Tag Archiv: Freibad

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Chlorgasaustritt im Freibad Gaustadt Bamberg: Sechs Badegäste verletzt

UPDATE (17:05 Uhr):

Freibad Gaustadt bleibt am Samstag geschlossen

Das Freibad Gaustadt bleibt zur Vorsicht auch am Samstag (27. Juni) wegen technischer Probleme geschlossen. Dies teilten die Stadtwerke Bamberg am Freitagnachmittag mit. Hintergrund der Vorsichtsmaßnahme ist der sich am Morgen ereignete Zwischenfall, bei dem sechs Mitglieder des Vereins der Freunde des Gaustadter Freibads beim Schwimmen wegen eines stark erhöhten Chlorgehalts im Wasser notärztlich behandelt werden mussten. Für Freitag und Samstag online gekaufte Tickets können laut Stadtwerke beim Kundenservice des Onlineshops unter vivenu.com/support  zurückgegeben werden.

Bamberg: Chlorgasaustritt im Freibad Gaustadt

ERSTMELDUNG (09:41 Uhr):

Am Freitagmorgen (26. Juni) um 07:00 Uhr wurde der Bamberger Polizei ein Chlorgasaustritt im Freibad Gaustadt gemeldet. Mitglieder des Schwimmvereins wollten um diese Zeit zum Schwimmen gehen. Hier bemerkten sie, dass im Schwimmbecken Wasser fehlte.

Sechs Badegäste erleiden leichte Verletzungen

Ein verständigter Techniker stellte laut Polizeibericht einen technischen Defekt in der Anlage fest. Durch die erhöhte Konzentration von Chlorgases im Schwimmbecken erlitten sechs Badegäste leichte Atemwegsreizungen und mussten ärztlich versorgt werden. Techniker der Stadtwerke Bamberg sowie die Feuerwehr waren umgehend vor Ort, sodass der Gasaustritt sofort unterbunden werden konnte. Messungen ergaben, dass keine Gefahr für die Öffentlichkeit bestand. Anwohner im unmittelbaren Umfeld wurden jedoch vorsorglich gebeten, ihre Fernster zu schließen. Der Schwimmbadbetrieb wurde für den Tag eingestellt.

Bilder des Rettungseinsatzes
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Schwimmbadstreit in Forchheim: Stadt scheitert mit Königsbad-Klage

Die Stadt Forchheim ist mit einem Eilantrag vor dem Bayerischen Verwaltungsgericht Bayreuth gescheitert, mit dem sie erreichen wollte, den Außenbereich des von ihr betriebenen „Königsbades“ unter Beachtung eines Hygieneplans wieder zu eröffnen. Dies teilte das Verwaltungsgericht am heutigen Dienstag (26. Mai) mit. Aufgrund der Corona-Lockerungen ist der Betrieb von Freibädern wohl ab 08. Juni wieder erlaubt.

Königsbad sollte an Himmelfahrt eröffnet werden

Das Bad war infolge der Corona-Pandemie geschlossen worden. Bereits für den 21. Mai 2020 hatte die Stadt Forchheim angekündigt, den Außenbereich des Bades für Bürger der Stadt und des Landkreises Forchheim unter Einhaltung bestimmter Hygieneregeln und einer Haus- und Badeordnung wieder zu öffnen. Dies wurde der Stadt allerdings durch das Landratsamt Forchheim mit Bescheid vom 20. Mai 2020 untersagt und die sofortige Vollziehbarkeit dieses Verbotes angeordnet. Hiergegen hat die Stadt Forchheim beim Verwaltungsgericht Bayreuth Klage erhoben und im Wege des Eilrechtsschutzes beantragt, die aufschiebende Wirkung der Klage wiederherzustellen.

Verwaltungsgericht sieht Königsbad nicht als Sportstätte

Die 7. Kammer des Verwaltungsgerichts Bayreuth hat den Antrag der Stadt Forchheim auf Eilrechtsschutz mit Beschluss vom 26. Mai 2020 abgelehnt. Nach Auffassung der Kammer kann das „Königsbad“ trotz der von der Stadt Forchheim vorgesehenen Beschränkungen nicht als reine Sportstätte angesehen werden. Das Freizeitbaden sei dem Schwimmsportbetrieb im „Königsbad“ auch unter Einhaltung des vorgesehenen Pandemieplanes zumindest gleichrangig. Insbesondere würden mit der Öffnung der Liegewiesen und der Gastronomie Anreize geschaffen, sich dort länger als nur zu einer sportlichen Betätigung aufzuhalten.

Königsbad bleibt geschlossen 

Beim Königsbad handelt es sich demnach um eine Badeanstalt, deren Betrieb aktuell unzulässig sei. Dieses Verbot sei im Hinblick auf die Eindämmung der Corona-Pandemie gerechtfertigt. Das Landratsamt Forchheim habe zudem zugesichert, die Untersagung umgehend aufzuheben, wenn die Schließung der Freizeit Badeanstalten außer Kraft tritt. Gegen den Beschluss kann die Antragstellerin Beschwerde zum Bayerischen Verwaltungsgerichtshof erheben.

Bericht aus Oberfranken Aktuell vom 20. Mai 2020:
Bäder-Streit in Forchheim: Landkreis verbietet Stadt die Königsbad-Öffnung
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Schwimmbadstreit in Forchheim: Oberbürgermeister will Klage einreichen

Forchheims Oberbürgermeister Uwe Kirschstein will nach der gescheiterten Eröffnung des Königsbads in der vergangenen Woche vor dem Verwaltungsgerichtin Bayreuth klagen. Das Landratsamt Forchheim hat die Wiedereröffnung aufgrund der bestehenden Corona-Maßnahmen verboten, damit ist der Oberbürgermeister nicht einverstanden.

Landratsamt verbietet Freibad-Eröffnung

Bereits an Himmelfahrt (21. Mai) sollte das Königsbad in Forchheim mit einem neuen Hygienekonzept eröffnet werden. Oberbürgermeister Uwe Kirschstein sieht das Königsbad als Sportstätte an und diese dürfen wieder öffnen. Laut des Forchheimer Landratsamtes ändert auch das neue Hygienekonzept jedoch nichts am grundsätzlichen Verbot der Eröffnung eines Schwimmbades. Die Behörde wies auf die Infektionsschutzmaßnahmenverordnung hin, die einen Freibadbetrieb ausdrücklich verbietet und hat die Eröffnung untersagt. Die Stadt Forchheim wollte am Vatertag den Außenbereich des Königsbades wiedereröffnen und bis zu 800 Menschen in die Badeanstalt lassen. Eine Klage gegen den Bescheid des Landratsamtes will Oberbürgermeister Kirschstein dem Verwaltungsgericht in Bayreuth schicken.

Bericht aus Oberfranken Aktuell vom 20. Mai:
Bäder-Streit in Forchheim: Landkreis verbietet Stadt die Königsbad-Öffnung
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Strip Langsam in Oberkotzau: Nacktbader gehen der Polizei ins Netz

In der Nacht zum Mittwoch (7. August) drang ein Trio, bestehend aus einem Mann und zwei Frauen, unerlaubt in das Freibad in Oberkotzau (Landkreis Hof) ein. Nach einem Bad im Becken, beschädigten die Personen anschließen den Kiosk. Weiterlesen
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Schönwald: Exhibitionist (64) onaniert & belästigt Mädchen im Freibad

Am Sonntagnachmittag (30. Juni) gegen 16:00 wurde im Freibad in Schönwald ein Exhibitionist gesichtet. Der 64-Jährige onanierte und belästige Mädchen. Die Polizei sucht nun nach Zeugen der Tat. Senior masturbiert im Freibad Laut Angaben der Polizei Marktredwitz sei der Schönwalder dabei beobachtet worden, wie er sein bestes Stück aus der Badehose holte und onanierte. Außerdem soll der Mann auch junge Mädchen angesprochen haben. Diese haben den Senior aber wohl ignoriert. Zeuge vergrault den 64-Jährigen Ein Zeuge habe, so meldet es die Polizei, ihn daraufhin angesprochen und der 64-Jährige hätte dann das Schwimmbad verlassen. Die Polizei Marktredwitz ermittelt jetzt gegen den 64-jährigen Schönwalder wegen eines Vergehens der exhibitionistischen Handlungen. Gibt es weitere Zeugen zu diesem Vorfall? Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Marktredwitz unter der Telefonnummer 09231/9676-0 entgegen.

Tragödie in Marktredwitz: Siebenjähriger ertrinkt im Freibad

Bei einem tragischen Unglücksfall in einem Naturfreibad in Marktredwitz (Landkreis Wunsiedel) ertrank am späten Dienstagnachmittag (07. August) ein siebenjähriger Junge. Die Geschwister, die sich ebenfalls in dem Bad befanden, erlitten einen Schock, ebenso die daheim gebliebenen Eltern. Ein Imam und weitere Notfallseelsorger kümmerten sich laut Polizei um die Angehörigen und betreuten auch die Einsatz- und Rettungskräfte. Die Kriminalpolizei Hof ermittelt.

Badegäste entdecken leblosen Körper

Nach bisherigem Ermittlungen der Polizei befand sich der Junge mit vier Geschwistern im Freibad. Aus bislang ungeklärten Umständen gelangte das Kind in ein rund zwei Meter tiefes Becken, in dem sich viele Personen aufhielten. Gegen 17:35 Uhr entdeckten Badegäste den auf den Grund gesunkenen, leblosen Körper und verständigten die am Becken anwesende Badeaufsicht.

Junge verstirbt am Unfallort

Diese barg das Kind und begann sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Ein Arzt, der sich zufällig im Schwimmbad aufhielt, führte die Reanimation bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes fort. Trotz aller Bemühungen verstarb der Siebenjährige noch am Unglücksort.

Badebetrieb eingestellt

Die Polizei sperrte in der Folge den Bereich weiträumig ab. In Abstimmung mit den Verantwortlichen der Stadt Marktredwitz stellte das Schwimmbad den Badebetrieb vorzeitig ein. Wie es zu dem schrecklichen Unglück kommen konnte, ermittelt derzeit die Kriminalpolizei Hof. Auch ein Staatsanwalt aus Hof war vor Ort tätig.

Kripo Hof sucht Zeugen

In diesem Zusammenhang bittet die Kripo um Hinweise, die zur Rekonstruktion des Unglücks beitragen können. Zeugen werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei in Hof unter Rufnummer der 09281 / 704-0 in Verbindung zu setzen.

Marktredwitz: Siebenjähriger stirbt bei tragischem Badeunfall
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Coburg: Spanner fotografiert Kinder heimlich in der Umkleide!

Eine abscheuliche Tat ereignete sich am Montag (30. Juli) im Coburger Schwimmbad Aquaria. Ein 38 Jahre alter Coburger fotografierte dort mehrfach kleine Jungs heimlich beim Umziehen. Der Spanner wurde festgenommen. Die Polizei ermittelt gegen den Mann.

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Vandalismus in Mainleus: Einbrecher verwüsten Freibad

Die Polizei Kulmbach fahndet aktuell nach Unbekannten, die das Freibad in Mainleus (Lankdreis Kulmbach) in der Nacht zum Sonntag (03. Juni) verwüsteten. Die Täter drangen unerlaubt in das Schwimmbad ein. DiePolizei ermittelt.

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Urteil im Badeunfall von Himmelkron: Eltern sollen Revision eingelegt haben

Das Urteil vom Landsgericht Kulmbach im Fall der ertrunkenen achtjährigen Vanessa ist noch nicht rechtskräftig. (Wir berichteten.) Laut Medienberichten hat nun die Nebenklage, die Eltern des im Jahr 2014 verstorbenen Mädchens, Revision eingelegt.

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Tödlicher Badeunfall von Himmelkron: Kommt nun doch der Prozess?

Im Fall des im Juli 2014 im Freibad in Himmelkron (Landkreis Kulmbach) ertrunkenen achtjährigen Mädchens könnte es nun möglicherweise doch zu einem Prozess kommen. Die Staatsanwaltschaft Bayreuth hat einen Strafbefehl abgelehnt und hält nach wie vor an der Anklage wegen fahrlässiger Tötung fest.

Staatsanwaltschaft lehnt Strafbefehl ab

Das Amtsgericht Kulmbach hatte vorgeschlagen, gegen die beiden Beschuldigten - den Bademeister und eine Betreuerin des TSV Himmelkron - einen Strafbefehl zu erlassen und so das Verfahren ohne Hauptverhandlung zu beenden. Diesem Vorschlag will die Staatsanwaltschaft Bayreuth aber nicht folgen. Das Amtsgericht Kulmbach muss nun entscheiden, ob die Hauptverhandlung eröffnet wird.

Schrecklicher Badeunfall

Das achtjährige Mädchen war im Juli 2014 mit der Sportgruppe des TSV Himmelkron ins Freibad gegangen. Das Kind konnte noch nicht schwimmen, gelangte aber trotzdem ins tiefe Wasser und wurde später bewusstlos im Becken gefunden. Wenige Tage später starb das Mädchen in einem Krankenhaus.

Weiterführende Informationen
Aktuell-Bericht vom 29. Juli 2014
Himmelkron (Lkr. Kulmbach): Achtjährige stirbt nach Badeunfall
© Pixabay / CC0 Public Domain / Privat (Collage)

Hof: Anklageerhebung nach tödlichem Badeunfall

Die Staatsanwaltschaft Hof hat Anklage zum Schöffengericht des Amtsgerichts Hof gegen eine Mitarbeiterin eines Wohlfahrtsverbands wegen des Vorwurfs der fahrlässigen Tötung erhoben. Nach einem Badeunfall am 19. Juli 2016 im Hofer Freibad verstarb weniger Tage später ein achtjähriges Kind an den Folgen des Unfalls. Der Junge besuchte mit weiteren Kindern und der Angeschuldigten als Aufsichtsperson das Bad. Wir berichteten!

Achtjähriger stirbt Tage später im Krankenhaus

Der verunglückte Junge, welcher nicht schwimmen konnte, befand sich laut der Anklageschrift hierbei ohne Aufsicht durch die Angeklagte sowie ohne Schwimmhilfe in einem für das Kind wegen der Wassertiefe ungeeigneten Becken. Der Achtjährige ging unter und trieb in der Folge regungslos im Becken. Von Ersthelfern und den Bademeistern wurde er reanimiert. Das Kind starb wenige Tage später im Krankenhaus an den Folgen des Unfalls. Der Angeschuldigten wird daher von der Staatsanwaltschaft vorgeworfen, ihre Aufsichtspflichten verletzt und Unfallverhütungsvorschriften nicht eingehalten zu haben. Der Vorwurf lautet: fahrlässige Tötung!

Diakonie räumt Fehler ein

Im Falle des ertrunkenen Jungen, hat der betroffene Wohlfahrsverband nun Fehler eingeräumt. Die Diakonie teilte laut Medienberichten mit, dass die zuständige Betreuerin, anders als anfangs behauptet, wusste, dass der achtjährige Junge nicht schwimmen konnte. Außerdem muss bei der Betreuung von acht Kindern ein zweiter Mitarbeiter vor Ort sein, was an diesem Tag nicht der Fall war.

Weiterführende Informationen
Badeunfall in Hof: Wir sprechen mit den Eltern des toten Jungen
(Aktuell-Bericht vom 23.08.16)
Hof: 8-Jähriger kämpft nach Badeunfall weiter um sein Leben
(Aktuell-Bericht vom 21.07.16)
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Hof: Freibadkiosk aufgebrochen

In der Ascher Straße verschafften sich heute, in der Zeit zwischen 01 und 02 Uhr, mehrere unbekannte Täter Zugang zum Hofer Freibad und hebelten die Türe zum dortigen Kiosk auf. Anschließend machten sich die Einbrecher am Parkautomaten des Freibades zu schaffen und versuchten diesen aufzuhebeln. Weil sie vermutlich dabei aufgeschreckt wurden, brachen die Täter ihren Aufbruchsversuch am Parkautomaten erfolglos ab und flüchteten in unbekannte Richtung. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 1.500 Euro. Wer Hinweise geben kann, wird gebeten, sich an die Polizei in Hof unter der Telefonnummer 09281/7040 zu wenden.

Tödlicher Badeunfall in Himmelkron: Prozess verzögert sich

Zwei Jahre nach dem Tod eines achtjährigen Mädchens im Himmelkroner Freibad ist mit der Entscheidung über die Zulassung der Anklage dieses Jahr wohl nicht mehr zu rechnen. Das zuständige Amtsgericht Kulmbach wolle einzelne Details des Falls nochmals eingehender prüfen, so ein Gerichtssprecher gegenüber den Medien. Wir berichteten!

Im August 2016 hatte die Staatsanwaltschaft Bayreuth Anklage gegen eine Betreuerin und den Bademeister wegen fahrlässiger Tötung und Verletzung der Aufsichtspflicht erhoben. Zeugen hatten das Mädchen  im Juli 2014 am Boden des Beckens treibend entdeckt. Nach der Erstversorgung durch die Hilfskräfte vor Ort kam das Mädchen anschließend in ein Krankenhaus. Hier starb das Kind trotz aller Bemühungen der Ärzte. Die Achtjährige erlitt durch die lange Zeit unter Wasser schwere Hirnschäden und starb wenige Tage später im Krankenhaus.

Himmelkron (Lkr. Kulmbach): Achtjährige stirbt nach Badeunfall
(Aktuell-Bericht vom 29.07.14)
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