Am Samstagvormittag (07. März) kam es in Coburg zu einem Betrug von angeblichen Spendensammlern. Erst vor kurzem wurde ein Mann in Lichtenfels Opfer der neuen Betrugsmasche, versehen war die Meldung der Polizei mit einer eindringlichen Warnung.
Spendensammler bietet Online-Überweisung an
Gegen 10:40 Uhr sprach ein bislang unbekannter Mann auf dem Parkplatz eines Baumarktes in der Niorter Straße eine Frau an und bat sie um eine Spende. Als die Geschädigte fünf Euro in bar geben wollte, erklärte der Mann, lediglich Online-Überweisungen annehmen zu können. Hierfür nutzte er ein mitgeführtes Tablet.
Statt fünf Euro werden über tausend abgebucht
Die Frau autorisierte daraufhin die Zahlung über ihr Mobiltelefon. Kurz darauf erhielt sie von ihrer Bank eine Mitteilung über eine Überweisung in Höhe von über tausend Euro, obwohl sie lediglich fünf Euro spenden wollte.
Kriminalpolizei bittet um Zeugenhinweise
Nach bisherigen Erkenntnissen geht die Polizei davon aus, dass der Täter gezielt die Hilfsbereitschaft von Passanten ausnutzt und beim Bezahlvorgang eine deutlich höhere Summe eingibt oder den Vorgang entsprechend manipuliert.
Täterbeschreibung:
Die Kriminalpolizei Coburg bittet Zeugen, die am Samstagvormittag auf dem Parkplatz des Baumarktes in der Niorter Straße verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise auf den beschriebenen Mann geben können, sich unter der Telefonnummer 09561/645-0 zu melden
Bei spontanen Spendenaktionen vorsichtig sein
Die Polizei Oberfranken weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, bei spontanen Spendenaktionen im öffentlichen Raum besonders vorsichtig zu sein und vor der Bestätigung den angezeigten Betrag genau zu überprüfen.