Mo., 26.01.2026 , 11:48 Uhr

Landkreis Bayreuth

Landkreis Bayreuth: Zu schnell bei Schnee - Auf der A9 kracht es mehrmals

Verkehrsteilnehmer schlittern über Autobahn

Starker Schneefall führte in der Nacht von Sonntag auf Montag (26. Januar) zu mehreren Verkehrsunfällen auf der A9 im Landkreis Bayreuth. Insgesamt krachte es innerhalb weniger Stunden viermal zwischen Pegnitz und Bayreuth. Alle Unfallverursacher waren trotz winterlicher Straßenverhältnisse zu schnell unterwegs.

Lkw kommt von der Fahrbahn ab 

Der schwerste Unfall ereignete sich schließlich gegen 05:00 Uhr kurz vor dem Parkplatz Sophienberg in Fahrtrichtung Berlin. Ein 57-jähriger Fahrer eines Sattelzuges verlor auf glatter Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Sattelzug verkeilte sich in der Schutzplanke und blockierte sowohl die rechte Fahrspur als auch den Standstreifen. Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen und wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus nach Pegnitz gebracht. Für die Dauer der Bergungsarbeiten musste die A9 in diesem Bereich zeitweise vollständig gesperrt werden.

Audi-Fahrer prallt gegen Leitplanke

Der erste Unfall ereignete sich gegen 21:00 Uhr an der Anschlussstelle Bayreuth-Süd auf der A9. Ein 29-jähriger Audi-Fahrer verlor im Kurvenbereich der Ausfahrt die Kontrolle über sein Fahrzeug, geriet ins Schleudern und prallte gegen die Leitplanke. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 10.000 Euro geschätzt.

Unfall bei Rastanalage Pegnitz 

Gegen Mitternacht verunfallte ein 58-jähriger Fahrer eines Smart kurz nach der Rastanlage Pegnitz in Fahrtrichtung Berlin. Aufgrund der winterlichen Fahrbahnverhältnisse kollidierte er mit der Mittelschutzplanke. Der Smart war anschließend nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

BMW gerät ins Schleudern

Ein weiterer Unfall folgte gegen 01:00 Uhr zwischen den Anschlussstellen Trockau und Pegnitz. Ein 25-jähriger BMW-Fahrer geriet auf der schneebedeckten Fahrbahn ins Schleudern und stieß ebenfalls gegen die Leitplanke. Hierbei entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 20.000 Euro.

Nicht angepasste Geschwindigkeit 

Bei allen Unfällen war eine nicht den Witterungsverhältnissen angepasste Geschwindigkeit unfallursächlich. Die Verkehrspolizei appelliert daher an alle Verkehrsteilnehmer, bei winterlichen Straßenverhältnissen besonders vorausschauend, rücksichtsvoll und mit angepasster Geschwindigkeit zu fahren. Darüber hinaus kam es im Verlauf der Nacht zu zahlreichen Verkehrsbehinderungen durch liegengebliebene Fahrzeuge. Es wird nochmals darauf hingewiesen, dass bei diesen Witterungsverhältnissen eine Winterreifenpflicht besteht. Zudem wird der Schwerverkehr gebeten, nach Möglichkeit den geräumten rechten Fahrstreifen zu nutzen, um weitere Behinderungen auf schneebedeckter Fahrbahn zu vermeiden.

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