Tag Archiv: Verfolgung

Lichtenfels: Hoher Schaden durch Verfolgungsjagd – Täter flieht zu Fuß

Am Abend des gestrigen Samstags (01.11.) wollte die Polizei in Lichtenfels im Rahmen einer Routine-Kontrolle den Fahrer eines BMW X5 überprüfen. Dieser gab allerdings plötzlich Gas und fuhr davon. Auf seiner Flucht touchierte er mit hoher Geschwindigkeit ein geparktes Fahrzeug, wodurch er selbst von der Straße abkam und durch eine Hecke brach. Er beschädigte dabei ein weiteres Fahrzeug schwer und knallte dann frontal in eine Garage. Dennoch gelang dem Täter die Flucht – zu Fuß. Der verursachte Sachschaden summiert sich auf etwa 30.000 Euro. Die Verkehrspolizei Coburg sucht nun dringend nach Zeugen, die kurz vor Mitternacht im Bereich der Theodor-Heuss-Straße eine verletzte Person gesehen haben könnten. Hinweise bitte unter 09561 / 645210.

 



 

Selb (Lkr. Wunsiedel): Verfolgung eines renitenten Schlangenlinien-Fahrers

Am späten Abend des gestrigen Donnerstags (12. Dezember) erhielt die Polizei Meldung über einen Zwickauer, der in gefährlicher Weise in Schlangenlinien im Verkehr unterwegs war. Nachdem ein Zeuge die Beamten zu dem Verkehrsteilnehmer geführt hatte, schloss sich dieser in seinem Fahrzeug ein und ergriff die Flucht. Auch eine kurzfristig auf der B15 auf Höhe Schloss Sophienreuth errichtete Straßensperre konnte den 37-Jährigen nicht aufhalten, er umfuhr den aufgestellten Streifenwagen, wobei sich ein Polizist mit einem beherzten Sprung zur Seite retten musste.

Im Rehauer Ortsteil Heinersberg konnte der Flüchtige schließlich eingekreist und gestoppt werden, dieser gab sich aber weiter widerständig und sperrte sich erneut in seinem Wagen ein. Auch nachdem er sein Fahrzeug wieder geöffnet hatte, leistete der Zwickauer weiterhin Widerstand, so dass ihn die Beamten mit unmittelbarem Zwang aus dem Fahrzeug verbringen mussten. Erste Alkohol- und Drogentests lieferten zwar einen negativen Befund, die Staatsanwaltschaft ließ den Mann aber dennoch zur Blutentnahme ins Bezirksklinikum Rehau verbringen.

Auf den 37-Jährigen kommen nun mehrere Strafverfahren zu, ihm werden Gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr, Gefährdung des Straßenverkehrs sowie Widerstand gegen Polizeibeamte zur Last gelegt.

 


 

 

A73 / Breitengüßbach (Lkr. Bamberg): Einbrecherpärchen nach Verfolgung gestellt

Ein rasendes Einbrecherpärchen ging der oberfränkischen Polizei am Freitagnachmittag ins Netz. Die 32-jährige Rumänin und ihr 40-jähriger Landsmann wurden bei einem Wohnhauseinbruch in Birkach (Landkreis Bamberg) überrascht und sind anschließend geflüchtet. Pech für die Langfinger: bei Breitengüssbach (Landkreis Bamberg) wurde ihr Wagen von der Polizei geblitzt, bevor das Duo kurz darauf dingfest gemacht werden konnte.

Dreiste Einbrecher flüchten mit Auto

Ein von der Schule heimgekehrter Hausbewohner überraschte gegen 12.00 Uhr die beiden rumänischen Staatsangehörigen in dem Birkacher Wohnhaus. Das Duo hatte bereits sämtliche Räume durchwühlt und ihre Beute zum Abtransport bereit gelegt. Als der Schüler auf die Einbrecher traf, verpasste ihm der rabiate 40-Jährige einen Schlag ins Gesicht und flüchtete mit seiner Begleiterin. Durch Hilferufe gelang es dem 16-Jährigen schließlich einen Postbediensteten auf die beiden Flüchtigen aufmerksam zu machen, die mit einem Audi mit ausländischen Kennzeichen das Weite suchten. Nach einer kurzen Verfolgung mit dem Dienstfahrzeug verlor der couragierte Briefzusteller den Audi an der Autobahn A73 allerdings selbst aus den Augen, während sich bereits alarmierte Polizeistreifen in die großangelegte Fahndung einklinkten. Auch ein Polizeihubschrauber beteiligte sich an der Suche.

Geschwindigkeitsmessung führte zum Fahndungserfolg

Auf der Autobahn 73 bei Breitengüssbach (Landkreis Bamberg) hatten die rasenden Einbrecher allerdings Pech. Ein Messfahrzeug der Bamberger Verkehrspolizei, das zu diesem Zeitpunkt eine stationäre Geschwindigkeitsmessung auf der Autobahn durchführte, hatte den Audi mit seinen beiden Insassen plötzlich auf dem Schirm. Der Wagen war mit 191 Stundenkilometern bei erlaubten 120 Stundenkilometern durch die Geschwindigkeitsbeschränkung gerauscht. Dank des Beweisfotos konnte der aktuelle Standort der Flüchtigen an die Kollegen weitergegeben und der Audi schließlich von der Besatzung des Polizeihubschraubers lokalisiert werden. An der Anschlussstelle Forchheim-Süd war die Flucht des Pärchens dann zu Ende, als der Wagen von mehreren Streifenbesatzungen angehalten wurde. Die beiden Insassen ließen sich widerstandslos festnehmen und wurden für die weiteren Ermittlungen an die Kriminalpolizei Coburg übergeben. Auf Vorhalt der erdrückenden Beweislast, zeigten sich die Beiden geständig und müssen sich nun wegen räuberischen Diebstahl strafrechtlich verantworten. Auf den Fahrer des Fluchtwagens kommt neben dem Strafverfahren zudem ein Bußgeldverfahren mit mehreren hundert Euro Bußgeld und einem zweimonatigen Fahrverbot hinzu.

 


 

 

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