Tag Archiv: Bilanz

Marktredwitz: Guter Jahresstart für die Greiffenberger AG

Die Industrie-Holding Greiffenberger ist mit guten Geschäftszahlen in das Jahr 2014 gestartet. Die Gruppe erzielte im ersten Quartal einen Umsatz von 37,7 (Vorjahr: 37,4) Millionen Euro. Vor allem der Unternehmensbereich Antriebstechnik sorgte bei dem Umsatzwachstum für ein überproportionales Plus bei den Erlösen. Der Auftragseingang übertraf mit 40,9 Millionen Euro die Umsatzkennzahl. Im Vergleich zum ersten Quartal 2013 wies der Auftragseingang aber ein Minus von 12,3 Prozent aus. Für das Gesamtjahr erwartet der Konzern ein deutliches Umsatz- und Ertragswachstum.

Erfolgreiche Kapitalerhöhung im April

Mitte April 2014 führte das Unternehmen eine Barkapitalerhöhung durch. Hier wurden 483.850 neue Aktien erfolgreich für 6,00 Euro je Papier bei institutionellen Investoren platziert. Der Bruttoemissionserlös betrug 2,9 Millionen Euro. Das Grundkapital erhöhte sich dadurch um rund 10 Prozent auf 13,62 Millionen Euro.

 



 

Greiffenberger AG: Endgültige Bilanz 2013 veröffentlicht

Die Greiffenberger Gruppe hat die vorläufige Jahresbilanz für 2013 aus dem März bestätigt. Demnach erzielte die Industrie-Holding Umsatzerlöse von  155,2 (Vorjahr: 158,0) Millionen Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) lag bei 6,0 (2012: 8,8) Millionen Euro. Der Jahresüberschuss wurde mit 1,3 (Vorjahr: 2,6) Millionen Euro bilanziert. Dies entspricht einem EPS von 0,27 Euro je Aktie. 12 Monate zuvor lag der Wert bei 0,53 Euro. Vorstand Stefan Greiffenberger zu den Zahlen: „Hinsichtlich Umsatz und EBITDA haben wir die im November 2013 konkretisierte Prognose erfüllt und zwar am oberen Rand der genannten Bandbreiten, beim EBIT wurde die Prognose sogar übertroffen.“

Plus beim Auftragseingang / Positiver Ausblick

Stark zugelegt hat im abgelaufenen Geschäftsjahr der Auftragseingang mit einem Plus von 10,9 Prozent. Somit geht das Unternehmen mit Stammsitz in Marktredwitz (Landkreis Wunsiedel) auch positiv gestimmt in das Geschäftsjahr 2014. Hier erwartet Greiffenberger eine Rückkehr zu deutlichem Wachstum bei Umsatz und Ertrag. Die langfristig angelegte Wachstumsstrategie soll weiter beschrieben werden.

Aktie leicht im Minus

Das Papier der Greiffenberger AG reagierte an der Börse unwesentlich leichter. Am Vormittag lag die Aktie bei 6,30 Euro. Dies entsprach einem Minus von rund 0,4 Prozent.

 


 

 

Hof: Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. im Aufwind

Die Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. eröffnet Ende März ihre neue Geschäftsstelle und blickt nach zwei turbulenten Jahren optimistisch in die Zukunft. Mittlerweile konnte durch eine neue Profilierung und die Entwicklung neuer Projekte sowohl die Zahl der Mitglieder, als auch die der Mitarbeiter wieder deutlich vergrößert werden. Vorsitzender des Vereins ist seit 2012 Bernd Hering. Der Verein kümmert sich nun insbesondere um die Vermarktung der Region als attraktiver Wirtschaftsraum. Zu den wichtigsten Projekten gehört die Herausgabe eines jährlichen Wirtschaftsmagazins, mit dem für die Berufschancen in der Region und die hiesigen Unternehmen geworben wird. Der Verein veröffentlicht zusätzlich einmal im Monat ein Onlinenachrichtenmagazin, dass mittlerweile von regelmäßig mehr als 7.000 Lesern gelesen wird.

 


 

Polizei Oberfranken: Positive Faschingsbilanz

Mit dem Ende der Faschingstage zieht die oberfränkische Polizei eine weitestgehend positive Bilanz zum närrischen Treiben. Die angekündigten Kontrollen bestätigten allerdings erneut, dass sich einige alkoholisierte Narren, allen Warnungen zum Trotz, ans Steuer ihres Fahrzeuges setzten.

Unbelehrbare Alkoholsünder

Während ihrer verstärkten Kontrollen zur Faschingszeit stellten die Polizisten allein im Regierungsbezirk 21 alkoholisierte Fahrer fest. Acht von ihnen hatten einen Wert von über 1,1 Promille und mussten ihren Führerschein gleich vor Ort abgeben. Zusätzlich erwarten diese Promillesünder Strafverfahren und mehrere Punkte in Flensburg. Weitere 13 Fahrzeugführer müssen nach den Faschingstagen mit einem Fahrverbot und einem Bußgeld mit Punkten in der Verkehrssünderdatei rechnen, nachdem auch bei ihnen der Alkoholtest einen zu hohen Promillegehalt angezeigt hatte. Darüber hinaus hatten weitere neun kontrollierte Fahrer Drogen im Blut. Auch sie müssen demnächst auf ihren Führerschein verzichten und ebenfalls ein Bußgeld bezahlen. Außerdem registrierte die oberfränkische Polizei im Kontrollzeitraum sieben Verkehrsunfälle, bei denen Alkohol oder Drogen im Spiel waren.

Mit 3,22 Promille am Steuer

Deutlich über die Stränge geschlagen hatte am Samstagvormittag eine 51-jährige Autofahrerin bei Marktredwitz im Landkreis Wunsiedel, die gegen 10 Uhr in eine Polizeikontrolle geriet. Ein bei ihr durchgeführter Atemalkoholtest ergab den beachtlichen Wert von 3,22 Promille. Nach einer Blutentnahme stellten die Polizisten den Führerschein der Frau sicher. Sie muss sich demnächst vor Gericht für ihr Verhalten verantworten.

Zahlreiche Streitereien und Körperverletzungen

Neben der routinemäßigen Begleitung von etlichen Faschingsumzügen waren die oberfränkischen Polizisten auch bei zahlreichen Einsätzen gefordert. Bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberfranken wurden zwischen „Weiberfasching“ und den frühen Morgenstunden des Aschermittwochs rund 2100 Einsätze abgearbeitet. 89 Streitigkeiten galt es zu schlichten und 62 Ruhestörungen zu beenden. In 45 Fällen eskalierten die Auseinandersetzungen und es kam zu Körperverletzungsdelikten. 85 Feiernde schauten derart tief ins Glas, dass sie vollkommen hilflos waren. In diesem Zusammenhang mussten die restlos Betrunkenen von den Ordnungshütern in die Obhut des Rettungsdienstes oder der Angehörigen gegeben werden.

 


 

Bilanz: Greiffenberger AG legt vorläufige Zahlen für 2013 vor

Die Greiffenberger AG hat im Geschäftsjahr 2013 nach ersten vorläufigen Zahlen einen Umsatz von 155,2 Millionen Euro erzielt. Damit liegen die Umsatzerlöse am oberen Rand der im November aktualisierten Umsatzprognose für 2013 (Bandbreite von 152 bis 156 Millionen Euro). Als Konsequenz der im Jahresverlauf eingeleiteten, teilweise auch schon kurzfristig wirksamen Kostenoptimierungen kann ein operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) nach ersten vorläufigen Zahlen von 6,0 Millionen Euro erreicht werden. Damit liegt die Ergebnisentwicklung leicht oberhalb der aktualisierten Prognose, in der ein EBIT in der Bandbreite von 4,3 bis 5,8 Millionen Euro erwartet worden ist. Die Greiffenberger Gruppe ist im Bereich Industrietechnologie tätig und beschäftigt an den Standorten Marktredwitz und Augsburg 1.051 Mitarbeiter.

 


 

 

Bund Naturschutz: Organisation zieht Bilanz für 2013

Größte Erfolge waren 2013 die Nachweise der Wildkatze in Wäldern Oberfrankens, erfolgreiche Initiativen für Windkraft nach Plan im Rahmen der Regionalplanung, das praktische Aus für einen umstrittenen Windpark am Steinberg (Lkr. Wunsiedel), die Verhinderung der Trubachtalquerung (Lkr. Forchheim), die Erweiterung eines Steinbruches am Deisenstein (Lkr. Lichtenfels) und die Einstellung der Giftspritzerei gegen den Eichenprozessionsspinner an den Autobahnen bei Forchheim und Bamberg. Mit einem Zuwachs bei den Mitgliedern von 15 % im Jubiläumsjahr geht der BN in Oberfranken gestärkt in die Auseinandersetzungen um die Zukunft.

BN gegen sinnlosen Straßenausbau

„Mit Sorge betrachtet der BN auch die ungebrochene Straßenausbauplanung. „Obwohl die Folgen des Klimawandels immer offensichtlicher und ein Ausbau der Straßen immer unsinniger wird, hält die Staatsregierung an ihrer Betonpolitik fest. Kommunalpolitiker haben hier entscheidende Mitsprachemöglichkeiten, ob Oberfranken weiter zur LKW-Transitregion umgebaut wird. Zur Kommunalwahl appellieren wir deshalb an alle Kandidaten, sich zur Innenentwicklung, zur Wiedernutzung innerörtlicher Baulücken, die stärkere Nutzung wenig genutzter Gewerbeflächen und die Renaissance der Dorfläden zu bekennen“, so BN-Landesbeauftragter Richard Mergner.

Energiewende einer der Schwerpunkte

Ein weiterer Schwerpunkt in Oberfranken war 2013 die Energiewende. „Gerade im windreichen Oberfranken setzen wir uns für eine planvolle Lenkung des Windkraft-Ausbaus und konkrete Energieeinsparung ein“, so Tom Konopka, Regionalreferent für Oberfranken. „2014 wird uns die Verteidigung der guten Regionalplanung intensiv beschäftigen, wenn Ministerpräsident Seehofer die neue Abstandsregelung („10 Horst“) durchsetzen will. Sie würde die von uns abgelehnte neue Gleichstrompassage durch den Regierungsbezirk erst richtig befördern.“

Thema Landwirtschaft

Als Erfolg verbucht der BN 2013 auch das Ringen um eine Agrarwende. „Zahlreiche oberfränkische Kreis- und Ortsgruppen beteiligten sich im Januar 2013 an der Großdemonstration in Berlin unter dem Motto ‚Wir haben es satt‘. Sie waren auch dieses Jahr wieder dabei. Wir wollen gemeinsam erreichen, dass bäuerliche und an die Landschaft angepasste Betriebe noch eine faire Überlebenschance haben.“ Auch die Bündnisse für gentechnikfreie Landwirtschaft waren in Oberfranken wieder sehr aktiv. Der BN wird 2014 in breiten Bündnissen für die dringend nötige Ökologisierung der EU-Agrarpolitik arbeiten, die gerade für die kleinstrukturierte Landwirtschaft der oberfränkischen Mittelgebirgslandschaften eine zentrale Rolle spielt.

Im BN ist jedes Jahr ein Jahr der Biodiversität

2013 wurden wieder hunderte von Biotopen durch die ehrenamtlichen Aktiven für den Erhalt unserer Landschaft und der gefährdeten Arten gepflegt. Allein in der Kreisgruppe Wunsiedel waren dies 50 Flächen und etwa 2.000 Arbeitsstunden, in der Kreisgruppe Hof Einsätze in 39 Biotopen und in Bayreuth 65 Einsätze. Mit dem Projekt „Guter Heinrich“ startete die Kreisgruppe Hof ein neues Projekte zum Schutz einer gefährdeter Pflanzenart, viele andere Projekte laufen weiter, darunter Grünes Band (Co, Kc, Ho, Wun), Flussperlmuschel (Hof), Fledermauserfassung (Forchheim), Erhalt alter Apfelsorten (Coburg, Forchheim, Bayreuth u.a.), Weißstorch (Kulmbach). Alle Kreisgruppen sind im Frühjahr beim Amphibienschutz aktiv und retten jedes Jahr etwa hunderttausend Kröten, Frösche und Molche vor dem Tod durch Überfahren allein im Regierungsbezirk. Ein Großprojekt war 2013 in Oberfranken die Erfassung der Wildkatze, an der sich z.B. die Kreisgruppen Kulmbach, Bamberg, Coburg, Forchheim und Lichtenfels intensiv beteiligten: Mit Baldrian besprühte Lockstöcke wurden dazu in verschiedensten Wäldern ausgebracht und die Haare von Katzen, die sich im Laufe von Wochen daran rieben genetisch analysiert. Und es zeigt sich: Die Wildkatze ist wieder da, sie hat Oberfranken wieder erobern können. Auf der Oberfrankenausstellung in Bayreuth konnte die Wildkatze durch die Kreisgruppe Bayreuth auch ins rechte Licht gesetzt werden. Damit Moore nicht weiter durch Torfabbau zerstört werden, haben BN-Gruppen, allen voran der BN in Bamberg und in Creussen Initiativen für mehr „torffreies Gärtnern“ gestartet. Bayernweit ringt der BN weiter um einen Nationalpark Steigerwald.

Bio, gentechnikfrei und regional – für eine umwelt- und klimafreundliche Landwirtschaft

Erfolgreiche Kooperationen von BN-Gruppen mit Landwirten haben auch 2013 dazu geführt, dass sich die Nachfrage und die Angebote von umwelt- und klimafreundlichen Nahrungsmitteln erweitert haben. Die BN-Kreisgruppen wie Bamberg, Lichtenfels organisierten zahlreiche Vorträge und Exkursionen zum Thema Agrarpolitik, in Hof, Kronach und Kulmbach konnte das Projekt Weidewelt Frankenwald erfolgreich abgeschlossen und ein Einkaufsführer herausgebracht werden.

Bessere Verkehrskonzepte und Flächenschutz

Einer der größten Erfolge war 2013, dass die bereits planfestgestellte und von der Kommunalpolitik seit Jahren gewünschte Umfahrung von Kauerndorf und Untersteinach (B289, Lkr. Kulmbach) nicht gebaut wurde, weil das Geld fehlt. Dem schönen Schorgasttal bleibt eine enorme Verhunzung zunächst erspart. Leider wurde aber soeben mit dem Bau der Ortsumfahrung Melkendorf (Stadt Kulmbach) begonnen, gegen die der BN lange gekämpft hat. Viele Straßenbauplanungen wie die Lerchenhoftrasse (B 303 bei Johannisthal), der vierspurige Ausbau der B 173 bei Küps, Trieb und Hochstadt (Kc, Lif), der vierspurige Ausbau der B 303 über das Fichtelgebirge (Wun, Bt), die Ostumfahrung Forchheims durch das Wiesenttal (B 470), die Kelbachgrundanbindung bei Ebensfeld (Lif) oder die Ortsumfahrungen von Neunkirchen und Dormitz (Fo) haben den BN beschäftigt. Zur Flugplatzplanung in Wiesenfeld bei Coburg konnten im Rahmen des Bündnisses für die Region – gegen den Verkehrslandeplatz wieder etliche Protestaktionen und Initiativen durchgeführt werden. Große Chancen für den Flächen- und Landschaftsschutz tun sich in Bamberg auf, wo mit dem Abzug der US-Amerikaner 2014 155 ha militärisch genutzte Kasernenflächen freiwerden. Hier wird der BN vor allem darauf drängen, dass die Konversion zur Innenentwicklung und nicht zu einem weiteren Gewerbegebiet im Hauptsmoorwald oder zur Zerstörung der Sandflächen am Flugplatz Kramersfeld führt. Bei allen Verkehrsprojekten hat der BN 2013 bessere Alternativen oder einen vollständigen Verzicht vorgeschlagen und wird dies 2014 verstärkt zur Vermeidung finanzieller und ökologischer Desaster und für eine intelligente Mobilität fortsetzen. Der nicht mehr vermittelbare Flächenverbrauch wird angesichts der Abnahme der Bevölkerung in Oberfranken auch 2014 ein Schwerpunkt sein.

Energiewende: Vorrang für Einsparung

Fast alle Kreisgruppen beteiligten sich 2013 an der zentralen Demonstration „Energiewende retten“ in Berlin mit 16.000 TeilnehmerInnen, weitere führten Aktionen zum Atomausstieg am Fukushima-Jahrestag durch. Die oberfränkischen BN-Gruppen haben sich auch intensiv in die Ausgestaltung der Energiewende und die Erarbeitung lokaler Konzepte für eine nachhaltige Energieversorgung eingemischt. Beispielsweise hat der BN Bayreuth mit der Wärmebildkamera die Vorteile der Fassadendämmung aufgezeigt, die Kreisgruppe Hof macht z.B. Energieberatung für finanzschwache Haushalte, fast alle machen regelmäßig Veranstaltungen dazu. Bei der Windkraft wurden vielen Planungen befürwortet, aber es gab es auch Ablehnungen – nicht jeder in die Diskussion gebrachte Standort ist für ein Windrad geeignet. Alle Kreisgruppen beteiligten sich intensiv an der Regionalplanung, um Windkraft nach Plan voranzubringen. Im Raum Coburg organisierten die Aktiven des BN etliche Mahnwachen gegen die geplante 380 KV-Leitung Altenfeld-Redwitz. Der BN gab im Planfeststellungsverfahren eine fundierte Stellungnahme ab und zeigte, dass hier vor allem Braunkohlestrom fließen soll. Damit würde die Energiewende aber konterkariert. Mit guten Beispielen voran geht der BN z.B. beim Projekt Energievision Frankenwald (Ho, Kc, Ku) oder beim Jugendsolartprojekt (Ba).

Umweltbildung: Hohe Nachfrage

Um das Interesse an und das Verständnis für die Natur und natur- und klimaverträgliche Nutzungsformen zu fördern, haben die oberfränkischen Kreisgruppen und die „Ökologische Bildungsstätte Oberfranken in Mitwitz“ 2013 ihre Umweltbildungsprogramme weiter ausgebaut. Ausstellungen wie zum Biber wurden präsentiert (z.B. Fo, Ba, Co, Ku), das Projekt „Fräulein Brehms Tierleben“ begeisterte Schulkinder in Coburg, die Großprojekte EMIL (Ho), Stadtoase (Kc) oder SchlöNZ (Ku) führten ihre bereits bewährte Arbeit fort.

Jubiläumsjahr 2013

Nicht nur das hundertjährige Jubiläum des BN wurde kräftig gefeiert, z.B. bei der zentralen oberfränkischen Veranstaltung am 1. Mai am Waldstein. Fünf der neun Kreisgruppen konnten auch 40 jähriges Gründungsjubiläum feiern (Fo, Ho, Ku, Lif, Wun). Bayreuth beging 25 Jahre Umweltbüro, die BN-Jugendorganisation in Untersiemau besteht bereits seit 20 Jahren, was beim Apfelfest und mit einem ganzjährigen Programm gebührend gefeiert wurde.

Gestärkt ins Jahr 2014

Die Mitgliederzahl des BN ist in Oberfranken im vergangenen Jahr von 14.759 Mitgliedern und Fördereren auf 16.830 Mitglieder (jeweils Dezember) gestiegen, ein hoher Mitgliederzuwachs von 15%. Der oberfränkische BN mit seinen neun Kreisgruppen und 75 Ortsgruppen geht daher gestärkt ins Jahr 2014 und wird weiterhin mit breiten Allianzen und vielfältigen Ideen zum Erhalt der Lebensqualität in Oberbayern beitragen.

 

 


 

 

Oberfranken: 170 Einsätze – Silvesterbilanz der Polizei

Beamten zählten 21 Körperverletzungen

Über 170 Einsätze zählte die Einsatzzentrale Oberfranken zum Jahreswechsel 2013/2014. In der Zeit von Mitternacht bis 5:00 Uhr morgens wurden die meisten Einsätze registriert. Insgesamt, so die Bilanz der Polizei, verlief die Silvesternacht im Vergleich zu den Vorjahren ruhiger. In den oberfränkischen Städten und Gemeinden waren zahlreiche Polizisten bei insgesamt 21 Körperverletzungen vor Ort und mussten 27 Streitigkeiten schlichten. In 22 Fällen hatten die Beamten mit randalierenden Personen zu tun. In Coburg wurde dabei ein Polizist leicht verletzt. Mit lebensgefährlichen Verletzungen endete ein Streit zwischen zwei Männern in Bayreuth. Ein bislang Unbekannter verletzte einen 21-Jährigen mit Messerstichen in Brust- und Bauchbereich lebensgefährlich. (Wir berichteten).

Feuerwehren rückten zu acht Bränden aus

Insgesamt rückten Polizei und Feuerwehr zu acht Bränden aus. Dabei handelte es sich überwiegend um brennende Mülltonnen, Container oder Hecken, die durch Feuerwerkskörper in Brand geraten waren. Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehren konnte stets Schlimmeres verhindert werden, dennoch entstand ein Schaden von zirka 3.000 Euro. Personen wurden nicht verletzt.

Zahlreiche Sachbeschädigungen

Weiterhin beschäftigten die Beamten zahlreiche Fälle von Sachbeschädigungen. Unbekannte sprengten mit Böllern Briefkästen, einen Zigarettenautomaten sowie einen Kanaldeckel, wobei sie einen Sachschaden von etwa 1.000 Euro anrichteten. In Bamberg beschädigten Unbekannte ein geparktes Zivilfahrzeug der Polizei in Höhe von geschätzten 1.000 Euro. Ungezählt sind insbesondere die Einsätze, bei welche Personen aufgrund ihres Alkoholkonsums die Unterstützung der Polizei und des Rettungsdienstes benötigten.

 


 

 

Bamberg: Wirtschaftsförderung zieht positive Bilanz

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Bamberg zieht eine positive Bilanz: Von Mitte 2012 bis Ende 2013 konnten aus dem Förderprogramm „Innovationsgutschein Bayern II“ neun Anträge von Bamberger Firmen mit einem Zuschuss von insgesamt rund 67.500€ bewilligt werden. Aus dem Förderprogramm „ZIM – Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand“ erhielten seit Beginn der Förderperiode im Jahr 2008 sogar 13 Unternehmen aus der Stadt Bamberg rund 1,3 Mio. Euro.

„Jedem Unternehmen, das ein konkretes Vorhaben hat, empfehle ich unbedingt, sich zu informieren“, rät Ruth Vollmar, Leiterin der Wirtschaftsförderung der Stadt Bamberg: „Fördermittelstrukturen sind sehr komplex und die Fülle an Angeboten ist nur schwer zu überblicken. Da bedarf es einer professionellen Beratung, die Zeit spart und Frust vermeidet.“ Je konkreter die Vorhaben sind, desto aussichtsreicher sind Beratung und Anträge.

Einen ersten Überblick über passende Fördermittel kann die Wirtschaftsförderung geben. Für ganz konkrete Anfragen eignen sich die Fördermittelsprechtage, welche die Wirtschaftsförderung gemeinsam mit dem Landkreis Bamberg, der IHK für Oberfranken und der Regierung von Oberfranken anbietet. In kostenfreien Einzelgesprächen beraten die Experten passgenau zu den Vorhaben der Unternehmen. Der nächste Fördermittelsprechtag findet am 25. März 2014 im Landratsamt statt. Für kurzfristige Projekte können sich Bamberger Unternehmen jederzeit an die Wirtschaftsförderung wenden.

 


 

 

medi bayreuth: Boss Piotkowski zieht ein erstes Saisonfazit

Drittletzter der Beko BBL-Tabelle – und die Aufgaben in der 1. Basketball-Bundesliga werden nicht leichter. medi bayreuth hat gerade alles andere als einen Lauf. Am Abend sprechen wir in „Oberfranken Aktuell“ mit Martin Piotrowski, dem Geschäftsführer des Basketball-Erstligisten, über die Saison 2013/2014 und die aktuellen Herausforderungen.

 


 

 

SpVgg Bayreuth: Gruß von der Tabellenspitze der Bayernliga Nord

Am Samstag (30. November / 14:00 Uhr) spielt die SpVgg Bayreuth in Amberg ihr letztes Punktspiel in der Bayernliga Nord vor der Winterpause. Ein Fazit kann jetzt bereits gezogen werden. Aktuell grüßen die Bayreuther mit neun Punkten Vorsprung von der Spitze der Liga. Aus 20 Punktspielen holte man 15 Siege. Insgesamt 48 Punkte stehen zu Buche. Diese Bilanz in der Saison 2013/2014 kann sich sehen lassen. Wir sprechen darüber ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

Marktredwitz (Lkr. Wunsiedel): Greiffenberger legt Bilanz vor

Die Greiffenberger-Gruppe konnte im dritten Quartal ihren stabilen Geschäftsverlauf bei gleichzeitig unterjährig zunehmender Dynamik fortsetzen. So hat Greiffenberger im dritten Quartal den höchsten Quartalsumsatz des Jahres 2013 verbucht und den Trend der von Quartal zu Quartal steigenden Erlöse fortgeschrieben. Mit 116,9 Millionen Euro lag der Gesamtumsatz der Gruppe im Zeitraum Januar bis September aber insgesamt noch 4 Prozent unter Vorjahresniveau (122,4 Millionen Euro ).

Auftragseingang gesteigert

„Wir haben durchaus Indikationen, dass unsere stabile operative Entwicklung weiter anhalten kann, allerdings sind wir für das laufende vierte Quartal sehr vorsichtig und rechnen derzeit eher mit einer Verschiebung der Umsätze aus dem Auftragspolster ins nächste Jahr“, sagt Stefan Greiffenberger, Vorstand der Greiffenberger AG. In den ersten neun Monaten konnte die Greiffenberger-Gruppe einen addierten Auftragseingang von 125,0 Millionen Euro verbuchen. Dies ist ein Plus von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum (109,6 Millionen Euro). Das Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatzerlösen lag per 30. September 2013 bei 1,1 – auch das ein klares Zeichen für Wachstum. Der Auftragsbestand der Gruppe insgesamt baute sich in den ersten neun Monaten ebenfalls auf und liegt zum 30. September bei 38,9 Millionen Euro, also um 14,7 Prozent höher als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Der Auftragsbestand entspricht damit in etwa der Höhe eines kompletten Quartalsumsatzes.

Umsatzprognose gesenkt

„Trotz des Wachstums im Auftragseingang, der aufwärtsgerichteten Dynamik und des wie von uns erwartet stärkeren zweiten Halbjahres 2013 müssen wir abwarten, was das vierte Quartal in den einzelnen operativen Gesellschaften bringen wird. Insbesondere bei Eberle lässt der von uns erwartete Aufholeffekt länger als gedacht auf sich warten und wird im vierten Quartal noch nicht kommen“, so Stefan Greiffenberger weiter. „Aufgrund der heutigen Sicht haben wir am 5. November 2013 den Umsatzkorridor für das Gesamtjahr 2013 auf 152 bis 156 Millionen Euro konkretisiert und damit die Prognose etwas nach unten angepasst.'“Zum Vergleich: In der zuvor gültigen Prognose rechnete der Greiffenberger-Konzern für das Geschäftsjahr 2013 mit einem Umsatz in der Bandbreite von 156 bis 160 Millionen Euro, im Geschäftsjahr 2012 lag der Umsatz bei 158 Millionen Euro. Durch den erwarteten Umsatzeffekt vorrangig im vierten Quartal errechnet sich eine Planung für das EBITDA in der Bandbreite von 11,1 bis 12,6 Mio. EUR. Unter Berücksichtigung der geplanten Abschreibungen von 6,8 Millionen Euro wird das EBIT in der Bandbreite von 4,3 bis 5,8 Millionen Euro liegen. In den EBITDA- und EBIT-Prognosewerten jeweils enthalten sind wie bisher die geplanten Einmalaufwendungen in Höhe von 1,7 Millionen Euro für den Start des neuen Werks der ABM im polnischen Lublin. Unverändert geht die Greiffenberger-Gruppe von einer deutlichen Verbesserung beim Finanzergebnis im Umfang von 1,5 bis 1,7 Millionen Euro aus.

ABM nimmt Produktion planmäßig auf

Der Teilkonzern ABM wird seine Produktion in Lublin nach aktuellem Stand wie ursprünglich geplant im vierten Quartal 2013 aufnehmen. Da die Baumaßnahmen für das neue Werk, das von ABM von einem Immobilieninvestor langfristig gemietet werden sollte, unverändert hinter dem Zeitplan liegen, wurde zwischenzeitlich ein bereits bestehendes modernes Fabrikgebäude angemietet. Die Vorbereitungen für den Produktionsstart dort schreiten planmäßig voran. Parallel befindet sich ABM weiterhin in Gesprächen zur Erstellung eines Built-to-Suit Gebäudes durch einen Immobilieninvestor.

Die Entwicklung in den Unternehmensbereichen: Antriebstechnik

Die Antriebstechnik (ABM) erzielte im Zeitraum Januar bis September Umsatzerlöse von 73,7 Millionen Euro und liegt damit praktisch wieder auf Vorjahresniveau (74,0 Millionen Euro). Der Umsatzanteil des größten Teilkonzerns am Gesamtumsatz der Gruppe beträgt mittlerweile 63 Prozent. Zum deutlichen Aufholeffekt nach einem schwierigen vierten Quartal 2012 haben unter anderem Umsatzzuwächse in den Produktbereichen Erneuerbare Energien, Lagerlogistik, Medizintechnik und Textilmaschinen beigetragen. Die Umsätze in China waren wesentliche Triebfedern, aber auch in Nordamerika und Europa waren Wachstumsimpulse spürbar. Darüber hinaus lagen die addierten Auftragseingänge auf breiter Front über den Vergleichswerten des Vorjahres sowie über dem aktuellen Umsatz nach drei Quartalen. Entsprechend kann mit einer Fortsetzung der Aufwärtsentwicklung gerechnet werden.

Metallbandsägeblätter & Präzisionsbandstahl

Der Unternehmensbereich Metallbandsägeblätter & Präzisionsbandstahl (Eberle) verzeichnete nach neun Monaten einen Umsatzrückgang um 7,6 Prozent auf 32,6 Millionen Euro. In der Vorjahresperiode hatte der Umsatz 35,3 Millionen Euro betragen. Vom Umsatzrückgang waren beide Produktbereiche des Unternehmensbereichs betroffen, wobei die bedienten Märkte sich sehr heterogen zeigten. Die teils deutlichen Impulse zum Beispiel in den USA oder in Deutschland konnten hierbei rückläufige Entwicklungen in anderen Ländern nicht vollständig kompensieren. Aufgrund dieser nicht einfachen Situation in vielen relevanten Märkten bleibt der Ausblick auf das vierte Quartal verhalten.

Kanalsanierungstechnologie

Der Umsatz im Unternehmensbereich Kanalsanierungstechnologie (BKP) in den ersten neun Monaten belief sich auf 10,6 Millionen Euro nach 13,1 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, was einem Umsatzrückgang auf Neunmonatssicht von 18,8 Prozent entspricht. Innerhalb der ersten neun Monate konnte BKP den hohen Umsatzrückstand gegenüber 2012 so bereits wieder etwas abbauen. Wegen des sehr verhaltenen Starts in das Jahr 2013 und hoher Vorgaben aus dem Vorjahr aufgrund starker Rohrummantelungsumsätze gilt es aber noch einiges aufzuholen. Mit einer Umsatzsteigerung um 36 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal 2013 leistete das dritte Quartal hierzu einen wesentlichen Beitrag. Auch für das laufende vierte Quartal wird eine gute Umsatzentwicklung erwartet, die jedoch von Witterungseinflüssen abhängt.

Die Kennzahlen der ersten neun Monate 2013 (IFRS) im Überblick:

 

30.09.2013
(9 Monate)

30.09.2012
(9 Monate)

ggü. Vorjahr

 

Mio. EUR

Mio. EUR

%

Umsatz

116,9

122,4

-4,5 %

davon Unternehmensbereich:

 

 

 

Antriebstechnik
(ABM Greiffenberger, Marktredwitz;
685 Mitarbeiter)

73,7

74,0

-0,5 %

Metallbandsägeblätter & Präzisionsbandstahl
(Eberle, Augsburg; 281 Mitarbeiter)

32,6

35,3

-7,6 %

Kanalsanierungstechnologie
(BKP, Velten; 64 Mitarbeiter)

10,6

13,1

-18,8 %

Auftragseingang, gesamt

125,0

109,6

+14,0 %

Auftragsbestand, gesamt

38,9

33,9

+14,7 %

 

Die Greiffenberger AG:

Die Greiffenberger AG mit Sitz in Marktredwitz ist eine familiengeführte Industrieholding, die mit 1.031 Mitarbeitern und bei einer Exportquote von 60 % weltweit erfolgreich in technologisch anspruchsvollen Nischen dreier Wachstumsmärkte agiert:

  • Antriebstechnik: Effiziente Antriebstechnik für Unternehmen, die marktführende Lösungen entwickeln, insbesondere Industrieanwendungen, Mobile Antriebstechnik und Erneuerbare Energien
  • Metallbandsägeblätter & Präzisionsbandstahl: Höchste Qualität für anspruchsvolle industrielle Anwendungen
  • Kanalsanierungstechnologie: Modernste grabenlose Technologie und Rohrummantelung

Im strategischen Fokus steht die Weiterentwicklung der Branchenkompetenzen und die Forcierung der Umwelttechnologie z.B. auf den Gebieten Kanalsanierungstechnologie, Biomasseheizungen und Windkraft. Das organische Wachstum wird durch eine zunehmende Internationalisierung in Vertrieb und Beschaffung generiert und optional durch Unternehmenszukäufe ergänzt. Seit 1986 ist das Unternehmen an der Börse notiert.

Bamberg: „Einsatzreich“ – Polizei zieht Fazit zur Sandkerwa

„Einsatzreich“, so lautet die Bilanz der Bamberger Polizei zur diesjährigen Sandkerwa. In den letzten Tagen waren die Polizisten wiedermal fleißig im Einsatz. Unterstützt wurden die Ordnungshüter dabei täglich von jungen Kollegen der Bereitschaftspolizei bzw. von Kollegen der Einsatzeinheiten aus Bamberg, Bayreuth, Hof und Coburg. Die polizeilichen Einsätze sind, trotz des verregneten Sonntags, im Vergleich zum Vorjahr leicht angestiegen.

Polizei zählt 97 Einsätze

Die Inspektion verzeichnete insgesamt 97 Einsätze bei der diesjährigen Sandkerwa. Im Jahre 2012 waren es noch 89 an der Zahl. Die Nacht zum Samstag war dabei mit 30 Einsätzen besonders hoch belastet. Erfreulich ist der Rückgang der Gewaltdelikte. Waren es im letzten Jahr noch 16 Körperverletzungen, mussten die Beamten in diesem Jahr nur 10 derartige Delikte bearbeiten. Auffallend war jedoch eine deutliche Steigerung der Diebstähle auf 13 Fälle. Hier wurden neben einem Kleinkraftrad, einem Fahrrad und Wahlplakaten hauptsächlich Verkehrseinrichtungen unberechtigt mitgenommen.

Sehr gute Aufklärungsquote der Polizei

Fast alle Täter wurden ermittelt und werden strafrechtlich wegen Diebstahls zur Verantwortung gezogen. Sie waren allesamt nicht unerheblich alkoholisiert. Während der Sandkerwa mussten die Einsatzkräfte insgesamt 17 Personen in Polizeigewahrsam nehmen. Einerseits, um sie auszunüchtern, andererseits, um bevorstehende Straftaten zu verhindern.

 


 

 

Bamberger Sandkerwa: Durchwachsene Bilanz

Nach fünf Tagen endete gestern Abend die 63. Bamberger Sandkerwa mit einer durchwachsenen Bilanz. Wegen dem extrem verregneten Sonntag schlossen die meisten Stände und Bars schon 19 Uhr, die Besucher blieben aus. Die in den letzten Jahren immer wieder erreichte Besucherzahl von 300tausend ist deshalb nicht erreicht worden. Eine genaue Zahl haben die Veranstalter aber nicht. Außerdem beklagt die Organisationsleitung, dass die ansässige Gastronomie und „illegale“ Flyerverteiler, für ein erhöhtes Müllaufkommen sorgten.
Die Polizei spricht von einer friedlichen Sandkerwa. Nur eine Auseinandersetzung hebt sie hervor. Ein stark angetrunkener 19-jähriger schlug nach einer Diskussion einen Polizeibeamten und musste überwältigt werden. Ansonsten kam es zu keinen nennenswerten Vorfällen. Mehr ab 18.00 Uhr in “Oberfranken Aktuell“.

 



 

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