Seit den Weihnachtsfeiertagen wurde in Bamberg ein Mann vermisst, dessen Schicksal den Ermittlern bis zuletzt Rätsel aufgab. Nun wurden Leichenteile gefunden, die wohl dem Vermissten zuzuordnen sind.
Suchmaßnahmen nach Vermisstem verliefen lange ergebnislos
Zuletzt war der 39-Jährige in den frühen Morgenstunden des 25. Dezember 2025 im Bereich seiner Arbeitsstelle, einem Lokal in der Bamberger Sandstraße, gesehen worden, seitdem galt er als vermisst. Ein Bekannter des Bambergers hatte nur wenige Tage nach dem Verschwinden dessen Rucksack am Ufer des Main-Donau-Kanals gefunden, umfangreiche Suchmaßnahmen inklusive Tauchereinsätzen der Polizei waren jedoch ergebnislos verlaufen.
Leichenteile in Bamberger Schleusenbecken gefunden
Die Wende brachte ein erschreckender Fund am Montagvormittag (30. März), als Zeugen Leichenteile an der Wasseroberfläche eines Beckens der Bamberger Wasserschleuse sichteten. Anhand markanter Tätowierungen gehen die Ermittler der Kriminalpolizei Bamberg derzeit zweifelsfrei davon aus, dass es sich bei dem Toten um den vermissten Mann handelt.
DNA-Abgleich steht noch aus
Der veranlasste DNA-Abgleich zur abschließenden Bestätigung der Identität wird voraussichtlich einige Tage in Anspruch nehmen. Den Beamten der Kriminalpolizei Bamberg liegen keine Hinweise auf ein Fremdeinwirken vor.