Auf der Autobahn A9 bei Pegnitz im Landkreis Bayreuth kam es am Dienstagnachmittag (31. März) zu einem heftigen Unfall, bei dem ein Pkw mit einem Sattelzug kollidierte. Dies berichtet die Polizei.
Kollision auf der A9 bei Pegnitz
Der Unfall ereignete sich gegen 14:20 Uhr in Fahrtrichtung Süden zwischen den Anschlussstellen Pegnitz und Weidensees, als ein 38-jähriger Autofahrer aus Berlin beim Wechsel von der mittleren auf die rechte Spur einen dort fahrenden Sattelzug übersah und nahezu ungebremst auf dessen Anhänger auffuhr. Beim Aufprall wurde der Unfallverursacher leicht verletzt, der Mann musste zur weiteren Abklärung vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden.
Unfallfahrzeuge müssen abgeschleppt werden
Sowohl der Pkw als auch der Sattelzug waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Aufgrund auslaufender Betriebsstoffe wurden auch die Feuerwehren Pegnitz und Ottenhof alarmiert, die die Fahrbahn gemeinsam mit der Autobahnmeisterei Trockau reinigten und die Unfallstelle absicherten.
35.000 Euro Sachschaden
Das Trümmerfeld erstreckte sich über mehrere hundert Meter, die Autobahn musste deshalb für rund 30 Minuten komplett gesperrt werden. Hierdurch kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Bis zur endgültigen Bergung des Lasters war die rechte Fahrspur bis etwa 17:00 Uhr gesperrt. Der entstandene Schaden wird auf etwa 35.000 Euro beziffert.