Tag Archiv: Energie

Stromleitungschaos in Oberfranken: Kommt eine Trasse aus Tschechien?

Starkstrom, und keine Ende: Der Streit um die Nord-Süd-Trasse von Amprion schwelt weiterhin. Nun wird bekannt, dass auch Pläne für eine Hochspannungsleitung von Tschechien nach Oberfranken bei der EU vorliegen. Das Umspannwerk Mechlenreuth bei Münchberg (Landkreis Hof) wäre das Ziel der Starkstromtrasse aus Tschechien. Die Planungen dafür sind allerdings weit davon entfernt, in die Tat umgesetzt zu werden – meint auch der Netzbetreiber Tennet. Mehr ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.

 


 

 

Pegnitz (Lkr. Bayreuth): Bürger gründen Dachorganisation gegen Stromtrasse

Eine ganze Region ist in Aufruhr. Seitdem die Pläne für den Verlauf der Gleichstromtrasse, die Windstrom aus dem Norden in den Süden bringen soll, bekannt geworden sind, kocht die Volksseele. Überall in den betroffenen Städten und Gemeinden werden massive Proteste laut, bilden sich Bürgerinitiativen. Mit Kundgebungen und Demonstrationen soll die Trasse verhindert werden. Auch in Pegnitz (Landkreis Bayreuth) hat sich eine große Bürgerinitiative gegründet. Von dort geht jetzt der Impuls aus, die Proteste zu bündeln. Hendrik Ertel berichtet ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.

 

(Fotos/Quelle: Nordbayerischer Kurier)

 


 

 

Bamberg: Ziele wegen neuer Regelung für Windräder in Gefahr

Das bayerische Kabinett hat neue Abstandsregelungen für Windräder beschlossen. Der Mindestabstand von Windrädern zur Wohnbebauung soll künftig die zehnfache Höhe des jeweiligen Windrads betragen. Damit sind viele Projekt in Oberfranken jetzt erst einmal auf Eis gelegt. Vor allem im Bamberger Land ist die Neuregelung ein Problem. Will die Domstadt doch eigentlich bis 2035 autark in Sachen Energie sein und baut dazu sehr stark auf Windkraft. Ob das Ziel noch realistisch ist erfahren Sie ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

Oberfranken unter Vollspannung: Massive Proteste gegen Stromtrassenführung

Pfeifkonzerte, Transparente, Beschimpfungen  – über 1.000 Menschen aus dem gesamten Osten Oberfrankens strömten am Dienstagabend (28. Januar) in die Dr.-Stammberger-Halle in Kulmbach. Die Teilnehmer der Dialogveranstaltung der Amprion GmbH zur Gleichstrompassage Süd-Ost machten ihrem Unmut lautstark Luft. Der Grund: Vor rund drei Wochen wurde die neue Variante der Gleichstromtrasse von Nord nach Süd bekannt. Die 500 Kilovolt-Leitung soll auch durch Oberfranken laufen. Die Planungen des Netzbetreibers Amprion sehen eine Passage vor, die ab der thüringischen Landesgrenze entlang der Autobahn A9 an Hof vorbei bei Münchberg (Landkreis Hof) abzweigt und dann über Marktredwitz (Landkreis Wunsiedel) und  Speichersdorf (Landkreis Bayreuth) bis Pegnitz (Landkreis Bayreuth) läuft, wo sie wieder auf die A9 trifft. Nun formiert sich den drei betroffenen Landkreisen massiver Widerstand. Mehr dazu ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

Kulmbach: Demo gegen geplante Amprion-Stromtrasse

In der Kulmbacher Stadthalle findet zur Stunde (28. Januar) eine Dialogveranstaltung der Amprion GmbH zur Gleichstrompassage Süd-Ost statt.Der Netzbetreiber will über den Verlauf der künftigen Trasse durch Oberfranken informieren. Zu dieser Veranstaltung sind auch viele Bürgerinitiativen nach Kulmbach gekommen. Bereits vor Beginn der Inforunde wurde offen gegen das Vorhaben demonstriert.

Vorstellung der Trasse bereits am Nachmittag

Vorab informierte die Amprion GmbH am Dienstagnachmittag (28. Januar) die betroffenen Bürgermeister und Landräte aus den Gebieten des Trassenkorridors, durch diesen die neue Gleichstrom-Leitung nach Süd gebaut werden soll. Dieser Korridor verläuft von Münchberg (Landkreis Hof) über Marktredwitz (Landkreis Wunsiedel) nach Speichersdorf (Landkreis Bayreuth). Bei Plech (Landkreis Bayreuth) soll die Trasse dann parallel zur Autobahn A9 führen.

TVO ist mit der Kamera bei der Veranstaltung vor Ort. Wir berichten unter anderem am Mittwoch in „Oberfranken Aktuell“ ausführlich über das Thema.

 


 

 

Stromtrasse durch Oberfranken: Einspruch ja – Erfolg nein

Widerspruch gegen die geplante Gleichstomtrasse durch Ost-Oberfranken ist grundsätzlich möglich, allerdings sind die Erfolgsaussichten sehr gering. Wie der Präsident der Bundesnetzagentur Jochen Homann im Gespräch mit TV Oberfranken klar zu verstehen gibt, ist der Bedarf in Absprache mit den beteiligten Ländern längst ermittelt. Auch eine Erdverkabelung wird es in Oberfranken nicht geben, so Homann. Die vorgestellte Trasse ist eine von drei sogenannten Stromautobahnen, die Deutschland von Nord nach Süd durchqueren. Ein ausführliches Interview mit dem Präsident der Bundesnetzagentur finden Sie im Laufe des Tages auf unserer Homepage www.tvo.de. Mehr zum Thema ab 18:00 Uhr auch in „Oberfranken Aktuell„.

 

Hier unsere aktuellen Beiträge zu dem Thema:

 

Dienstag, 14. Januar: Oberfranken: Überraschung – Neue Variante der Nord-Süd-Stromtrasse

 

Mittwoch, 15. Januar: Vorsicht Hochspannung: Diskussion um Stromtrasse in Oberfranken wird lauter

 

 


 

 

Hofer Zoo: Stromfresser Tropenhaus – Was wird aus dem Gebäude?

Der Hofer Zoo ist der einzige große Tierpark in Oberfranken – und er hat ein Problem. Zu hohe Energiekosten schmälern das Budget beträchtlich. Energiefresser Nummer eins ist  das Tropenhaus. 1994 wurde es ursprünglich als Eingangsbereich für die Landesgartenschau gebaut. Mittlerweile ist die gesamte Bauweise absolut überholt. Als Lösung schlägt Zoodirektor Janusz Gutkowski vor, dass Tropenhaus energetisch zu sanieren oder sogar neu zu bauen. Eine Savannenlandschaft wird bevorzugt. Mehr dazu in „Oberfranken Aktuell“ ab 18:00 Uhr.

 


 

 

Oberfranken: Diskussion um Stromtrassen-Führung wird lauter

Die Diskussionen um neue Stromtrassen durch Oberfranken reißen nicht ab. Allerdings scheint unbestritten, dass die Trassen durch die Region führen müssen. (Wir berichteten am Dienstag!) Im Zuge der Energiewende ist es unumgänglich, den Strom aus den Offshore-Parks der Nordsee durch Deutschland in den Süden zu leiten. Hier ist die Industriedichte besonders hoch und hier wird verhältnismäßig viel Energie benötigt. Die Trassenvorschläge in Oberfranken sorgen in den betroffenen Kommunen für wenig Begeisterung, allerdings halten sich die Einspruchmöglichkeiten in Grenzen. Ausführliche Informationen dazu gibt es ab 18:00 in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

Oberfranken unter Spannung: Wo führt die neue Stromtrasse entlang?

Seit rund drei Monaten wird die Streckenführung sogenannten Nord-Süd-Trasse, die Strom aus den Windparks in der Nordsee in den Süden Deutschland transportiert, in Oberfranken heiß diskutiert. Favorisiert wird von der Betreiberfirma Amprion ein Trassenverlauf durch die Fränkische Schweiz über Aufseß und Hollfeld im Landkreis Bayreuth. Weitere Varianten entlang der A9 über Bayreuth und an der A93 von Hof nach Regensburg sind bereits ausgeschlossen worden. Nun taucht auf einmal in einem Grundsatzpapier der bayerischen Wirtschaftsministerin Ilse Aigner eine komplett neue Variante auf: Von Hof über Münchberg, Markredwitz und Pegnitz. Eine Information, die für Überraschungen sorgt.  Mehr in „Oberfranken Aktuell“ ab 18:00 Uhr.

 


 

 

Oberfranken: Neue Stromtrasse durch die Fränkische Schweiz?

So langsam aber sicher dringt das Thema in die Öffentlichkeit, auch wenn es für einige lieber noch hinter verschlossenen Türen debattiert worden wäre. Durch Oberfranken soll eine neue Stromtrasse gebaut werden. Betroffen sein könnten theoretisch alle Landkreise Oberfrankens, aber einen Schwerpunkt bildet die Fränkische Schweiz. Und offenbar ist diese Trasse kaum zu verhindern, wenn, dann nur im Detail. Der Unterschied zu großen 380.000 Volt-Leitungen ist das geringere Magnetfeld der hier diskutierten Gleichstromleitungen. Im Moment sind drei Korridore von jeweils etwa 15 Kilometern Breite im Fokus. Mehr ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

E-Bob: Wie genau funktioniert eine Initialberatung Energiesparen?

Die Energiepreise steigen rasend schnell. Doch mit welcher Maßnahme können sie im Zuge einer energetischen Sanierung wirklich Geld sparen? Die Energieberater der Klima- und Energieagentur Bamberg geben Ihnen innerhalb nur einer Stunde erste wichtige Hinweise. 

 


 

 

Coburg/Lichtenfels: Planfeststellung für 380-kV-Leitung kann beginnen

Das Planfeststellungsverfahren für die umstrittene Überland-Leitung von der thüringisch-bayerischen Landesgrenze bei Weißenbrunn im Landkreis Coburg zum Umspannwerk Redwitz  im Landkreis Lichtenfels kann eröffnet werden. Der Netzbetreiber TenneT hat alle erforderlichen Unterlagen bei der Regierung von vorgelegt.

Diese Planunterlagen werden jetzt an rund 60 Behörden und an die von der Stromleitung betroffenen zwölf Gemeinden verschickt – Das sind Coburg, Rödental, Dörfles-Esbach, Grub am Forst, Ebersdorf, Sonnefeld, Weidhausen, Michelau, Redwitz, Marktzeuln, Marktgraitz und Ahorn.

Die umfangreichen Unterlagen – es handelt sich um 13 Aktenordner – werden einen Monat lang in den betroffenen Gemeinden öffentlich ausgelegt.

Behörden und Bürger haben dadurch die Möglichkeit, Einwände zu erheben.

 


 

 

Weißenbrunn (Lkr. CO): Bürger unter Strom – Kampf gegen Starkstromleitung

Eine Starkstromleitung vor der Haustür. Dieses bedeutet bis zu 80 Meter hohe Masten in der unmittelbaren Nähe. Das droht im nördlichen Landkreis Coburg aber bald Realität zu werden. Die Bewohner in Weißenbrunn vorm Wald wollen das mit allen Mitteln verhindern. Sie wehren sich gegen den Bau der 380 kiloVolt-Leitung und tun ihre Meinung auch lautstark kund. Insgesamt zehn Demonstrationen veranstalten sie in den letzten Wochen. Sie schließen sich an den Verbund „Achtung Hochspannung“ an, und wollen so gemeinsam den Bau der sogenannten Stromautobahn verhindern. Mehr ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.

 

(Foto: 50Hertz)

 


 

 

E.ON: Innovation im Bereich Photovoltaik

Sonnenenergie ist eine saubere Sache und sie wird immer beliebter. Allein in Bayern haben sich im vergangenen Jahr 46.000 Menschen für eine Photovoltaikanlage entschieden. Doch bislang haben die Nutzer ihren Sonnenstrom nur zu einem kleinen Teil selbst verbraucht und den Rest ins Netz eingespeist. Da aber duch die Einspeisevergütung weniger Geld verdient wird und die Netze wegen der steigenden Anzahl der Anlagen überlastet werden könnten, prescht jetzt der Energieversorger E.ON nach vorn. Der DAX-Konzern stellt eine Batterie vor, mit der Strom aus Photovoltaik bequem gespeichert werden kann. Mehr dazu ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.

 


 

 

Hof: Projekt „Smart Grid Solar Hof/Arzberg“ nimmt Arbeit auf

Kaum ein Forschungsprojekt hat in der Region in den letzten Jahren für so viel Aufmerksamkeit gesorgt: Unter dem Titel „Smart Grid Solar“ soll in Hof und Arzberg in den nächsten Jahren unter anderem untersucht werden, wie Strom aus erneuerbaren Energien möglichst effizient gespeichert und in die Stromnetze eingespeist werden kann. Nun nimmt das Projekt, für das die Städte Hof und Arzberg vom Bayerischen Wirtschaftsministerium den Zuschlag bekamen, endgültig Fahrt auf. Erste Mitarbeiter wurden zu Beginn des Jahres eingestellt und beim ersten Arbeitstreffen wurde nun die Organisationsstruktur festgelegt. In Hof wird das wissenschaftliche Projektteam in den Räumlichkeiten der HEW angesiedelt sein.

Im Rahmen einer Projektbesprechung trafen sich die Verantwortlichen des Modellversuchs nun, um unter anderem die Organisationsstruktur festzulegen: Für „Smart Grid Solar“ soll es neben einem Leitungskreis, bestehend aus dem Projektträger, dem Bayerischen Wirtschaftsministerium, den Industrievertretern sowie den Städten Hof und Arzberg auch einen wissenschaftlichen Beirat sowie eine sogenannte ein Gremium zur praktischen Nutzbarmachung gewonnener Erkenntnisse in diversen Anwendungsfeldern geben.

Ganz konkret nimmt mittlerweile auch das Projektteam „Smart Grid Solar“ allmählich Konturen an: Erste wissenschaftliche Mitarbeiter wurden durch das ZAE Bayern eingestellt. Bis zum Projektstart zur Jahresmitte sollen weitere folgen. Eine Reihe hochklassiger Fachvorträge rundete nach dieser Bekanntgabe das Projekttreffen ab.

Dr. Harald Fichtner, Oberbürgermeister der Stadt Hof, sowie der Bürgermeister der Stadt Arzberg, Stefan Göcking, zeigten sich erfreut, dass nach der Übergabe des Förderbescheides am 12.11.2012 durch Wirtschaftsminister Martin Zeil das Projekt in den Städten Hof und Arzberg Fahrt aufnimmt und für das Jahr 2013 erste Ergebnisse zu erwarten sind.

 

 

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