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Coburg: Scheuer schaltet sich in ICE-Streit ein

In Coburg hat man bei Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer Gehör gefunden, was die Probleme mit dem ICE-Halt in der Vestestadt angeht. Coburgs Oberbürgermeister Norbert Tessmer und der Bundestagsabgeordnete Hans Michelbach wendeten sich mit ihrem Anliegen an Scheuer.

Ärger um ICE-Halt in Coburg

Vorausgegangen ist ein Schreiben der Stadt und der IHK zu Coburg, in welchem der Unmut, über die bauliche Situation am Coburger Hauptbahnhof geäußert wurde. Zudem stößt eine geplante Zugverbindung nach Wien anstatt nach München auf Widerstand in der Vestestadt. Scheuer hat nun wohl zugesichert, dass er bei der – wie es heißt – „Beseitigung der zahlreichen baulichen Unzulänglichkeiten an ICE-Halt und der Verkehrsanbindung mit dem Bahnvorstand für eine Beschleunigung der notwendigen Entscheidung“ sorgen will. Der Bundesverkehrsminister kann – so heißt es - zudem nachvollziehen, dass man sich einen weiteren ICE-Halt in der Vestestadt wünscht. Dahingehend gab es wohl in der Vergangenheit auch eine entsprechende Zusage vom Bahn-Vorstand.

Bericht aus Oberfranken Aktuell vom 06. Juli 2018
ICE-Debatte in Coburg: IHK & Stadt üben massive Kritik


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