Auf der A9 zwischen dem Dreieck Bayerisches Vogtland und Münchberg-Nord hat sich am Samstag (22. August) eine Serie von fünf witterungsbedingten Verkehrsunfällen ereignet. Weil die Fahrer ihre Geschwindigkeit nicht an die regennasse Fahrbahn angepasst hatten, entstand ein Gesamtsachschaden von rund 80.000 Euro.
Kontrollverlust auf rutschiger Piste
Den Auftakt machte gegen sieben Uhr ein 31-jähriger BMW-Fahrer, der zwischen Hof-West und Münchberg-Nord ins Schleudern geriet und in die rechte Schutzplanke krachte. Knapp zwei Stunden später verlor eine 28-Jährige wegen Aquaplanings auf der Gegenfahrbahn die Kontrolle über ihren VW Golf und kollidierte ebenfalls mit der Leitplanke. Wenig später rammte zudem ein 45-jähriger BMW-Fahrer kurz vor dem Parkplatz Lipperts aufgrund zu hohen Tempos frontal die Mittelschutzplanke.
Trümmerfeld und polizeiliche Konsequenzen
Den größten Einzel-Sachschaden von etwa 40.000 Euro verursachte kurz darauf ein 85-Jähriger, der bei Hof-West mit seinem SUV massiv in die Außenschutzplanke schleuderte. Da sich die Trümmerteile über 100 Meter verteilten, mussten Fahrspuren gesperrt und die Fahrbahn von der Feuerwehr Münchberg sowie der Autobahnmeisterei aufwendig gereinigt werden. Den Abschluss der Unfallserie bildete zeitgleich ein 40-jähriger VW-Fahrer, der kurz vor der Ausfahrt Hof-West mit dem Heck die Leitplanke touchierte. Glücklicherweise blieben bei allen fünf Zwischenfällen sämtliche Fahrzeuginsassen unverletzt. Die Verkehrspolizeiinspektion Hof hat gegen alle Unfallverursacher ein Bußgeldverfahren eingeleitet und mahnt eindringlich, das Tempo bei Nässe zwingend zu drosseln.