So., 31.05.2015 , 11:02 Uhr

Neustadt bei Coburg: Zur Ausnüchterung in die Zelle

Ein 30-jähriger Mann rastete am Samstagnachmittag in der Dr.-Martin-Luther-Straße aus. Zuerst schlug er mit seinen Fäusten grundlos auf einen 38-jährigen Nachbarn ein. Der Geschädigte erlitt Verletzungen im Gesicht und musste deswegen im Krankenhaus Sonneberg ambulant behandelt werden.

Laut Zeugenangaben führte der Schläger ein Messer mit sich, mit dem er herumfuchtelte. Bei Eintreffen mehrerer Polizeistreifen hielt sich der Mann in seiner Wohnung auf und schrie herum, dass er alles zerlegen werde, wenn die Polizei kommt. Der Mann hatte zwei Messer in den Händen und drohte damit aus dem Fenster seiner Wohnung in Richtung der Streifen. Der Mann konnte überwältigt und gefesselt werden. Ein Beamter wurde beim Einsatz leicht verletzt. Beim Transport zur Dienststelle randalierte der Mann trotz Fesselung weiter und beleidigte die eingesetzten Beamten.

Der Täter stand erheblich unter Alkoholeinwirkung. Ein Alkoholtest ergab einen Messwert von knapp 3 Promille. Eine Blutentnahme wurde angeordnet, der Mann in einen Haftraum der Polizeiinspektion Neustadt zum Ausnüchtern gebracht. In der Wohnung des 30-jährigen wurden mehrere, nach dem Waffengesetz, verbotene Gegenstände aufgefunden. Ein Schlagring, ein Teleskopschlagstock, ein beidseitig geschliffenes Bajonette sowie diverse Messer wurden sichergestellt. Gegen den Mann wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.

 



 

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