Rund 20 Fälle von Metalldiebstahl, ein geschätzter Beuteschaden im mittleren fünfstelligen Eurobereich und umfangreiche Ermittlungen: Die Kriminalpolizei Bamberg hat gemeinsam mit mehreren Polizeidienststellen in Franken zwei Tatverdächtige identifiziert. Die Männer sollen zwischen Juni und August 2026 zahlreiche Kupferteile von gewerblich genutzten Gebäuden und Anlagen gestohlen haben.
Wiederholt Anzeigen wegen Kupferdiebstahls
Seit Juni waren bei der Polizei wiederholt Anzeigen wegen Metalldiebstahls eingegangen. Die bislang unbekannten Täter hatten es vor allem auf Kupfer abgesehen. Nach bisherigen Erkenntnissen demontierten sie in rund 20 Fällen unter anderem Kupferdächer, Dachrinnen und Bleche. Allein im Raum Bamberg wurden neun entsprechende Taten registriert. Die Kriminalpolizei Bamberg übernahm daraufhin die umfangreichen Ermittlungen.
Ermittlungen über mehrere Regionen hinweg
Entscheidend für den Ermittlungserfolg war die enge Zusammenarbeit verschiedener Polizeidienststellen. Neben den Beamten aus Bamberg waren auch die Polizei in Schweinfurt und Haßfurt in Unterfranken sowie die Polizeiinspektionen Höchstadt und Erlangen-Land in Mittelfranken in die Ermittlungen eingebunden. Auch in deren Zuständigkeitsbereichen waren Kupferteile gestohlen worden.
Zwei Tatverdächtige aus Bamberg identifiziert
Im Zuge der gemeinsamen Ermittlungen gelang es, zwei Tatverdächtige im Alter von 32 und 34 Jahren zu identifizieren. Beide sind rumänische Staatsangehörige und haben ihren Wohnsitz in Bamberg.
Wert der Beute bei rund 50.000 Euro
Die beiden Männer müssen sich wegen des Verdachts des gemeinschaftlichen gewerbsmäßigen Diebstahls in rund 20 Fällen strafrechtlich verantworten. Der geschätzte Wert der Beute beläuft sich auf etwa 50.000 Euro. Nach Angaben der Polizei sind die Ermittlungen inzwischen weit fortgeschritten. Die Ergebnisse sollen demnächst der Staatsanwaltschaft Bamberg übergeben werden.