Am Mittwochabend (05. August) musste die Polizei in Coburg einen Hund aus einem überhitzen Auto befreien. Der Hundehalter hatte das Tier bei 32 Grad Außentemperatur in seinem Pkw zurückgelassen. Nun prüft die Polizei, ob er weiterhin für die Haltung von Tieren geeignet ist.
Hund bei Hitze im Auto zurückgelassen
Gegen 18:50 Uhr stand ein Pkw auf einem Parkplatz in der Bamberger Straße in Coburg. Im Innern befand sich ein Hund. Das Fenster des Fahrzeuges war einen Spalt geöffnet. Trotzdem zeigte das Tier bei einer Außentemperatur von rund 32 Grad bereits deutliche Anzeichen einer Hitzebelastung. Deshalb wurde die Polizei alarmiert.
Polizei muss Fahrzeug öffnen
Die Polizeibeamten versuchten zunächst, den Fahrzeughalter über Mitarbeitende der umliegenden Geschäfte ausfindig zu machen. Da dies erfolglos blieb, öffneten sie die Fahrzeugtür über den geöffneten Fensterspalt und befreiten den Hund aus dem Wagen.
Verstoß gegen Tierschutzgesetz
Der 35-jährige Fahrzeughalter kehrte erst gegen 19:30 Uhr zu seinem Pkw zurück. Gegen den Mann wird nun wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt. Zudem wird geprüft, ob er weiterhin für die Haltung von Tieren geeignet ist.