Die Polizei Kulmbach zieht für den Bierwochendonnerstag (30. Juli) eine eher durchwachsene Bilanz. Neben Hausverboten, Beleidigungen und einer Trunkenheitsfahrt beschäftigte vor allem ein Fall die Beamten. Ein 21-Jähriger in einem psychischen Ausnahmezustand machte gegenüber der Polizei erschreckende Äußerungen und wurde anschließend gewalttätig gegenüber einer Rettungssanitäterin.
Streit endet auf Polizeiwache
Gegen 22:20 Uhr kam es im Bereich der Buchbindergasse in Kulmbach zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen zwei Festbesuchern. Als der Sicherheitsdienst dazukam, ging der 21-Jährige auf einen Securitymitarbeiter los und schlug ihm gegen die Brust. Die Polizei nahm den jungen Mann in Gewahrsam und brachte ihn auf die Dienststelle. Dort forderte er die Polizisten mehrfach auf ihn zu erschießen.
Polizist und Rettungssanitäterin verletzt
Da sich der Mann augenscheinlich in einer psychischen Ausnahmesituation befand, wurde er durch den Rettungsdienst in eine Fachklinik gebracht. Auf dem Weg in den Rettungswagen trat der Beschuldigte zuerst einer 25-jährigen Rettungssanitäterin mit dem Fuß ins Gesicht, dann er spuckte ihr anschließend noch ins Gesicht. Auch während des Transportes konnte sich der 21-Jährige nicht beruhigen und trat einem Polizisten ebenfalls ins Gesicht. Die Beiden wurden hierbei leicht verletzt, konnten ihre Arbeit jedoch fortsetzen. Der Mann muss sich nun unter anderem wegen tätlichen Angriffs, Körperverletzung und Beleidigung verantworten.