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UPDATE: Horrorfund in Wallenfels (Lkr. Kronach): 8 Babyleichen entdeckt!

Wie das Polizeipräsidium Oberfranken am Donnerstagabend (12. November) mitteilte, wurden am Nachmittag in einem Wohnanwesen im Zentrum von Wallenfels (Landkreis Kronach) die sterblichen Überreste von mehreren Säuglingen gefunden. Laufende Informationen auf tvo.de!

 

Update (Freitag, 20. November, 17:02 Uhr):
Die Mutter der acht toten Säuglinge hat einen Pflichtverteidiger erhalten. Das Amtsgericht Kronach hat ihr den 45-Jährigen Till Wagler (Bild) zugeteilt. Der Rechtsanwalt hatte im Mai 2015 Mathias Schneiderbanger, den ehemaligen Zapfendorfer Bürgermeister, im seinem Prozess wegen Untreue verteidigt.

 

 

Update (Dienstag, 17. November, 18:18 Uhr):
Am Nachmittag veröffentlichen Polizei und Staatsanwaltschaft das vorläufige Ergebnis der Rechtsmedizin: Sechs der Kinder hätten demnach noch leben können. Viele Fragen sind aber auch jetzt noch unbeantwortet. So zum Beispiel, wann die Kinder geboren wurden. Für diese Antwort ist der Zustand der acht Babyleichen offenbar zu schlecht. Weitere Untersuchungen werden folgen. Diese dauern noch mehrere Wochen. Unser Bericht vom Dienstag…

 

Update (Dienstag, 17. November, 15:20 Uhr):
Nach dem Fund der sterblichen Überreste von acht Neugeborenen gab die Rechtsmedizin Erlangen jetzt erste Obduktionsergebnisse bekannt. Demnach waren sechs Säuglinge von ihrer Entwicklung her „potentiell lebensfähig“.

Die rechtsmedizinischen Untersuchungen bestätigten, dass es sich bei den sterblichen Überresten um insgesamt acht Säuglinge handelt. Weiterhin stellten die Rechtsmediziner fest, dass zwei Neugeborene vermutlich nicht lebensfähig waren. Der Zeitpunkt der Geburten kann jedoch aufgrund des Zustandes der Leichen nicht mehr festgestellt werden. Zu den Umständen, ob die sechs Kinder tatsächlich nach der Geburt gelebt haben beziehungsweise zu den Todesursachen liegen bislang keine belastbaren Ergebnisse vor. Weitere Resultate, unter anderem hinsichtlich der DNA, werden noch mindestens vier Wochen andauern.

Die 45-jährige Mutter sitzt seit Samstag wegen des dringenden Tatverdachts des Mordes in sieben Fällen in Untersuchungshaft. Sie hat teilweise gestanden, im Lauf der Jahre mehrere lebend geborene Kinder getötet zu haben.

 

 

Update (Montag, 16. November, 18:45 Uhr):
Auch am heutigen Montag (16. November) berichten wir aus Wallenfels und zeigen das aktuelle Stimmungsbild im Ort. Was treibt einen Menschen zu solchen Taten? Diese Frage haben wir dem Chefarzt und Direktor der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Bezirkskrankenhaus Bayreuth, Professor Dr. Manfred Wolfersdorf, gestellt.

 

Update (Sonntag, 15. November, 20:00 Uhr):
Der Glaube spielt bei der größtenteils katholischen Bevölkerung von Wallenfels eine große Rolle. Gerade jetzt gibt er den Menschen Halt, denn auf die brennenden Fragen lassen sich im Moment zumindest keine Antworten finden:

  • Wie kann jemand so etwas tun?
  • Warum hat niemand etwas bemerkt?

Die Mutter der acht toten Babys sitzt gegenwärtig in Bamberg in Untersuchungshaft. Sie hat die Tötung von sieben der insgesamt acht Babys gestanden. Am Sonntag (15. November) war nun Volkstrauertag. Frank Ebert traf in der Stadtpfarrkirche von Wallenfels nicht nur einen schockierten Bürgermeister und einen erschütterten Pfarrer, sondern auch sichtlich bewegte Bürgerinnen und Bürger.

 

Update (Samstag, 14. November, 16:01 Uhr):
Die am Freitagabend verhaftete 45-jährige Mutter hat die Tötung mehrerer lebend zur Welt gebrachter Säuglinge teilweise gestanden. Der 55-jährige Mann, der gestern ebenfalls festgenommen wurde, ist der aktuelle Lebensgefährte von Andrea G. Da sich der Tatverdacht gegen den Mann nicht erhärtete, wurde er wieder entlassen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Coburg erfolgte am Samstagmittag die Vorführung der 45-Jährigen vor dem Ermittlungsrichter in Coburg, der gegen die Frau Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des Mordes in sieben Fällen erließ. Inzwischen befindet sich die Beschuldigte in einer Justizvollzugsanstalt. Die Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Coburg dauern weiter an.

 

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Update (Samstag, 14. November, 15:40 Uhr):
Frank Ebert war am Samstagmittag in Wallenfels. Hier seine aktuellen Eindrücke aus dem 3.000 Einwohner Ort. Eine ausführliche Berichterstattung zu dem Fall gibt es am Sonntag ab 18:00 Uhr in Oberfranken Aktuell.

 

Update (Freitag, 13. November, 22:05 Uhr):
Die intensive Fahndung der Ermittlungsgruppe „Schlossberg“ führte am Freitagabend zur Festnahme der tatverdächtigen Frau. Andrea G. (45), die Mutter und frühere Bewohnerin des Anwesens in Wallenfels, in deren ehemaligen Räumlichkeiten man die Säuglingsleichen in Tüten luftdicht verpackt entdeckte, wurde am Freitagabend – gegen 19:45 Uhr – von Polizeikräften in einer Pension in Kronach ausfindig gemacht und festgenommen.

Die Frau war in Begleitung eines 55-jährigen Mannes, den eine Kronacher Polizeistreife kurze Zeit vorher am Bahnhof Kronach aufgriff und der die Beamten zur weiteren Abklärung ebenfalls zur Dienststelle begleitete. Aktuell ist nicht klar, in welcher Beziehung der Mann mit der 45-Jährigen steht. Beide Personen werden derzeit von den Ermittlern der Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Coburg vernommen. Hierbei sollen die Hintergründe zu den Todesumständen der Säuglinge geklärt werden.

 

Update (Freitag, 13. November, 18:05 Uhr):
Wir fassen die Geschehnisse in der 3.000 Einwohner Stadt Wallenfels seit Donnerstagabend bis zum Freitagnachmittag in einem ausführlichen Video zusammen.

 

 

Update (Freitag, 13. November, 16:00 Uhr):
Im Rahmen der andauernden Ermittlungsmaßnahmen der EG „Schlossberg“ entdeckten die Polizisten bei den weiteren Durchsuchungen der Wohnräume am Freitagmittag nochmals ein totes Neugeborenes. Wie auch bei den anderen sieben Säuglingen waren die sterblichen Überreste in Tücher und Plastiktüten gewickelt. Die Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Coburg dauern weiter an.

 

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Update (Freitag, 13. November, 14:20 Uhr):
Nach dem Fund mehrerer sterblicher Überreste von Säuglingen am Donnerstagnachmittag (12. November) in Wallenfeld (Landkreis Kronach) laufen die Ermittlungen von Kripo und Staatsanwaltschaft Coburg auf Hochtouren. VIDEO AUS DER NACHT (unkommentiert)!

 

Update (Freitag, 13. November, 13:35 Uhr):
Wallenfels – der 3.000 Einwohner Ort ist nach dem Fund der Babyleichen in Schockstarre. TVO-Reporter Hendrik Ertel ist am Freitagmittag vor Ort und berichtet für uns aus Wallenfels.

 

Update (Freitag, 13. November, 13:01 Uhr):
TVO fasst die Entwicklungen in Wallenfels seit dem gestrigen Nachmittag (12. Donnerstag) in einem kurzen News-Spezial zusammen.

 

 

Update (Freitag, 13. November, 11:15 Uhr):
Wie die Polizei soeben mitteilte, wurden am gestrigen Nachmittag in dem Haus mehrere Säuglingsleichen entdeckt. Derzeit gehen die Kripo und Staatsanwaltschaft Coburg von vermutlich sieben Toten aus. Die Kripo Coburg hat die Ermittlungsgruppe „Schlossberg“ gebildet. Seit gestern Nachmittag werden die Beamten von Spezialisten der Spurensicherung sowie der Rechtsmedizin aus Erlangen unterstützt.

 

 

Die frühere Bewohnerin des Anwesens, eine 45-jährige Frau, konnte bislang noch nicht angetroffen und befragt werden. Zudem laufen zurzeit zahlreiche Befragungen von mehreren Personen. Seit den Morgenstunden laufen die rechtsmedizinischen Untersuchungen der Säuglingsleichen. Diese werden aufgrund des teilweise schlechten Zustandes einige Zeit in Anspruch nehmen. Ein Ergebnis ist nicht vor Anfang kommender Woche zu erwarten.

 

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Update (Freitag, 13. November, 10:40 Uhr):
Die Polizei äußert sich in Wallenfels um 12:00 Uhr zu dem Fund der sterblichen Überreste der Säuglinge und gibt Informationen zum aktuellen Stand der Ermittlungen.

 

Update (Freitag, 13. November, 10:04 Uhr):
Laut Informationen der BILD-Zeitung fahndet die Kripo nach einer 46-Jährigen, der Ex-Frau eines Hausbewohners. Anscheinend hatte die Frau bereits in der Vergangenheit Andeutungen gemacht, dass sie in dem Anwesen Leichen versteckt hatte. Die fünffache Mutter soll aber seit mehreren Wochen aber nicht mehr in dem Haus wohnen.

 

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ERSTMELDUNG (Donnerstag, 12. November, 22:30 Uhr):

Grausiger Fund am Nachmittag

Laut Angaben von News5 soll es sich um zwei verweste Babyleichen im Säuglingsalter handeln. Die Polizei bestätigte gegenüber TVO am Abend dies nicht. Den Beamten wurde gegen 16:00 Uhr mitgeteilt, dass in einer Wohnung tote Säuglinge aufgefunden wurden. Die Kripo und die Coburger Staatsanwaltschaft haben die Ermittlungen aufgenommen. Die Beamten werden von Spezialisten der Spurensicherung sowie der Rechtsmedizin Erlangen unterstützt.

 

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Behörden wollen sich am Freitag äußern

Die Todesumstände sind noch vollkommen unklar. Der Einsatz in dem Wohnhaus in Wallenfels wurde nach TVO-Informationen am Abend beendet. Das Polizeipräsidium wollte auf Anfrage nicht mitteilen, wie genau sie über den Tatort informiert wurden und ob es gegebenenfalls schon eine oder mehrere Festnahmen gab. Polizei und Staatsanwaltschaft wollen am Freitagvormittag detaillierte Auskünfte zu dem grausigen Fund geben.

 

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