Mi., 04.07.2018 , 14:10 Uhr

Vorsicht Waldbrandgefahr: Warnstufen 4 und 5 in Oberfranken

Regierung Oberfranken ordnet den Einsatz von Luftbeobachtern an

Am heutigen Mittwoch (4. Juli) hat die Regierung Oberfranken, gemeinsam mit dem Amt für Landwirtschaft und Forsten Bayreuth, den Einsatz von Luftbeobachtern für den gesamten Regierungsbezirk angeordnet. Die Gründe hierfür sind das anhaltende trockene Wetter und der damit verbundene hohe bis sehr hohe Waldbrandgefahr. Der Zeitraum für die höchste Brandgefahr liegt zwischen 14:00 Uhr und 18:00 Uhr.

Höchste Waldbrandgefahr am heutigen Mittwoch

Die aktuell sehr warmen Temperaturen wirken sich in Oberfranken auf die Waldbrandgefahr aus. Diese nimmt zur heutigen Wochenmitte weiter zu. Oberfrankenweit steigt die Waldbrandgefahr auf die Stufe 4 (hohe Gefahr) und Stufe 5 (höchste Warnstufe). Bei der höchsten Gefahrenstufe bestehen eine sehr hohe Zündbereitschaft und ein sehr hohes Risiko der Ausbreitung eines Feuers. Mit leicht fallenden Temperaturen und einem aufkommenden Gewitterrisiko wird zum Wochenende die Waldbrandgefahr in Oberfranken wieder abnehmen.

Mittwoch (04. Juli) / Stufe 4 für folgende Regionen (Quelle: DWD):

Mittwoch (04. Juli) / Stufe 5 für folgende Regionen (Quelle: DWD:

Regierung appelliert an die Gesellschaft

Die Regierung appelliert an die Bevölkerung, äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen. Schon eine einzige weggeworfene Zigarette kann Gras, Nadelstreu und am Boden liegende Zweige entzünden und einen folgenschweren Brand auslösen. Zudem sollte wegen des Brandrisikos durch heiße Fahrzeugkatalysatoren keinesfalls auf leicht entzündbarem Untergrund geparkt werden. Ob auch an den Folgetagen eine Überwachung erforderlich ist, wird in Abhängigkeit von den Wetterprognosen entschieden.

Hinweise zum Verhalten

 

>>> Weitere Informationen zum Waldbrandgefahrenindex auf der Seite des DWD <<<

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