Am Montagabend (23. Februar) ereigneten sich im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Neustadt bei Coburg (Landkreis Coburg) zwei Wildunfälle innerhalb von nur 30 Minuten. Dabei wurden zwei Rehe schwer verletzt. Zudem entstand ein hoher Sachschaden.
60-Jähriger kann nicht mehr ausweichen
Gegen 18:00 Uhr erfasste ein 60-jähriger Autofahrer mit seinem Renault auf der Staatsstraße St2708 zwischen Neustadt bei Coburg und Fürth am Berg ein Reh. Durch den Zusammenstoß wurde das Tier schwer verletzt. Am Fahrzeug entstand Sachschaden in Höhe von mindestens 5.000 Euro.
Verletztes Reh liegt im Wassergraben
Nur eine halbe Stunde später meldeten Verkehrsteilnehmer ein weiteres verletztes Reh in einem Wassergraben an der Staatsstraße 2206 bei Spittelstein im Bereich Rödental (Landkreis Coburg). Das Tier war offensichtlich ebenfalls zuvor von einem Fahrzeug erfasst worden. Der verantwortliche Fahrer beziehungsweise das beteiligte Fahrzeug konnten jedoch nicht mehr ermittelt werden.
Polizei erlöst die Tiere mit der Schusswaffe
In beiden Fällen waren die Rehe so schwer verletzt, dass das Eintreffen eines Jagdpächters nicht mehr abgewartet werden konnte. Die eingesetzten Polizeibeamten erlösten die Tiere jeweils mit einem Schuss aus der Dienstwaffe von ihrem Leiden.
Im Moment hohe Wildwechselgefahr
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut auf die erhöhte Wildwechselgefahr in den Abendstunden hin und bittet Verkehrsteilnehmer um besondere Vorsicht.