Der Zugunfall im Bayreuther Hauptbahnhof im März forderte nicht nur einen immensen Sachschaden in Millionenhöhe, sondern auch gleich mehrere Verletzte. Rund einen Monat nach dem Vorfall, bei dem zwei agilis-Züge miteinander kollidiert waren, hat die Bayreuther Staatsanwaltschaft nun über den Stand der aktuell laufenden Ermittlungen informiert.
Zugunfall in Bayreuth löste Großeinsatz aus
Am Abend des 12. März war ein leerer Zug auf Rangierfahrt gegen 18:40 Uhr mit einem aus Richtung Bad Steben in den Bayreuther Bahnhof einfahrenden Passagier-Zug zusammengestoßen. Der Unfall forderte insgesamt acht Verletzte, wovon eine Person mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Zudem löste er einen Großeinsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst aus, der Verkehr im Hauptbahnhof musste bis tief in die Nacht gesperrt werden. Die genaue Ursache des Unglücks war zunächst unklar – und ist aktuell Gegenstand der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Bayreuth.
Ermittlungen dauern an
„Derzeit gibt es keine Anhaltspunkte für das Vorliegen von technischen Gründen für den Unfall“, teilte ein Sprecher am Mittwoch (8. April) auf Anfrage von TV Oberfranken mit. Übrig bleiben in diesem Fall also andere Ursachen wie Sabotage oder menschliches Versagen. Doch wann darf die Öffentlichkeit mit finalen Ergebnissen rechnen? „Eine abschließende Mitteilung kann noch nicht erfolgen, da derzeit alle möglichen Unfallursachen untersucht werden“, so der Sprecher der Staatsanwaltschaft.