Die Suche nach einer entlaufenen Katze löste am Dienstagvormittag (7. Juli) einen Einsatz im Bereich Redwitz im Landkreis Lichtenfels aus. Eine 42-jährige Frau betrat auf der Suche nach ihrem vermissten Haustier die Bahnstrecke zwischen Hochstadt-Marktzeuln und Probstzella und brachte sich dadurch erheblich in Gefahr.
42-Jährige und Bahnreisende kommen mit einem Schrecken davon
Der Triebfahrzeugführer eines herannahenden Zuges erkannte die Frau rechtzeitig und leitete umgehend eine Schnellbremsung ein. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Sowohl die 42-Jährige als auch das Zugpersonal und die rund 40 Reisenden im Zug kamen mit dem Schrecken davon.
Zugpersonal hält 42-Jährige bis zum Eintreffen der Polizei fest
Bis zum Eintreffen der alarmierten Einsatzkräfte der Polizei Lichtenfels wurde die 42-Jährige vom Zugpersonal festgehalten. Die betroffene Bahnstrecke war infolge des Vorfalls für etwa eine Stunde gesperrt, wodurch es zu Verzögerungen im Bahnverkehr kam. Die Bundespolizeiinspektion Würzburg leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ein.
Bundespolizei warnt vor Gefahren im Bahnverkehr
In diesem Zusammenhang warnt die Bundespolizei eindringlich vor den Gefahren im Bahnverkehr. Bahnanlagen dürfen ausschließlich an den dafür vorgesehenen Stellen betreten oder überquert werden. Züge nähern sich häufig nahezu lautlos und verfügen über einen langen Bremsweg. Bereits das unbefugte Betreten der Gleise kann lebensgefährlich sein und erhebliche Auswirkungen auf den Bahnverkehr nach sich ziehen.