UPDATE (Dienstag, 1. September / 10:26 Uhr)
Bei einer massiven Karambolage auf der A9 nahe Münchberg (Landkreis Hof) sind am frühen Dienstagmorgen (1. September) acht Insassen eines Kleinbusses teils schwer verletzt worden. Ein missglückter Überholvorgang eines Sattelzugs hatte eine Kettenreaktion ausgelöst, die zu einer dreistündigen Vollsperrung der Autobahn in Richtung Nürnberg führte.
Kollision beim Spurwechsel
Nach Angaben der Autobahnpolizei Hof übersah ein 65-jähriger Lkw-Fahrer beim Ausscheren auf die mittlere Spur ein Wohnmobil-Gespann. Das getroffene Wohnmobil wurde gegen die Leitplanke gedrückt und geriet ins Schleudern. Ein auf der linken Fahrspur herannahender Kleinbus konnte nicht mehr ausweichen und prallte in das verunglückte Gespann.
Hubschrauber im Einsatz
Alle acht Insassen des Busses erlitten Verletzungen. Eine 47-jährige Frau musste per Rettungshubschrauber in eine Nürnberger Klinik geflogen werden. Der Unfallverursacher sowie die Passagiere des Wohnmobils blieben unversehrt. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf mindestens 100.000 Euro. Gegen den Lkw-Fahrer wurde ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.
ERSTMELDUNG (Dienstag, 1. September / 08:22 Uhr)
Bei einem folgenschweren Verkehrsunfall auf der A9 nahe Münchberg sind am frühen Dienstagmorgen (1. September) acht Menschen teils schwer verletzt worden. Das berichtet die Agentur "News5". Ein vollbesetzter Kleinbus war in ein zuvor verunglücktes Wohnmobil gerast, was einen massiven Rettungseinsatz und eine stundenlange Vollsperrung der Autobahn auslöste.
Kettenreaktion nach Spurwechsel
Auslöser der Karambolage war offenbar ein Sattelzug, der beim Spurwechsel in Richtung München mit einem Wohnmobil-Gespann kollidierte. Das Wohnmobil geriet durch den Anstoß ins Schleudern und krachte mehrfach in die Mittelschutzplanke. Ein nachfolgender, mit acht Personen besetzter Kleinbus erkannte die Situation offenbar zu spät und prallte mit hoher Geschwindigkeit in das Hindernis.
Aufwendige Rettung und Vollsperrung
Die Fahrerkabine des Busses wurde dabei massiv zerquetscht, sodass die Feuerwehr die schwer eingeklemmte Beifahrerin mit technischem Gerät befreien musste. Sowohl sie als auch der Fahrer erlitten schwere Verletzungen, während die sechs weiteren Businsassen leicht verletzt wurden und die Wohnmobil-Passagiere glücklicherweise unversehrt blieben. Um die Landung eines Rettungshubschraubers zu ermöglichen, sperrten die Einsatzkräfte die A9 zwischen Münchberg-Nord und -Süd vorübergehend in beide Richtungen. In Fahrtrichtung München hielt die Vollsperrung für die Dauer der polizeilichen Unfallaufnahme mehrere Stunden an. Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Hergang und zur Schadenshöhe aufgenommen.