14 Fahrzeuge wurden am Montagmorgen (05. Oktober) auf der A9 bei Bayreuth beschädigt. Dafür verantwortlich war ein Lkw-Fahrer, der mehrere Warnbaken überfahren hatte. Er entfernte sich unerlaubt vom Unfallort, kam dann aber doch zur Einsicht.
Trümmerfeld auf A9
Gegen 06:30 Uhr fuhr ein Lkw-Fahrer zwischen der Anschlussstelle Bayreuth-Süd und Bayreuth-Nord in Richtung Berlin. Der zu diesem Zeitpunkt noch unbekannte Fahrer fuhr über mehrere Warnbaken, die am rechten Fahrstreifen aufgestellt waren und entfernte sich einfach von der Unfallstelle ohne sich um den Schaden zu kümmern.
Beschädigte Fahrzeuge teilweise nicht mehr fahrbereit
Im Anschluss fuhren 14 nachfolgende Fahrzeuge über die Trümmerteile auf der Fahrbahn und wurden dadurch beschädigt. Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Bayreuth fuhren zur Unfallstelle, entfernten zunächst die noch auf der Fahrbahn befindlichen Teile der überfahrenen Warnbaken und kümmerten sich dann um die Unfallaufnahme. Die beschädigten Fahrzeuge mussten teilweise abgeschleppt werden. Eine Fahndung nach dem unfallverursachenden Sattelzug blieb anfangs erfolglos.
Spedition meldet sich bei Polizei
Etwa zwei Stunden später meldete sich eine Spedition bei der Verkehrspolizeiinspektion Bayreuth. Einer ihrer Fahrer hatte sich gemeldet und von einem Unfall berichtet. Es zeigte sich, dass es sich um den flüchtigen Fahrer der Sattelzugmaschine handelte. Den 25-Jährigen aus Baden-Württemberg erwartet nun eine Anzeige wegen Unerlaubten Entfernens vom Unfallort. Insgesamt entstand ein Sachschaden von rund 20.000 Euro.