Wie das Polizeipräsidium Oberfranken informiert, ist Fahruntüchtigkeit von Verkehrsteilnehmern eine der Hauptursachen für Verkehrsunfälle. Am Samstag (24. Januar) fand daher eine gemeinsame Schwerpunktkontrolle der Polizeiinspektionen Forchheim und Ebermannstadt statt, wie die Polizei am Donnerstag (29. Februar) mitteilt.
„Leid bei vielen Menschen“
Alkohol und Drogen haben im Straßenverkehr nichts zu suchen. Schwere Verkehrsunfälle führen zu Leid bei vielen Menschen.
Daniel Hartmann, Leiter der Polizeiinspektion Forchheim
Gemeinsame Aktion der Polizei Forchheim und Ebermannstadt
Am Samstag schlossen sich die Polizeiinspektionen Forchheim und Ebermannstadt für eine gemeinsame Schwerpunktkontrolle zusammen. An mehreren Kontrollstellen überprüften die eingesetzten Beamtinnen und Beamten über 100 Verkehrsteilnehmer. Dabei wurden zahlreiche Alkohol- und Drogentests durchgeführt. Ziel der Maßnahmen war es, fahruntüchtige Verkehrsteilnehmer frühzeitig zu erkennen und aus dem Verkehr zu ziehen, um Verkehrsunfälle zu verhindern.
Kontrollen in Muggendorf und Dormitz
Für zwei Fahrzeugführer endete die Kontrollaktion mit einer Blutentnahme. Gegen 22.00 Uhr stellten die Einsatzkräfte bei einer 19-jährigen Fahranfängerin in Muggendorf drogentypische Auffälligkeiten fest. Ein durchgeführter Drogenvortest reagierte positiv auf Amphetamine. Um 00.45 Uhr kontrollierten die Polizisten in Dormitz einen 37-jährigen Opel-Fahrer, der kurz zuvor Cannabis konsumiert hatte.
Bußgeldverfahren eingeleitet
In beiden Fällen wurde die Weiterfahrt unmittelbar unterbunden und entsprechende Bußgeldverfahren eingeleitet.
Kontrolle sollen ausgeweitet werden
Auch wenn die überwiegende Mehrheit der kontrollierten Verkehrsteilnehmer fahrtüchtig war, werden die Polizeiinspektionen Forchheim und Ebermannstadt ihre gemeinsamen Kontrollen auch im Jahr 2026 fortsetzen und weiter intensivieren. Allein im vergangenen Jahr zogen Beamtinnen und Beamte beider Dienststellen mehr als 80 Verkehrsteilnehmer aus dem Verkehr, die unter Drogeneinfluss ein Fahrzeug geführt hatten.