Seit dem ersten Weihnachtsfeiertag gilt der Bamberger Sebastian Schöpplein als vermisst. Ein Fund im Bereich des Main-Donau-Kanals gibt nun Anlass zur Sorge - die Polizei plant bereits weitere Maßnahmen.
39-Jähriger aus Bamberg wird seit letzter Woche vermisst
Der 39-Jährige wurde zuletzt am Donnerstag (25. Dezember) um 03:00 Uhr morgens im Bereich seiner Arbeitsstelle, der Gaststätte "Stilbruch" in der Bamberger Sandstraße, gesehen. Nachdem der eigentlich als sehr zuverlässig geltende Schöpplein am nächsten Abend weder zum Dienst erschienen noch erreichbar war, wurde er der Polizei als vermisst gemeldet.
Rucksackfund an Bamberger Kanalufer
Seitdem läuft eine umfangreiche Suche nach dem auf Medikamente angewiesenen Schöpplein, der sich möglicherweise in einer hilflosen Lage befindet. Grund zur Sorge gibt inzwischen vor allem ein Fund im Uferbereich des Kanals. Wie ein Sprecher der Polizei gegenüber TVO mitteilte, hatte ein Bekannter des Vermissten dort am Samstag (27. Dezember) einen Rucksack entdeckt, der offenbar Sebastian Schöpplein gehört.
Polizei prüft Tauchereinsatz
Aktuell prüft die Polizei deshalb einen möglichen Einsatz von Spezialtauchern im Kanal am Dienstag (30. Dezember). Bisher wurde bereits unter anderem mit Spürhunden und Booten der Bamberger Wasserwacht nach dem Vermissten gesucht.
Der Vermisste wird wie folgt beschrieben: