Zu einem Streit zwischen einem bereits getrennt lebenden Ehepaar kam es am ersten Weihnachtsfeiertag (25. Dezember) in Pegnitz im Landkreis Bayreuth. Der Ehemann sowie zwei Polizeibeamte wurden durch die 41-jährige Beschuldigte verletzt. Nachdem die Frau erneut gegen den Platzverweis und das Kontaktverbot verstieß, wurde sie in einem Bezirkskrankenhaus untergebracht.
Sohn geht bei Streit der Eltern dazwischen
Das Ehepaar lebt bereits getrennt, hat jedoch drei gemeinsame Kinder. Nachdem die 41-Jährige ihren Ehemann bei einem Streit am Rücken sowie am Unterarm verletzt hatte, ging zunächst der gemeinsame Sohn dazwischen. Die Polizei nahm den Sachverhalt vor Ort auf und belegte die Frau mit einem Platzverweis.
41-Jährige ignoriert Platzverweis und verletzt zwei Polizisten
Unmittelbar danach kehrte die Frau jedoch wieder in die Wohnung zurück. Zur Durchsetzung des Platzverweises wurde sie in Gewahrsam genommen. Dabei setzte sie sich massiv zur Wehr, trat einen Beamten und biss einen weiteren in den Oberschenkel. Beide Beamten blieben weiterhin dienstfähig.
41-Jährige gerät am zweiten Weihnachtsfeiertag erneut mit Ehemann in Streit
Aufgrund ihrer Alkoholisierung wurde eine Blutentnahme angeordnet, anschließend wurde die 41-Jährige ausgenüchtert. In den frühen Morgenstunden des zweiten Weihnachtsfeiertags kehrte sie erneut zurück und geriet wieder mit ihrem Ehemann in Streit. Den zuvor auferlegten Platzverweis sowie das polizeiliche Kontaktverbot ignorierte sie.
41-Jährige als „fremdgefährlich“ eingestuft
Aufgrund ihres Verhaltens und ihrer Äußerungen wurde die Frau als fremdgefährlich eingestuft und polizeilich im Bezirkskrankenhaus Bayreuth untergebracht. Ermittlungen wegen des sogenannten tätlichen Angriffs sowie wegen Widerstands gegen Polizeivollzugsbeamte wurden eingeleitet.