Tag Archiv: Pleite

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Stadt Wunsiedel: Bund der Steuerzahler kritisiert Geldverschwendung

Die Stadt Wunsiedel ist bekanntlich nicht auf Rosen gebettet. Die hochverschuldete Kommune verzeichnete in ihrem Haushalt zuletzt ein Millionendefizit. Dennoch reichte es für fünf Ehrenmedaillen aus purem Gold, die an Stadtratsmitglieder im letzten Jahr verliehen wurden. Die Kosten lagen bei 11.000 Euro. Der Bund der Steuerzahler senkte nun den Daumen. 

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Bamberg: OEKA GmbH stellt Insolvenzantrag

Bei all den positiven Konjunkturnachrichten aus der oberfränkischen Wirtschaft überraschte am Mittwochnachmittag (21. Januar) die Meldung aus Bamberg, dass der Kunststoff- und Metallhersteller OEKA einen Insolvenzantrag gestellt hat. 320 Mitarbeiter bangen jetzt um ihre Jobs.

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Michelau (Lkr. Lichtenfels): Scherer & Trier stellt Insolvenzantrag

Schon wieder heißt es Zittern und Bangen um Arbeitsplätze. Diesmal trifft es rund 1.800 Menschen in Michelau im Landkreis Lichtenfels. Hier hat am Montag (10. März) die Firma Scherer und Trier GmbH & Co. KG einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht Coburg gestellt. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Anwalt Joachim Exner (Kanzlei Dr. Beck und Partner) bestellt. Über das Insolvenzverfahren soll das Unternehmen saniert werden. Das Unternehmen aus Michelau produziert seit 1967 Kunststoffteile, unter anderem für die Automobilindustrie. Weltweit beschäftigt die Firma 2.000 Mitarbeiter.

 


 

 

Der Fall schlägt in Politik und Wirtschaft hohe Wellen. Wir haben einige Stellungnahmen zusammengetragen:

 

  • Stellungnahme des Lichtenfelser Landrats Christian Meißner bei TVO:

 

 

 


 

 

Grafengehaig (Lkr. Kulmbach): Konkurrenzdruck zu hoch – Horn KG lagert Produktion aus

Die Geschäftsführung der Horn KG aus Grafengehaig (Landkreis Kulmbach) stellte im März 2013 beim Amtsgericht Bayreuth ein Antrag auf ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung. Die Sanierung der Firma wurde als Ziel formuliert. Auf einer heute (30. Januar) von der Geschäftsführung einberufenen Betriebsversammlung wurde den 47 Mitarbeitern erklärt, wie die Zukunft aussehen wird. Die Produktion wird demnach ins Ausland verlagert. Damit gibt sich die Firma der Konkurrenz aus Asien geschlagen. Die Mitarbeiter bekommen einen Monat Schonfrist. Was dann passiert, darüber herrscht noch Unklarheit. Die Einzelheiten gibt es ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Akltuell„.

 


 

 

Neustadt bei Coburg: Gehrlicher Solar meldet Insolvenz an

Der Photovoltaik-Spezialist Gehrlicher Solar aus Neustadt bei Coburg hat Insolvenz angemeldet. 250 Jobs stehen somit auf der Kippe. Das Unternehmen ist zuständig für die Planung, den Bau, sowie die Finanzierung und den Betrieb von Solaranlagen auf Dächern und auf Freiflächen. 2011 setzte der Solarkonzern rund 323 Millionen Euro um. Die Neustädter engagieren sich auch in Brasilien, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Rumänien, Spanien, Südafrika, Tschechien, der Türkei und den USA. Warum Gehrlicher Solar pleite ist und was aus den Mitarbeitern wird, erfahren Sie ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

Autowelt König: Insolvenzantrag gestellt!

Schock am Donnerstag für rund 600 Mitarbeiter, davon etwa 100 Auszubildende, an elf Standorten der Autowelt König. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Wunsiedel meldet Insolvenz an.

Betriebsversammlung einberufen

Die Mitarbeiter werden im Rahmen einer Betriebsversammlung informiert. Alle Standorte der Autowelt König sind deswegen ab dem Nachmittag geschlossen.  Zum vorläufigen Insolvenzverwalter sind die Rechtsanwälte der Kanzlei Dr. Beck & Partner berufen. Sie arbeiten Hand in Hand mit der bisherigen Unternehmensleitung.

Dronco AG: Insolvenzantrag gestellt

Schock für 300 Mitarbeiter der Dronco AG in Wunsiedel: Der Schleifmittelhersteller hat einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht in Hof gestellt. Dem Unternehmen machen hohe Finanzierungskosten zu schaffen. Diese rühren aus hohen Investitionen, welche nicht vorrangig durch eigene Mittel gestemmt wurden, sondern hauptsächlich durch Fremdkapital. Joachim Exner, der vorläufige Insolvenzverwalter, glaubt aber, dass die Firma gerettet werden kann – auch weil die Geschäfte gut laufen.  Die Einzelheiten zu diesem Thema erfahren Sie ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.

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