UPDATE (Donnerstag, 16. April / 13:55 Uhr)
Die am Montagvormittag (30. März) in einem Becken der Bamberger Wasserschleuse gefundenen Leichenteile gehören zu einem seit Weihnachten vermissten 39 Jahre alten Mann. Der am Donnerstag (16. April) eingetroffene DNA-Abgleich stützt die Vermutung der Polizei. Dies bestätigt das Polizeipräsidium Oberfranken auf Anfrage von TVO.
Schon Tätowierungen ließen auf Identität schließen
Bereits anhand der markanten Tätowierungen gingen die Ermittler der Kriminalpolizei Bamberg davon aus, dass es sich bei dem Toten um den vermissten Mann handelt. Ein Fremdverschulden wird ausgeschlossen.
Tauchereinsatz im Main-Donau-Kanal
Der auf Medikamente angewiesene Mann wurde zuletzt am ersten Weihnachtsfeiertag gegen 3:00 Uhr im Bereich der Bamberger Sandstraße gesehen. Nachdem ein Bekannter des Mannes nach dem Verschwinden den Rucksack des 39-Jährigen am Ufer des Main-Donau-Kanals nahe dessen Arbeitsstelle gefunden hatte, begannen umfangreiche Suchmaßnahmen, verbunden mit Tauchereinsätzen im Kanal. Sie Suche am Dienstag (30. Dezember) blieb jedoch ergebnislos.
Seit den Weihnachtsfeiertagen wurde in Bamberg ein Mann vermisst, dessen Schicksal den Ermittlern bis zuletzt Rätsel aufgab. Nun wurden Leichenteile gefunden, die wohl dem Vermissten zuzuordnen sind.
Suchmaßnahmen nach Vermisstem verliefen lange ergebnislos
Zuletzt war der 39-Jährige in den frühen Morgenstunden des 25. Dezember 2025 im Bereich seiner Arbeitsstelle, einem Lokal in der Bamberger Sandstraße, gesehen worden, seitdem galt er als vermisst. Ein Bekannter des Bambergers hatte nur wenige Tage nach dem Verschwinden dessen Rucksack am Ufer des Main-Donau-Kanals gefunden, umfangreiche Suchmaßnahmen inklusive Tauchereinsätzen der Polizei waren jedoch ergebnislos verlaufen.
Leichenteile in Bamberger Schleusenbecken gefunden
Die Wende brachte ein erschreckender Fund am Montagvormittag (30. März), als Zeugen Leichenteile an der Wasseroberfläche eines Beckens der Bamberger Wasserschleuse sichteten. Anhand markanter Tätowierungen gehen die Ermittler der Kriminalpolizei Bamberg derzeit zweifelsfrei davon aus, dass es sich bei dem Toten um den vermissten Mann handelt.
DNA-Abgleich steht noch aus
Der veranlasste DNA-Abgleich zur abschließenden Bestätigung der Identität wird voraussichtlich einige Tage in Anspruch nehmen. Den Beamten der Kriminalpolizei Bamberg liegen keine Hinweise auf ein Fremdeinwirken vor.