In einer Wohnung in Röslau (Landkreis Wunsiedel) kam es zur Verpuffung eines Ölofens. Eine Mutter musste mit ihrem neun Monate alten Baby ins Krankenhaus gebracht werden.
Misslungener Löschversuch führt zu erheblicher Flammenbildung
Wie die Polizei am Dienstag (6. Oktober) mitteilte, kam es am Montag (5. Oktober) zu einer Verpuffung eines Ölofens in der Ringstraße, nachdem dieser angezündet wurde. Hierbei kam es zunächst zu einer minimalen Flammenbildung. Laut Schilderungen versuchten die Anwesenden, die Flammen mit Wasser zu löschen. Dies führte allerdings zu einer erneuten Verpuffung mit erheblicher Flammenbildung.
Starke Rauchentwicklung wegen implodierten Ofen
Zum Zeitpunkt der Verpuffung befanden sich sieben Personen in der Wohnung. Die Anwesenden versuchten, die Flammenbildung mithilfe von Decken einzudämmen. Allerdings brachte dies den Ofen zum Implodieren, wodurch eine immense Rauchentwicklung entstand.
Mutter und Baby werden ins Krankenhaus gebracht
Alle sieben Anwesenden wurden auf eine Rauchvergiftung untersucht. Unter den Personen befanden sich außerdem eine Mutter mit ihrem neun Monate alten Baby. Die beiden wurden für weitere Untersuchungen in ein Krankenhaus gebracht. Insgesamt beläuft sich der entstandene Schaden auf 4.000 Euro.