Tag Archiv: Asylbewerber

Asylunterkunft in Wüstenahorn: Festnahme nach einem versuchten Totschlag

Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Coburg ermitteln aktuell wegen eines versuchten Totschlags gegen einen 40 Jahre alten Mann aus Eritrea. Dieser verletzte am frühen Donnerstagmorgen (13. Juni) in einer Asylbewerberunterkunft im Coburger Stadtteil Wüstenahorn einen Landsmann mit einer Holzlatte. Inzwischen sitzt der 40-Jährige in Untersuchungshaft.

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© Polizeipräsidium Oberfranken

Bamberg: Polizei nimmt vier Drogendealer fest

Umfangreiche Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und der Kripo Bamberg führten bereits am Donnerstag (06. Juni) zur Festnahme von vier Drogendealern und der Sicherstellung von einem Kilogramm Marihuana. Gegen drei Tatverdächtige ergingen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Untersuchungshaftbefehle.

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Großeinsatz in Bamberg: Feuer im Anker-Zentrum Oberfranken

UPDATE (19:00 Uhr)

Bei einem verheerenden Brand im Anker-Zentrum in Bamberg entstand am Samstag (22. September) wohl ein Sachschaden von run zwei Millionen Euro. Glücklicherweise konnten alle rund 150 Bewohner das Haus rechtzeitig verlassen und keiner von ihnen trug Verletzungen davon, allerdings verletzten sich drei Feuerwehrleute während den Löscharbeiten leicht. Die Brandursache ist noch unklar.

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Sicherheitsdienst entdeckt Feuer im Dachstuhl

Gegen 13:00 Uhr bemerkten Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes den Brand im mittleren Bereich des Dachstuhls an einem der Gebäude auf dem Gelände der Ankereinrichtung Oberfranken im Erlenweg und brachten alle Bewohner ins Freie. Bei Eintreffen der Rettungskräfte hatte sich das Feuer nahezu über das gesamte Dach ausgebreitet. Aufgrund der heftigen Rauchentwicklung mussten die Anwohner und auch die Beamten, auf dem nahegelegenen Bundespolizeiareal aufgefordert werden, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Großeinsatz am Nachmittag

Ein Übergreifen des Feuers auf benachbarte Gebäude war zu keiner Zeit zu befürchten, dennoch dauerten die Löscharbeiten bis gegen 17:30 Uhr an. In dieser Zeit bekämpfte die Feuerwehr unter Verwendung von Atemschutz und Einsatz zweier Drehleitern den Brand. Insbesondere schwerzugängliche Glutnester im Bereich der Dachgauben erschwerten den Löschkräften die Arbeit. Es waren rund 100 Männer und Frauen von Feuerwehr, Rettungsdienst und Technischem Hilfswerk an der Brandstelle eingesetzt.

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Die Kripo Bamberg ermittelt

Am Gebäude dürfte nach vorläufigen Schätzungen ein Sachschaden in Höhe von zwei Millionen Euro entstanden sein und es ist derzeit nicht bewohnbar. Alle 150 Personen mussten daher in eine andere Unterkunft auf demselben Gelände umziehen. Zur Brandursache kann derzeit noch keine Aussage getroffen werden. Nach aktuellem Stand liegen keine Hinweise auf eine Einwirkung von außen vor. Die Kriminalpolizei Bamberg hat dazu Ermittlungen vor Ort aufgenommen. 

 

Videos vom Einsatzort
Feuer im Anker-Zentrum: Großeinsatz in Bamberg
Anker-Zentrum in Bamberg: Meterhohe Flammen schlagen aus dem Dach

UPDATE (16:47 Uhr)

Auch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann suchte am Nachmittag die Einsatzstelle in Bamberg auf. Er verschaffte sich vor Ort einen Eindruck über die Lage und lobte den Einsatz der Kräfte vor Ort. Zudem versicherte er, dass die Bewohner des Gebäudes schnell in neuen Unterkünften untergebracht werden.

UPDATE (15:20 Uhr)

Laut ersten Informationen der Polizei ist die Brandursache noch immer unklar. Die rund 150 Personen, welche sich in dem Gebäude befanden, konnten dieses alle unversehrt verlassen. Bei den Löscharbeiten wurde ein Feuerwehrmann verletzt. Gegen 14:00 Uhr konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden.

ERSTMELDUNG (13:45 Uhr)

Am heutigen Samstagmittag (22. September) brach in der Aufnahmeeinrichtung Oberfranken in Bamberg ein Feuer im Dachstuhl aus. Laut ersten Informationen der Polizei wurde das Gebäude komplett evakuiert. Über verletzte Personen oder die Brandursache ist bislang noch nichts bekannt. Einsatzkräfte sind bereits vor Ort.

 

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Arzberg: Auf Auto eingeschlagen und blank gezogen!

Eine Auseinandersetzung in einer Asylunterkunft in Arzberg (Landkreis Wunsiedel) artete am Montagabend (20. August) aus und verlagerte sich später in das Innenstadtgebiet. Den Anfang machte ein Streit mehrerer Personen in der Einrichtung, bei dem laut der Polizei auch ein Messer im Spiel gewesen sein soll.

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© TVO / Symbolbild

17-Jähriger droht Polizisten in Hof: „I WILL KILL YOU!“

Ein 17-jähriger Jugendlicher beschäftigte am gestrigen Montag (06. August) mehrmals die Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Hof. Nach einem Hausfriedensbruch ging es für ihn in eine Haftzelle. Der junge Mann sieht sich nun mehreren Anzeigen gegenüber.

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© Bundespolizei

Rehau: Betrunkener Jugendlicher attackiert zwei Frauen!

Ein betrunkener Jugendlicher sorgte am Dienstagabend (8. Mai) für einen Polizeieinsatz in Rehau (Landkreis Hof). Zwei 21-jährige Frauen wollten gerade mit ihrem Pkw von einem Supermarkt-Parkplatz in die Gerberstraße einbiegen, als der 17-Jährige unvermittelt vor das Auto sprang und beide Frauen beschimpfte.

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© TVO / Symbolbild

Weismain: Handfeste Auseinandersetzung in Asylunterkunft

Am Sonntagabend (12. März) kam es in der Asylbewerberunterkunft in der Geutenreuther Straße von Weismain (Landkreis Lichtenfels) zu einem Streit zwischen drei Asylbewerbern. Ersten Ermittlungen zufolge hielt sich eine 33-Jährige in einer Küche der Unterkunft auf, als es zum Streit mit einem 22-Jährigen kam.

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Terror-Alarm in Oberfranken: Polizei verhaftet Bombenbauer

Prozess in Bayreuth: Urteil gegen mutmaßlichen Gefährder

UPDATE

Im Prozess gegen den mutmaßlichen Gefährder aus Pegnitz ist nun in Bayreuth ein Urteil gefallen. Dem 19-jährigen Syrer wird vorgeworfen einen Terroranschlag geplant zu haben. Bei dem jungen Mann wurde eine Anleitung zum Bau einer Bombe, ein Bekennerschreiben und eine Anleitung zum beschaffen eines Lkw gefunden. Nun wurde der Asylbewerber nach Jugendstrafrecht zu einem Jahr und sechs Monaten verurteilt.


Mit der Festnahme eines Asylbewerbers in Pegnitz (Landkreis Bayreuth) verhinderte die Polizei womöglich einen Terroranschlag. Wie die "SZ" in ihrer Online-Ausgabe schreibt, hatte sich der damals 18-jährige Syrer wohl schon die Baupläne zum Bau einer Bombe besorgt. Zudem soll er bereits ein Bekennervideo gedreht haben.

Festnahme im Juni 2017

Die Festnahme des Verdächtigen, der im Frühsommer 2015 nach Deutschland kam und hier Asyl beantragte, erfolgte bereits im Juni 2017, wie die Generalstaatsanwaltschaft München jetzt gegenüber der Zeitung bestätigte. Ermittler fanden bei einer Wohnungsdurchsuchung Beweismaterial, welches sich der Asylbewerber beim sogenannten Islamischen Staat (IS) beschafft haben soll. Die Fahnder konnten damals allerdings keine Informationen vorfinden, die ein bestimmtes Anschlagsziel ausmachten.

Pläne zum Bau einer Bombe sowie ein Bekennervideo entdeckt

Der Asylbewerber wurden von den bayerischen Sicherheitsbehörden nicht als Gefährder geführt. Der 18-Jähriger fiel aufgrund einer anderen Straftat auf, die die Oberstaatsanwaltschaft in München allerdings nicht veröffentlichte. Wie Georg Freutsmiedl, Leiter der bayerischen Zentralstelle zur Bekämpfung von Terrorismus gegenüber TVO bestätigte, wurden bei einer Durchsuchung eines Privathauses, in dem der 18-Jährige in Pegnitz wohnte, unter anderem die Pläne zum Bau einer Bombe und die Anleitung zur Beschaffung eines Lkw entdeckt. Weiterhin wurde ein selbstgedrehtes Bekennervideo sichergestellt. Der 18-Jährige wurde daraufhin sofort festgenommen.

Syrer sitzt in Untersuchungshaft

Auf die Frage, warum die Öffentlichkeit bislang nicht informiert wurde, verwies man von Seiten der Behörden auf laufende Ermittlungen. Auch das Polizeipräsidium Oberfranken bestätigte auf TVO-Anfrage die Festnahme des Syrers. Er sitzt seitdem in U-Haft. Gegen ihn wird Anklage wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat erhoben. Wann ein Prozess gegen ihn beginnt, steht noch nicht fest. Bei einer Verurteilung droht dem mittlerweile 19-Jährigen bis zu zehn Jahren Haft.

Reaktionen aus Pegnitz nach Bekanntwerden der Nachricht
Reaktionen aus Pegnitz: Fassungslosigkeit nach Festnahme eines Terrorverdächtigen
(Aktuell-Beitrag vom 30.11.2017)
© TVO / Symbolbild

Nach sexuellen Übergriffen in Hirschaid: Haftbefehle gegen Asylbewerber

Nach den sexuellen Übergriffen am Samstagabend (9. September) auf der Kirchweih in Hirschaid (Landkreis Bamberg) nahm die Polizei Bamberg-Land noch in der Nacht drei Beschuldigte fest. Wir berichteten! Am heutigen Montagnachmittag (11. September) informierten die Staatsanwaltschaft Bamberg und das Polizeipräsidium Oberfranken, dass die beschuldigten drei Asylbewerber auf Antrag der Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft sitzen. Die polizeilichen Ermittlungen wurden zudem ausgedehnt.

17-Jährige unter Brücke festgehalten

Wie berichtet, meldeten sich am Samstagabend drei Mädchen - im Alter von 13 bis 17 Jahren - bei den Einsatzkräften auf dem Kirchweihgelände, nachdem sie von unbekannten Männern sexuell belästigt worden waren. Eine Gruppe junger Männer hatte laut den bisherigen Ermittlungen zwei Mädchen gegen 21:15 Uhr im Bereich des Damms abseits gedrängt. Ein Beschuldigter aus dieser Gruppe berührte die Mädchen in der Folge unsittlich. Wie die Polizei weiter mitteilte, schauten die drei später Festgenommen dabei zu und billigten somit die Vorkommnisse. Weitere Personen dieser Gruppierung hielten zudem eine 17-Jährige unter einer Brücke fest, um ebenso einen sexuellen Übergriff zu verüben. Den jungen Frauen gelang kurz darauf die Flucht.

Mutmaßliche Täter zwischen 16 und 20 Jahren

Im Rahmen der Fahndung machte die Polizei drei Tatverdächtige - im Alter von 16 bis 20 Jahren - ausfindig. Die drei jungen Männer wurden vorläufig festnehmen. Nach weiteren Ermittlungen der Polizeiinspektion Bamberg-Land ergingen am gestrigen Sonntag (10. September) Haftbefehle gegen alle drei Beschuldigten wegen sexueller Belästigung.

Polizei richtet Arbeitsgruppe ein

Die Polizeiinspektion Bamberg-Land richtete zu den Vorfällen eine Arbeitsgruppe ein. Diese führt aktuell die umfangreiche Ermittlungen durch, insbesondere in Bezug auf weitere Tatbeteiligte.

Polizei bittet um Zeugenhinweise

Personen, die sachdienliche Angaben zu den Übergriffen oder zu weiteren Straftaten machen können, werden gebeten, sich mit der Polizei Bamberg-Land unter der Telefonnummer 0951 / 9129 - 310.

Hirschaid: Dramatische Szenen auf der Kirchweih
© TVO / Symbolbild

Kirchweih Hirschaid: Sexuelle Übergriffe durch Asylbewerber

Update der Polizei vom Donnerstag (14. September):

  • Mutmaßlicher Haupttäter (33) festgenommen
  • Drei Asylbewerber (16-20 Jahre) in Untersuchungshaft
  • Polizei gründet Arbeitsgruppe ein
  • Beamte weiten Ermittlungen aus und suchen weitere Tatbeteiligte
  • PI Bamberg-Land sucht Zeugenhinweise

Hier geht es zu den neusten Entwicklungen

Hirschaid: Dramatische Szenen auf der Kirchweih

ERSTMELDUNG (10:45 UHR):

Zu sexuellen Übergriffen und einer Schlägerei zwischen zwei Gruppen Jugendlicher kam es am späten Samstagabend (9. September) auf dem Gelände der Kirchweih in Hirschaid (Landkreis Bamberg). Die Polizei Bamberg-Land ermittelt seit dem Wochenende bereits in diesen Fällen und sucht Zeugen.

Mädchen von Asylbewerbern bedrängt

Wie die Polizei berichtete, meldeten sich am Samstagabend drei Mädchen bei den Einsatzkräften. Diese gaben an, gegen 21:15 Uhr sexuell belästigt worden zu sein. Nach ihren Angaben hielten sie sich im Bereich des Damms auf, als sie mehreren jungen Männern unter eine Brücke gedrängt und festgehalten wurden. In der Folge soll es zu unsittlichen Berührungen gekommen sein. Die Mädchen konnten kurz darauf flüchten. Im Rahmen der Fahndung nach den Tatverdächtigen konnte die Polizei drei junge Asylbewerber festnehmen. Die Ermittlungen zu den jungen Männern, sowie weiteren Beteiligten und dem genauen Tathergang dauern an.

Auseinandersetzung zwischen zwei Jugendgruppen

Zudem kam es auf dem Festgelände bei der Luitpoldstraße nach weiteren Ermittlungen der Beamten gegen 23:00 Uhr zu einem Streit zwischen zwei größeren Gruppen Einheimischer und Asylbewerber. Bei der anschließenden Schlägerei sollen unter anderem auch Bierkrüge geworfen worden sein. Auch hier wurden mehrere Personen vorläufig festgenommen. Mindestens ein junger Mann wurde bei der Auseinandersetzung leicht am Arm verletzt. Die Polizei zielt bei ihren Ermittlungen jetzt insbesondere auf die beteiligten Personen sowie den genauen Ablauf der Auseinandersetzung.

Polizei sucht Zeugen

  • Wer kann Angaben zu den Vorkommnissen und beteiligten Personen im Bereich des Damms beziehungsweise unter der Brücke um circa 21:15 Uhr machen?
  • Wer hat gegen 23:00 Uhr die tätliche Auseinandersetzung auf dem Kirchweihgelände beobachtet und kann Hinweise auf die beteiligten Personen geben?

Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei Bamberg-Land unter der Tel.-Nr. 0951/9129-310 in Verbindung zu setzen.

Großeinsatz in Bamberg: Eskalation an der Essensausgabe

Über ein Dutzend Polizeistreifen und die Unterstützung der Bundespolizei waren am Dienstagmittag (05. September) in der Aufnahmeeinrichtung Oberfranken in Bamberg nötig, um dort einen heftigen Streit zu schlichten.

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Messerattacke in Tröstau: Streit in Asylbewerberunterkunft eskalierte

Zu einer gefährlichen Messerattacke kam es Dienstagabend (04. Juli) in einem Asylbewerberheim in Tröstau (landkreis Wunsiedel). Drei Personen wurden bei der heftigen Auseinandersetzung verletzt. Die Kriminalpolizei Hof hat die Ermittlungen übernommen.

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Attacke in Bad Rodach: Asylbewerber (17) verprügelt & beschimpft

Verletzungen im Gesicht und am rechten Handgelenk zog sich bereits am Mittwochabend (03. Mai) ein 17-jähriger Syrer nach einer Attacke durch vier unbekannte Männer in der Gartenstraße in Bad Rodach (Landkreis Bad Rodach) zu, wie die Polizei nun berichtete. Die Polizei sucht nun mit Hochdruck nach vier Männern, die alle auffällige Tätowierungen im Gesicht und an den Armen aufwiesen. 

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Rödental: 21-Jähriger krankenhausreif geprügelt

Bei einer handfesten Auseinandersetzung am frühen Freitagmorgen (21. April) im Rödentaler Stadtteil Oeslau (Landkreis Coburg) erlitt ein 21 Jahre alter Mann aus Syrien Verletzungen, die er im Krankenhaus behandeln lassen musste. Die Coburger Kriminalpolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

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