Tag Archiv: Flugplatz

Flugplatz Coburg: Ratsbegehren kann am Sonntag stattfinden

Das Ratsbegehren im Landkreis Coburg zur finanziellen Beteiligung des Landkreises am möglichen neuen Verkehrslandeplatz bei Meeder – Neida kann am kommenden Sonntag (14. Juni) wie geplant stattfinden. Dies bestätigte am heutigen Dienstag (9. Juni) das Verwaltungsgericht in Bayreuth auf Nachfrage von TV Oberfranken.

Weiterlesen

Flugplatzneubau Coburg: Verwirrung um Gutachten

Ein Gutachen aus dem Jahr 2002 sorgt derzeit für Verwirrung in Coburg. Vorgestellt hat es kürzlich der Bund Naturschutz. Der Inhalt: die Brandensteinsebene, Standort des jetzigen Flugplatzes Coburg, kann ausgebaut werden. Demnach sei es durch Erdaufschüttungen möglich die Landebahn zu verlängern. Als Kostenpunkt werden 7,5 Millionen Euro angegeben. Beim Bund Naturschutz rechnet man vor, dass selbst bei einer Kostensteigerung seit 2002 ein Ausbau der Brandensteinsebene billiger käme als ein Neubau. Für dieses Großprojekt in der Nähe von Meeder stehen 30 Millionen Euro im Raum.

Auf Nachfrage konnte man bei der Stadt Coburg, besser gesagt bei der Projektgesellschaft Verkehrslandeplatz, zunächst nichts mit dem Gutachten anfangen – man sei auf der Suche. Später am Nachmittag gab der Chef der Projektgesellschaft, Willi Kuballa, zur Auskunft, dass die Inhalte bekannt seien und die Planungen seit 2004 bestätigen würden. Zudem müsse man davon ausgehen, dass ein Gutachten von 2002 u.U. von veralteten Voraussetzungen ausgeht.

In den Jahren 2009 bzw. 2010 hatten sich der Coburger Stadtrat und später der Kreistag für den Flugplatzneubau entschieden. Als Standort wählte man eine Fläche bei Neida, einem Ortsteil von Meeder. Derzeit laufen die Vorbereitungen für das Planfeststellungsverfahren. Mit den Planungen gehen massive Proteste einher, erst am vergangenen Sonntag hatten Flugplatzgegner vor dem Landratsamt demonstriert. Gleichzeitig besteht für den alten Flugplatz auf der Brandensteinsebene nur eine Ausnahmegenehmigung für den Instrumentenflug. Diese läuft 2019 aus.

 


 

 

Hof: Stadtrat gibt Bekenntnis zum Flughafen Hof-Plauen

Groß waren die Pläne für den Flughafen Hof-Plauen. Nichts ist davon übrig geblieben. Noch vor rund 20 Jahren sind dort Ferienflieger nach Mallorca gestartet. Dann sollen die Landebahn und das Areal komplett umgebaut werden, damit große Chartermaschinen starten und landen können. Das scheitert an den Kosten und am Bedarf. Vor zwei Jahren wird schließlich auch der Linienverkehr nach Frankfurt eingestellt, weil dem Betreiber Cirrus-Airlines der Flugbetrieb zu unwirtschaftlich ist. Seitdem ist der Flughafen in Pirk bei Hof nur noch Verkehrslandeplatz, einzig Privatflieger nutzen das Gelände noch. Obwohl der Flugplatz ständig subventioniert wird, soll er weiter betrieben und sogar modernisiert werden. Dafür hat sich der Hofer Stadtrat jetzt in seiner Sitzung mehrheitlich ausgesprochen. Hendrik Ertel berichtet ab 18:00 Uhr in“Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

Bamberg: Grünes Licht – Landeplatz Breitenau wieder in Betrieb

Grünes Licht für Breitenau! Am heutigen Freitag (29. November) wurde nach zweieinhalbmonatiger Bauzeit der Landeplatz Breitenau in Bamberg wieder in Betrieb genommen. Er ist mit einer verbreiterten Start- und Landebahn ausgestattet worden, die den aktuellen luftfahrtrechtlichen Vorgaben entspricht. Mehr dazu ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

Coburg: Drei Tote bei Flugzeugabsturz

Beim Absturz eines zweimotorigen Kleinflugzeugs bei Coburg sind heute drei Menschen gestorben. Gegen 11.45 Uhr stürzte das Flugzeug, das aus Hamburg kam, aus bislang ungeklärter Ursache in ein Waldstück am Bausenberg bei Coburg kurz hinter der Landebahn des Flugplatzes auf der Brandensteinsebene. Dabei kamen eine 31-jährige Frau aus dem Landkreis Coburg, ein 46-jähriger Mann aus Coburg und ein 58-Jähriger aus dem Landkreis Fürth ums Leben. Wer das Flugzeug gesteuert hat, ist bislang unklar. Hartnäckigen Gerüchten vor Ort zufolge soll der Pilot wegen schlechter Sicht beim Landeanflug auf die Brandensteinsebene durchgestartet sein und dann die Kontrolle verloren haben.   

Ein Großaufgebot von Feuerwehr, Rettungsdienst, Technischem Hilfswerk und Polizei eilten sofort an die Absturzstelle. Eine Vertreterin der Staatsanwaltschaft Coburg hat mit Beamten des Fachkommissariats der Kripo Coburg die Ermittlungen zur Absturzursache vor Ort aufgenommen. Ebenso kam ein Sachverständiger des Bundesamtes für Flugunfalluntersuchung an die Unglücksstelle.

Unsere TVO-Reporterin Katharina Haßfurther war vor Ort. Mehr Bilder zu dem tragischen Unglück später auf tvo.de und morgen in unserer Sendung Oberfranken Aktuell.     

 

Flugplatz Coburg: Ultraleichtflugzeug schießt über Ladebahn hinaus

Glimpflich endete am Dienstagvormittag ein Zwischenfall am Coburger Flugplatz. Ein einmotoriges Ultraleichflugzeug rollte nach der Landung über die Bahn hinaus und kam erst in einem Gebüsch zum Stehen. Der Pilot aus Chemnitz blieb unverletzt.

Am Morgen war der 76-jährige Pilot mit seinem Flugzeug in Chemnitz gestartet und wollte nach Coburg fliegen. Gegen 10.00 Uhr setzte der Mann seine Maschine auf der Landbahn auf. Er brachte das Luftfahrzeug jedoch nicht mehr rechtzeitig zum Stillstand, so dass es in einem angrenzenden Gebüsch landete. Der Flugzeugführer konnte die Maschine unverletzt verlassen.

Ein Flugunfallsachbearbeiter der Kriminalpolizei Coburg hat die Ermittlungen zum Schadensfall vor Ort aufgenommen. Nach ersten Erkenntnissen dürfte ein Pilotenfehler im Anflugverfahren ursächlich gewesen sein. Das Fluggerät musste durch eine Spezialfirma geborgen werden. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf etwa 5.000 Euro.

 


 

 

Bamberg: Brose Bauplan nochmal in den Stadtrat

Es ist eine der bedeutendsten Industrieansiedlungen in Oberfranken. Der Automobilzulieferer BROSE baut in Bamberg ein neues Werk mit 500 Mitarbeitern, langfristig sind Investitionen von 200 Millionen Euro geplant. Nun gibt es Probleme mit dem Areal, das direkt an dem Bamberger Flugplatz an der Breitenau angrenzt. Auf Initiative der GRÜNEN-Alternativen Liste hin soll der Bebauungsplan des Geländes noch einmal im Stadtrat diskutiert werden. Grund: es liege noch keine Stellungnahme der Unteren Naturschutzbehörde, in diesem Fall des Bamberger Umweltamts, vor. Ohne dieses Papier könne keine Abwägung im Sinne des Baurechts erfolgen. Der zuständige Referatsleiter war heute nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Bekannt ist aber die Aussage, dass für die Stellungnahme wichtige Unterlagen zu spät eingegangen seien. Dass mit der Verzögerung brisante Inhalte, die zum Beispiel höhere Auflagen beim Bau nach sich ziehen würden, verschleiert werden sollen, weist der Referatsleiter demnach zurück. Der Zeitplan für das Gelände sieht vor, nach dem Abriss des Parkhauses im Spätsommer sofort mit den Bauarbeiten des Brose-Werks zu beginnen. Die Inbetriebnahme soll bereits im nächsten Jahr sein.

 


 

 

Bamberg: Evakuierung wegen Bomben-Entschärfung

In der Domstadt werden am Sonntag (17.03.) auf dem Gelände des Flugplatzes Breitenau zwei Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Nach Einschätzung der Experten besteht keine unmittelbare Gefahr für die Bevölkerung. Aus Sicherheitsgründen werden aber dennoch rund 3.500 Menschen in der näheren Umgebung evakuiert werden müssen. Mehr Informationen ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.

1 2