UPDATE (22. Januar / 10:05 Uhr)
Flammen schlugen in der Nacht zum Donnerstag (22. Januar) aus dem Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses in Burgkunstadt (Landkreis Lichtenfels). Alle Bewohner konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Es stand ein hoher Sachschaden. Die Löscharbeiten wurden durch die eisige Kälte zusätzlich erschwert. Die Kriminalpolizei Coburg ermittelt zur bislang unklaren Brandursache.
Rauch dringt aus Obergeschoss
Gegen 01:45 Uhr bemerkten die Bewohner des Hauses in der Straße „Bones“ in Burgkunstadt Rauch im Obergeschoss. Ein Rauchmelder schlug Alarm, zudem breitet sich der Rauch bereits im ganzen Haus aus. Die sechs Bewohner reagierten sofort und verließen unverletzt das Gebäude.
Gebäude stark beschädigt
Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen bereits Flammen aus dem Obergeschoss. Um das Feuer vollständig zu löschen, musste das Dach abgedeckt werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 250.000 Euro. Über 100 Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes, des THW und der Polizei waren vor Ort.
Ermittlungen laufen
Die Brandursache ist noch unklar. Brandfahnder der Kriminalpolizei Coburg haben die Ermittlungen übernommen und werden den Brandort begutachten, sobald alle Glutnester abgelöscht sind und die Arbeiten gefahrlos möglich sind.
ERSTMELDUNG (22. Januar / 08:45 Uhr)
In den frühen Morgenstunden am heutigen Donnerstag (22. Januar) ist in Burgkunstadt im Landkreis Lichtenfels ein Feuer ausgebrochen. Der Dachstuhl eines Wohnhauses geriet in Brand. Die Bewohner konnten sich eigenständig ins Freie retten. Verletzt wurde niemand, dies bestätigte das Polizeipräsidium Oberfranken auf Nachfrage von TVO. Beim Eintreffen der Rettungskräfte drang bereits dichter Rauch aus dem Wohnhaus. Später schlugen Flammen aus dem Dachstuhl. Minusgrade und gefrierendes Löschwasser erschwerten die Arbeit der Einsatzkräfte. Es waren insgesamt über 100 Einsatzkräfte vor Ort. Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Die Brandfahnder der Kripo Coburg haben die Ermittlungen übernommen, konnten das Gebäude aber bislang noch nicht betreten. Der Sachschaden liegt nach ersten Schätzungen bei rund 250.000 Euro.