Di., 19.03.2024 , 15:32 Uhr

Oberfranken

Oberfränkische Kriminalstatistik 2023: "In Oberfranken leben heißt besonders sicher leben"

Aufklärungsquote beträgt 71,5 Prozent

Am Dienstag (19. März) veröffentlichte das Polizeipräsidium Oberfranken die Kriminalstatistik für das 2023. Mit 71,5 Prozent erreichte die oberfränkische Polizei die höchste Aufklärungsquote aller Präsidien im Freistaat. Zudem sanken im Regierungsbezirk die erfassten Straftaten um über fünf Prozent. Das Leben in Oberfranken ist als Fazit des Präsidiums in Bayreuth "eines der sichersten".

"Bereinigte" Straftaten bei 44.758 Fällen

Im letzten Jahr wurden in Oberfranken 48.693 Straftaten erfasst. Dies waren 4.328 Delikte weniger als im Vorjahr. Diese Zahlen wurden weiterhin durch Delikte nach dem Aufenthalts-, Asyl- und Freizügigkeitsgesetz beeinflusst. Aussagekräftiger sind laut dem Polizeipräsidium daher die sogenannten bereinigten Zahlen. Ohne diese ausländerrechtlichen Fälle zählte die Polizei 2023 44.758 Straftaten, 2.444 weniger als im Jahr 2022.

Deutlicher Rückgang der Straftaten in Bamberg

Besonders stach der deutliche Rückgang im Bereich Bamberg hervor. Nachdem die Domstadt 2022 die höchste Häufigkeitszahl (Verhältnis der bekannt gewordenen Straftaten pro 100.000 Einwohner) Bayerns aufwies, fielen die Fallzahlen um 1.030 Fälle auf 6.504 Straftaten ab. Einzig der Grenzbereich zur Tschechischen Republik wies einen Anstieg der Delikte auf. 569 Straftaten mehr als 2022 wurden verzeichnet. Unter dem Strich wurden 11.941 Fälle registriert. Zum Grenzbereich zählen die Stadt und der Landkreis Hof sowie der Landkreis Wunsiedel.

Zunahme bei Diebstahlsdelikten und politisch motivierter Kriminalität

Ein Zuwachs an Straftaten wurde im Bereich der Diebstahlsdelikte festgestellt, auch Wohnungseinbruchsdiebstähle nahmen zu. In vielen Fällen blieb es laut der Statistik allerdings beim Versuch. Auch politisch motivierte Kriminalität trat vermehrt auf, während sich die Rauschgiftkriminalität rückgängig zeigte.

Höchste Aufklärungsquote in Oberfranken

Mit 71,5 Prozent konnte die oberfränkische Polizei ihre Aufklärungsquote erneut verbessern und steht auf diesem Gebiet auf dem Spitzenplatz im bayerischen Vergleich. Dieser positive Trend setzt sich kontinuierlich seit Jahren fort.

 

In Oberfranken leben heißt besonders sicher leben. Mit einer Aufklärungsquote von 71,5 Prozent belegt das Polizeipräsidium Oberfranken in diesem Bereich den 1. Platz in Bayern. Dies zeugt von der ganz hervorragenden Arbeit unserer Polizistinnen und Polizisten.

(Markus Trebes, Oberfränkischer Polizeipräsident)

 

Aktuell-Beitrag vom 19. März 2024

Kriminalstatistik 2023: Oberfranken mit bester Aufklärungsquote in Bayern!
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