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Busfahrer will in Hof Streit schlichten: 63-Jähriger stirbt bei Messerangriff

UPDATE (15:15 Uhr)

Nach dem tödlichen Messerangriff auf einen Busfahrer am frühen Dienstagmorgen (06. Juli) in Hof erging gegen den 43 Jahre alten Tatverdächtigen aus Sachsen am Dienstagmittag ein Untersuchungshaftbefehl durch den Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Hof. Die Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Hof zu den Hintergründen der Tat laufen unter Hochdruck.

Reisegruppe mit Hilfe von Dolmetschern als Zeugen vernommen

Im Verlauf des Vormittages konnten die Kriminalbeamten einen Teil der polnischen Reisegruppe mit Hilfe von Dolmetschern als Zeugen vernehmen. Demnach waren die Reisenden mit zwei vollbesetzten Reisebussen unabhängig voneinander unterwegs und trafen sich am Bahnhofsvorplatz in Hof zum Passagierwechsel. Nach derzeitigem Stand gehen die Ermittler davon aus, dass der 43-jährige Verdächtige aus dem Vogtlandkreis zunächst unvermittelt auf einen 52-jährigen Fahrgast zu ging und ihm einen Faustschlag verpasste. Der 52-Jährige stand mit weiteren Fahrgästen auf dem Gehweg in unmittelbarer Nähe des Reisebusses. Durch den Schlag stürzte der Mann zu Boden und erlitt leichte Verletzungen. Unmittelbar darauf attackierte der 43-Jährige mit einem Messer den 63 Jahre alten polnischen Busfahrer, der in nächster Nähe stand und dazwischen gehen wollte. Dadurch erlitt der 63-Jährige tödliche Stichverletzungen am Oberkörper. Einzelheiten soll eine rechtsmedizinische Untersuchung klären. Die Tatwaffe, ein klappbares Taschenmesser mit einer etwa acht Zentimeter langen Klinge, stellten die Beamten noch am Tatort sicher.

Untersuchungshaftbefehl erlassen

Den 43-Jährigen konnten Polizeibeamte unmittelbar nach der Attacke vorläufig festnehmen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hof wurde er noch am gleichen Tag dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Der Mann machte Angaben und räumte ein, den Busfahrer mit einem Messer verletzt zu haben. Er bestreitet allerdings, dass er den Fahrer habe töten wollen. Polizeibeamte lieferten den Tatverdächtigen anschließend in eine Justizvollzugsanstalt ein. Da der Beschuldigte psychische Auffälligkeiten zeigt, wird hierzu eine Begutachtung erfolgen. Nach derzeitigem Stand hat die Tat keinerlei fremdenfeindlichen oder politisch motivierten Hintergrund.

Reisegruppe konnte Fahrt fortsetzen 

Die Reisegruppen aus Polen konnten im Anschluss ihre Fahrten mit den Bussen fortsetzen. Zeugen unter den Fahrgästen, die Angaben machen konnten, wurden im Anschluss an die Ermittlungen mit einem separaten Bus nach Polen gebracht. Ebenso die am Tatort anwesende Lebensgefährtin des getöteten Busfahrers, die in der Nacht von einem Kriseninterventionsteam betreut worden war.

Bericht aus Oberfranken Aktuell:
Hof: Polnischer Busfahrer am Hauptbahnhof mit Messer getötet

Erstmeldung (08:30 Uhr)

Ein 63 Jahre alter Busfahrer wurde in der Nacht zum Dienstag (06. Juli) in Hof von einem 43-Jährigen erstochen, nachdem dieser einen Streit zwischen einem Reisegast und dem Tatverdächtigen (43) schlichten wollte. Die Polizei nahm inzwischen den 43-Jährigen fest. Die Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft ermitteln derzeit wegen einem Tötungsdelikt.

43-Jähriger attackiert Fahrgast - Busfahrer geht dazwischen

Nach bisherigen Erkenntnissen wartete gegen 0:30 Uhr eine Gruppe Reisender am Hofer Bahnhofsvorplatz, die mit zwei Omnibussen aus Polen unterwegs waren. Neben den Reisebussen legten einige Fahrgäste am Gehsteig eine Raucherpause ein. Aus bislang unklarer Ursache kam es dabei zu einem Streit mit dem 43 Jahre alten Mann aus Sachsen, der sich in unmittelbarer Nähe aufhielt. Nachdem dieser zunächst einen Fahrgast attackierte und diesen leicht verletzte, ging der 63-jährige Busfahrer dazwischen.

43-Jähriger ersticht Busfahrer mit einem Taschenmesser

Dabei fügte der 43-Jährige dem Fahrer aus Polen mit einem Taschenmesser tödliche Verletzungen zu. Anschließend flüchtete er zu Fuß und konnte noch in der Nähe des Tatortes von der Polizei festgenommen werden. Der Mann leistete keinen Widerstand.

63-Jähriger stirbt noch am Tatort

Die Reisenden setzten währenddessen den Notruf ab und leisteten dem Busfahrer Erste Hilfe. Ein Notarztteam konnte dem 63-Jährigen nicht mehr helfen, er erlag noch am Tatort seinen schweren Verletzungen.

Ermittler führen mit Hilfe von Dolmetschern Vernehmungen durch

Die Polizei sperrte den Bahnhofsvorplatz weiträumig ab und Kriminalbeamte führten eine umfangreiche Spurensicherung durch. Das Fachkommissariat für Tötungsdelikte bei der Kripo Hof nahm in enger Zusammenarbeit mit einem Staatsanwalt aus Hof die Ermittlungen auf. Mit Hilfe von Dolmetschern führen die Kriminalbeamten umfangreiche Vernehmungen der polnischen Reisegäste durch. Der 43-jährige Tatverdächtige wird auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Hof dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

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Bayreuth: Fahrer rettet Kinder aus brennendem Schulbus

Dramatische Szenen spielten sich am 21. Dezember 2015 im Bayreuther Ortsteil Meyernreuth ab. Hier brannte ein Schulbus komplett aus. Dank des beherzten Eingreifens durch Schulbusfahrer Max Götz aus Speichersdorf (Landkreis Bayreuth) konnten die 21 Kinder vorher gerettet werden. Wir berichteten.

 

Merk-Erbe bedankt sich bei Schutzengel Max Götz

Nachdem er den Raum im Rückspiegel bemerkte, brachte er sofort die Kinder aus dem Bus und in Sicherheit. Für dieses beispielhafte und umsichtige Handeln bedankte sich nun Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe persönlich bei Max Götz.

Buch für den mutigen Retter

„An diesem Tag waren viele Schutzengel unterwegs, einer davon waren Sie. Dank Ihres Einsatzes konnte eine Katastrophe verhindert werden“, so Merk-Erbe. Als Anerkennung überreichte die Oberbürgermeisterin dem mutigen Retter ein Bayreuth-Buch.

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Bayreuth: Fußgänger von Bus erfasst

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Bamberg: Busfahrer mit Schusswaffe überfallen!

Mit einer Schusswaffe in der Hand überfiel am Sonntagabend (2. November) ein bislang unbekannter Mann einen Busfahrer in Bamberg. Der Täter war Fahrgast der Linie 905. Gegen 19:30 Uhr verließ der Täter in Höhe Kunigundendamm plötzlich seinen Sitzplatz, bedrohte den Fahrer und forderte Bargeld von ihm. Weiterlesen

Urteil im Missbrauchsprozess: Kulmbacher Busfahrer muss 4 Jahre in Haft

Urteilsspruch im Missbrauchsprozess am Landgericht Bayreuth: Ein Kulmbacher Busfahrer muss vier Jahre in Haft, weil er eine 13-jährige vier Mal sexuell missbraucht haben soll.

Obwohl es keine Beweise gibt, sehen die Richter die Taten aus dem Herbst 2011 als erwiesen an. Sie bescheinigen dem Opfer hohe Glaubwürdigkeit, gestützt durch eine Aussagegutachten einer Psychologin. Das Verhalten des Mädchens zur Tatzeit und bis zum heutigen Tag spreche für ihre Darstellung.

Der Angeklagte hatte noch am letzten Verhandlungstag einen Entlastungszeugen präsentiert. Der Verwandte aus Mazedonien bestätigte zwar, an einem Nachmittag, an denen es zum sexuellen Übergriff gekommen sein soll,die ganze Zeit bei dem Busfahrer gewesen zu sein. Doch an dieser Aussage hatten sowohl die Richter als auch der Staatsanwalt erhebliche Zweifel. Letzterer ließ den jungen Mann noch im Gerichtssaal wegen einer uneidlichen Falschaussage vorläufig festnehmen. Die Aussage sei offensichtlich abgesprochen gewesen-

Der Anwalt des Busfahrers, der zum Tatzeitpunkt 39 Jahre alt war, forderte in seinem Plädoyer einen Freispruch. Kein objektives Faktum spreche gegen seinen Mandanten, so Frank Stübinger. Er äußerte seinerseits Zweifel an den Aussagen der 13-jährigen. Die Verhaftung des Zeugen war für Stübinger ein weiterer Beleg, dass dieses Verfahren nicht fair abgelaufen sei.

Einen ausführlichen Bericht sehen Sie am Donnerstag um 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.