Das Ignorieren eines Überholverbots für Lastkraftwagen hat am Donnerstag (20. August) auf der Autobahn A72 bei Feilitzsch (Landkreis Hof) in Fahrtrichtung Chemnitz zu einem Verkehrsunfall geführt. Dabei entstand erheblicher Sachschaden in fünfstelliger Höhe.
30-Jähriger kann Zusammenstoß nicht mehr verhindern
Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 61-jähriger Berufskraftfahrer aus Rheinland-Pfalz mit seinem Sattelzug unterwegs, als er in einem für Lkw geltenden Überholverbotsbereich zum Überholen ausscherte. Gleichzeitig näherte sich ein 30-jähriger Mann aus München mit seinem BMW auf der Überholspur. Trotz einer eingeleiteten Bremsung konnte er eine Kollision mit dem Sattelanhänger nicht mehr verhindern.
BMW schleift an der Leitplanke entlang
Durch den Zusammenstoß wurde der BMW nach links abgelenkt und schleifte noch mehrere Meter an der Leitplanke entlang, bevor er zum Stillstand kam. Der 30-Jährige erlitt dabei Verletzungen an der Hand und einen gebrochenen Finger.
Rund 70.000 Euro Schaden
Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf rund 70.000 Euro geschätzt. Neben mehreren Streifen der Autobahnpolizei Hof waren auch Einsatzkräfte der Feuerwehr Köditz sowie der Rettungsdienst an der Unfallstelle.
Verfahren wegen Körperverletzung
Gegen den 61-jährigen Lkw-Fahrer leiteten die Beamten ein Strafverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung ein.