Qual der Wahl in Selbitz: Zwei Tage Gefängnis oder zehn Euro zahlen?

Der Besuch einer echten Polizeistreife am Faschingsdienstag (28. Februar) war für einen 44-Jährigen aus Selbitz (Landkreis Hof) nicht zum Lachen. Im Gegenteil: Der Besuch brauchte ihn ganz schön ins Schwitzen.

44-Jähriger drohte Erzwingungshaft wegen zehn Euro

Die Beamten hielten nämlich einen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Nürnberg in den Händen, wonach der 44-jährige noch eine Geldbuße von zehn Euro bezahlen musste. Vor die Wahl gestellt, entweder die ausstehende Strafe zu begleichen oder zwei Tage Erzwingungshaft abzusitzen, wählte der 44-jährige verständlicherweise die Bezahlung und entging damit der „gesiebten Luft“. Die angefallenen Gebühren über 32 Euro bezahlte der Selbitzer dann ebenfalls gleich noch mit.