Eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Münchberg (Landkreis Hof) rettete am Sonntagnachmittag (15. Februar) einem Mäusebussard das Leben. Der stark geschwächte Greifvögel wäre wohl den sicheren Hungertod gestorben.
Bussard kann nicht mehr fliegen
Gegen 14:40 Uhr bemerkten die Beamten auf der Staatsstraße St2194 im Bereich der Autobahnausfahrt Münchberg-Süd der A9 einen größeren Greifvogel, der in einer Wiese saß. Beim Näherkommen stellten sie fest, dass das Tier mehrfach vergeblich versuchte, aufzufliegen.
Greifvogelexperte leitet Polizisten per Telefon an
Nach telefonischer Rücksprache mit einem Greifvogelexperten erhielten die Polizisten konkrete Anweisungen zum sicheren Einfangen des Vogels. Behutsam stülpten sie einen Karton über den Bussard und transportierten ihn anschließend zur Greifvogel-Auffangstation nach Martinlamitz Landkreis Hof, wo er in fachkundige Hände übergeben wurde.
Stark unterernährter Vogel wird wieder aufgepäppelt
Eine Untersuchung ergab, dass der Mäusebussard nicht verletzt, jedoch stark unterernährt und dadurch flugunfähig war. In der Auffangstation wird das Tier nun aufgepäppelt, bis es wieder kräftig genug ist, um an der Fundstelle ausgewildert zu werden.