Do., 06.08.2020 , 13:01 Uhr

Waldbrandgefahr: Oberfranken ordnet vorsorgliche Luftbeobachtung an

Wetterentwicklung wird täglich weiter beobachtet werden

Aufgrund des anhaltend trockenen Wetters und der damit verbundenen erwarteten hohen Waldbrandgefahr für besonders gefährdete Waldgebiete hat die Regierung von Oberfranken von Samstag (8. August) bis Sonntag (9. August) die Durchführung von vorsorglichen Beobachtungsflügen angeordnet. Dabei wird die Wetterentwicklung täglich beobachtet und aktuell beurteilt.

Regierung von Oberfranken appelliert an alle äußerste Vorsicht zu walten

Die Regierung von Oberfranken appelliert an alle, die in Wald und Flur unterwegs sind, äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen. Schon ein Funke oder eine weggeworfene Zigarettenkippe können Gras, Nadelstreu und am Boden liegende Zweige entzünden und einen folgenschweren Brand auslösen. Zudem sollte wegen des Brandrisikos durch heiße Fahrzeugkatalysatoren keinesfalls auf leicht entzündbarem Untergrund geparkt werden. Zwischen dem 1. März und dem 31. Oktober gilt ohnehin ein Rauchverbot im Wald.

Der „Schnelle Einsatzhubschrauber“ wird von einem ausgebildeten Luftbeobachter geflogen

Die vorbeugende Luftbeobachtung findet in den Nachmittagsstunden zu den höchsten Gefährdungszeiten statt. Zum Einsatz kommt der sogenannte „Schnelle Einsatzhubschrauber“ (SEH). Der Hubschrauber wird von einem Piloten geflogen, der selbst ausgebildeter Luftbeobachter ist. Damit kann im Hinblick auf die Corona-Pandemie und die beengte Situation in den Beobachtungsluftfahrzeugen auf den zusätzlichen Einsatz eines separaten Luftbeobachters verzichtet werden.

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