Bamberg: Zentrale „Cybercrime“-Stelle eingerichtet

Zum Start in das neue Jahr hat das Bayerische Staatsministerium der Justiz bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg eine für ganz Bayern zuständige „Zentralstelle Cybercrime Bayern“ eingerichtet. Bereits im Januar 2012 wurden bei allen 22 Staatsanwaltschaften und bei den 3 Generalstaatsanwaltschaften in Bayern Sonderdezernate eingerichtet. Bei der neuen Stelle werden zukünftig besonders herausgehobene Ermittlungsverfahren zentral bearbeitet.

Bayerns Justizminister Bausback (CSU) betonte die Wichtigkeit dieser neu ins Leben gerufenen Stelle: „Das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Das Recht der analogen Welt wird im Cyberspace nicht außer Kraft gesetzt und muss auch dort effektiv durchgesetzt werden. Dafür ist es wichtig, technisches und juristisches Fachwissen zu bündeln.“

Das Justizministerium gab bekannt, dass Bayern im Jahr 2013 bei den Delikten mit dem Tatmittel Internet einen Anstieg der Delikte um 10,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr verbuchte. Insgesamt 24.292 Fälle wurden registriert. Besonders der Bereich Datenveränderung und Computersabotage verzeichnete ein dramatisches Plus, nämlich um 16,5 Prozent gegenüber 2012. Mehr ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.

 



 



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