Auf der A9 in Richtung München kurz vor der Anschlussstelle Pegnitz (Landkreis Bayreuth) kam es am Dienstagabend (30. Dezember) gegen 22:20 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein 37-jähriger Skoda-Fahrer aus Nürnberg verlor aufgrund eines geplatzten Vorderreifens die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Wagen schleuderte gegen die rechte Schutzplanke und prallte anschließend in die Mittelschutzplanke, bevor er stark beschädigt auf dem Standstreifen zum Stehen kam.
Erstversorgung und Rettung
Ersthelfer kümmerten sich um den leicht verletzten Fahrer, der eine Kopfplatzwunde erlitt und in die Sana Klinik Pegnitz gebracht wurde. Die Feuerwehren Trockau und Pegnitz sperrten die A9 kurzzeitig, um die Fahrbahn zu säubern. Der Sachschaden an Fahrzeug und Leitplanken wird auf rund 25.000 Euro geschätzt.
Stau führt zu Folgeunfall
Durch die Sperrung bildete sich ein Stau, an dessen Ende ein 47-jähriger BMW-Fahrer aus Cottbus einen Opel aus Waiblingen übersah und auffuhr. Der BMW prallte anschließend gegen die rechte Schutzplanke, während der Opel unversehrt blieb.
Verletzte und Bergung der Fahrzeuge
Der BMW-Fahrer erlitt eine Thoraxprellung und wurde ebenfalls in die Sana Klinik Pegnitz gebracht. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden, und nach der Bergung konnte die A9 gegen Mitternacht wieder freigegeben werden.