Fr., 03.07.2020 , 10:35 Uhr

Bayern: 80 Millionen Euro Corona-Pflegebonus ausbezahlt

Bis zum Fristende sind 351.248 Anträge eingegangen

Rund 80 Millionen Euro hat der Freistaat Bayern an Pflegekräfte ausbezahlt. 351.248 Anträge auf den bayerischen Corona-Pflegebonus sind bis zum Fristende am 30. Juni eingegangen. Darauf hat Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml am Freitag (03. Juli) in München hingewiesen.

Antragsfrist für Corona-Pflegebonus bis Ende Juni verlängert

 „Für den bayerischen Corona-Pflegebonus haben wir im Haushalt insgesamt 131,6 Millionen Euro veranschlagt. Pflegekräfte leisten tagtäglich Großartiges für unsere pflegebedürftigen Menschen – zu Hause, in einer stationären Einrichtung oder im Krankenhaus. Wir hatten daher die Antragsfrist für den Bonus von ursprünglich Ende Mai bis Ende Juni 2020 verlängert, damit jeder Berechtigte die Möglichkeit hatte, noch rechtzeitig den Antrag zu stellen.“

(Melanie Huml, Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin)

Berechtigte erhalten bis zu 500 Euro Bonus

Das bayerische Kabinett hatte am 7. April als Zeichen der Anerkennung des Engagements der Pflegekräfte während der Corona-Pandemie den neuen Bonus beschlossen. Die einmalige Zuwendung bekamen insbesondere Pflegende in Krankenhäusern, Rehabilitationskliniken, stationären Alten-, Pflege- und Behinderteneinrichtungen sowie ambulanten Pflegediensten. Rettungssanitäter, Rettungsassistenten, Notfallsanitäter und weitere nichtärztliche Einsatzkräfte im Rettungsdienst gehörten zu den Pflegebonus-Berechtigten. Wer regelmäßig mehr als 25 Stunden pro Woche arbeitet, erhält 500 Euro. Berechtigte, die regelmäßig 25 Stunden pro Woche oder weniger arbeiten, erhalten 300 Euro.

Bayern Bonus Corona Coronavirus Krise Melanie Huml Millionen Oberfranken Pandemie Pflegebonus Pflegekräfte TV Oberfranken TVO

Das könnte Dich auch interessieren

16.09.2026 Oberfranken schrumpft: Immer weniger Menschen in der Region In Bayern ist die Zahl der Einwohner im ersten Halbjahr 2026 laut dem Bayerischen Landesamt für Statistik zurückgegangen. Am 30. Juni 2026 lebten rund 13,23 Millionen Menschen im Freistaat. Ende des Jahres 2025 waren es noch 13.245.503 Personen. 09.09.2026 Oberfranken / Deutschland: Sechster bundesweiter Warntag am 10. September 2026 Am Donnerstag (10. September) findet der diesjährige bundesweite Warntag statt. An diesem Aktionstag erproben Bund und Länder sowie die auf freiwilliger Basis teilnehmenden Kreise, kreisfreien Städte und Gemeinden in einer gemeinsamen Übung ab etwa 11:00 Uhr ihre Möglichkeiten zur Warnung der Bevölkerung. 07.08.2026 Zahl der tödlichen Badeunfälle steigt: 2026 sind bereits 54 Menschen in Bayern ertrunken Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) hat für 2026 eine Zwischenbilanz veröffentlicht. Diese zeigt, dass bislang bereits 54 Menschen in Bayern ertrunken sind. Das sind drei mehr als im Vorjahr und mehr als in jedem anderen Bundesland. Allein in Oberfranken sind vier Menschen bei Badeunfällen ums Leben gekommen. Die DLRG äußert sich zu möglichen Risikofaktoren und appelliert an die Bevölkerung. 16.07.2026 Schlussstrich für Söder?: ÖDP fordert Begrenzung der Amtszeit! Die ÖDP (Ökologisch-Demokratische Partei) will laut Medienberichten die Amtszeit des bayerischen Ministerpräsidenten per Volksbegehren begrenzen und dafür die Bayerische Verfassung ändern. Aus Sicht der CSU stecke hinter dem Vorstoß jedoch weniger ein allgemeines demokratisches Anliegen als vielmehr der Versuch, Ministerpräsident Markus Söder politisch zu treffen.