Die Kriminalpolizei Bamberg und die Staatsanwaltschaft Bamberg ermitteln gegen einen 32-jährigen deutschen Arzt. Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, sowohl in seinem privaten Umfeld als auch an seinem ehemaligen Arbeitsplatz heimlich Bildaufnahmen von Frauen angefertigt zu haben.
Aufnahmen von Frauen an verschiedenen Orten
Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Arzt, der in einem Klinikum in Bamberg tätig war, in den vergangenen Monaten heimlich Bildaufnahmen von Mitarbeiterinnen sowohl in seiner Wohnung als auch am Arbeitsplatz gefertigt haben. Darüber hinaus besteht der Verdacht, dass er bei einer öffentlichen Veranstaltung ebenfalls unbemerkt Bildaufnahmen von weiblichen Personen angefertigt hat.
Frau entdeckt Kamera bei öffentlicher Veranstaltung
Die Ermittlungen wurden ausgelöst, nachdem eine Zeugin bei einer öffentlichen Veranstaltung zufällig eine versteckt platzierte Kamera entdeckte. Die Kamera konnte dem Tatverdächtigen zugeordnet werden.
Beweismittel in der Wohnung und am Arbeitsplatz sichergestellt
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft durchsuchten Ermittler der Kriminalpolizei Bamberg in der vergangenen Woche die Wohnung des Beschuldigten sowie dessen Arbeitsplatz. Dabei wurden Beweismittel sichergestellt, die nun ausgewertet werden. Wie viele Personen tatsächlich betroffen sind, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Ermittlungen dauern an
Dem 32-Jährigen wird unter anderem eine Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs und von Persönlichkeitsrechten durch Bildaufnahmen vorgeworfen. Die Ermittlungen dauern an und werden von der Staatsanwaltschaft Bamberg in enger Abstimmung mit der Kriminalpolizei Bamberg geführt. Weitere Auskünfte können derzeit mit Blick auf das laufende Verfahren nicht erteilt werden.
Weiterführende Informationen:
Ermittlungsverfahren gegen Klinik-Arzt – Sozialstiftung Bamberg äußert sich