Fr., 20.01.2017 , 16:33 Uhr

Bamberg: Frau überweist fünfstelligen Betrag für angeblichen Geldgewinn in die Türkei

63-Jährige wird Opfer eines Betruges

Einen fünfstelligen Eurobetrag überwies eine Bambergerin Mitte Januar in die Türkei, nachdem sie zuvor angeblich 300.000 Euro gewonnen hatte. Dank eines aufmerksamen Bankmitarbeiters konnte nun eine weitere Zahlung an die Betrüger verhindert werden. Die Polizei warnt eindringlich vor solchen Anrufen!

Bambergerin hatte angeblich 300.000 Euro gewonnen

Die 63-Jährige aus Bamberg erhielt zunächst den Anruf einer Unbekannten, die ihr den stattlichen Gewinn von 300.000 Euro verkündete. In diesem Zusammenhang sollte die Bambergerin eine Gewinngebühr von rund 8.500 Euro in die Türkei überweisen. Diese Überweisung tätigte die Frau. Wenige Tage bekam sie in einem erneuten Telefonat mitgeteilt, dass eine weitere Zahlung für den Erhalt der Geldsumme erforderlich sei. Die gutgläubige Frau transferierte daraufhin erneut einen hohen Bargeldbetrag auf das gleiche Konto.

Angeblicher Kripobeamter verlangt weitere 10.000 Euro

Wenig später meldete sich telefonisch ein angeblicher Beamter des Bundeskriminalamtes, der behauptete, dass die 63-Jährige das Opfer von Betrügern geworden sei. Diese Tatsache traf zwar tatsächlich zu, jedoch steckte der vermeintliche Kriminalbeamte - mit dem Scheinnamen "Herr Graf" - mit den Tätern unter einer Decke. Er gab nun an, zur vermeintlichen Wiedererlangung des überwiesenen Geldes eine Summe von 10.000 Euro für seine Kollegen in der Türkei zu benötigen.

Bankangestellter schöpft Verdacht

Als die Frau auch dieser Geldforderung nachkommen und den Betrag überweisen wollte, wurde ein Bankangestellter aufmerksam. Er wies die 63-Jährige auf das offensichtlich betrügerische Vorgehen hin, worauf die erneute Geldüberweisung verhindert werden konnte.

Die Oberfränkische Polizei warnt wiederholt vor dieser Betrugsmasche und rät:

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