Tag Archiv: Infektionen

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Landkreis Hof: Ab Freitag werden Kontaktbeschränkungen weiter gelockert

Ab dem kommenden Freitag (11. Juni) treten im Hofer Land weitere Corona-Lockerungen in Kraft. Der Landkreis hat an fünf aufeinanderfolgenden Tagen am Mittwoch (09. Juni) den Schwellenwert von 50 unterschritten, weshalb die Regelungen der 13. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung gelten werden. Die Lockerungen betreffen unter anderem die Kontaktbeschränkungen. Weiterlesen

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Corona-Pandemie: Coburg wird vorerst keine Modellregion

Die Stadt Coburg wird vorerst keine Modellregion „Öffnungskonzepte“. Begründet wird die Entscheidung vom bayerischen Gesundheitsminister, Klaus Holetschek, mit dem aktuellen Pandemiegeschehen, so die Vestestadt am Dienstag (27. April). Wegen der Entwicklung der Infektionszahlen seien grundsätzlich Öffnungen nicht zu verantworten. Der Beginn des Modellprojektes wird somit verschoben. Aktuell sei nicht absehbar, wann die Entscheidung über die Auswahl der Kommunen für die Modellprojekte fortgeführt werden kann, heißt es weiter im Schreiben der Stadt. Weiterlesen

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Corona-Pandemie: Stadt und Landkreis Hof beschließen weitere Maßnahmen

Aufgrund den hohen Inzidenzwerten in Stadt und Landkreis Hof, wurden weitere Maßnahmen für die Hotspot-Region beschlossen. Diese betreffen unter anderem den Schul- und Kitabetrieb, die Ausgangssperre sowie Gottesdienste.

Für Stadt und Landkreis sind folgende, gemeinsame Maßnahmen beschlossen worden

Bereich Schule:

Sowohl in der Stadt als auch im Landkreis findet der Schulunterricht an allen Schulen nach den Osterferien ausschließlich im Distanzunterricht statt. Dies gilt auch für die Abschlussklassen. Auf Basis des weiteren Infektionsgeschehens wird das weitere Vorgehen Ende nächster Woche bekannt gegeben.

Bereich Kita:

  • Im Hinblick auf das umfangreiche Infektionsgeschehen in Kindergärten werden alle Eltern gebeten, die Notbetreuung (sowohl in Kindergärten als auch in Schulen) auf ein Mindestmaß zu reduzieren
  • Darüber hinaus wird es mit den Trägern und Leitungen der Kindertageseinrichtungen zeitnah Gespräche geben, welche weiteren Maßnahmen getroffen werden, um das Infektionsgeschehen zu reduzieren. Ziel ist es, die Notbetreuung auf ein Mindestmaß zu minimieren und den Schutz bestmöglich zu erhöhen.

Zusätzliche Maßnahmen in der Stadt Hof:

  • Die nächtliche Ausgangssperre beginnt in der Saalestadt ab 20:30 Uhr. Diese tritt ab Samstag (10. April) in Kraft und gilt bis einschließlich 25. April.
  • Gottesdienste und religiöse Zusammenkünfte jeglicher Glaubensrichtungen in Präsenzform auf dem Gebiet der Stadt Hof sind untersagt. Ausgenommen davon sind kirchliche Amtshandlungen, wie zum Beispiel Taufen, Trauungen und Beerdigungen
  • Sämtliche Sportanlagen inklusive Fußballplätze und Turnhallen in der Stadt Hof bleiben für den Sportbetrieb geschlossen

Appell an die Eigenverantwortung und Selbstschutz der Bürgerinnen und Bürger

Aufgrund der Entwicklung des Infektionsgeschehens sowie den daraus resultierenden Erfahrungen, die in den vergangenen Wochen gewonnenen werden konnten, appelliert das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Hof erneut an die Eigenverantwortung und den Selbstschutz der Bevölkerung:

„In vielen Bereichen werden die bekannten Hygiene- Schutz- und Abstandsmaßnahmen gut umgesetzt. Dennoch gibt es Situationen, die erheblich dazu beitragen, dass sich das Virus weiter ausbreiten kann“

(Anika Büttner, organisatorische Leiterin des Gesundheitsamtes für Stadt und Landkreis Hof)

Dazu zählen beispielsweise:

  • gemeinsames Rauchen oder gemeinsame Pausen
  • kurze Gespräche im Büro des Kollegen
  • Fahrgemeinschaften zur Arbeit oder zur Schnellteststation
  • Symptomfreiheit wird verwechselt mit „Ich habe kein Corona“
  • Krankheitssymptome werden nicht ernst genommen (z.B. Schnupfen wird als Heuschnupfen deklariert)
  • Kontaktpersonen werden nicht allumfänglich genannt, um andere vermeintlich zu schützen
  • Schnelltests werden fälschlicherweise als Freitestung gewertet (etwa für größere Zusammenkünfte)

Es ist wichtig, Beispiele wie diese ins Bewusstsein der Bevölkerung zu bringen, um die Bürgerinnen und Bürger hinsichtlich der Verbreitung des Virus einmal mehr zu sensibilisieren, so das Hofer Landratsamt im offiziellen Schreiben.

20 Prozent der Bevölkerung mit Erstimpfung versorgt

Ziel ist es, die Immunisierung im Hofer Land so schnell wie möglich weiter voranzubringen.

„Wir spüren, dass unsere Bürgerinnen und Bürger nach einem Jahr Pandemie Corona-müde sind. Das verstehen wir. Dennoch sehen wir einen Weg aus dieser Pandemie. Wir haben aktuell 20% unserer Bevölkerung mit einer Erstimpfung versorgt. (Zum Vergleich: Impfquote Bayern 14,6; Impfquote Deutschland 14,7) Diesen Vorsprung wollen und müssen wir weiter ausbauen“

(Oliver Bär, Hofer Landrat)

Deshalb werden der Landrat und die Oberbürgermeisterin Eva Döhla weiterhin für zusätzliche Impfdosen kämpfen.  Damit eine noch schnellere Impfversorgung im Hofer Land stattfindet, heißt es weiter im Schreiben des Landratsamtes.

Bericht aus Oberfranken Aktuell:
Corona-Krise: Stadt und Landkreis Hof verschärfen Maßnahmen
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Landkreis Kronach: Maskenpflicht ausgeweitet – Weitere Verschärfungen festgelegt

Aufgrund des dynamischen Infektionsgeschehens im Landkreis Kronach (Nach RKI-Angaben beträgt die 7-Tage-Inzidenz am Freitag 337,1), gelten ab dem morgigen Samstag (10. April) weitere, verschärfte Corona-Maßnahmen. Betroffen sind unter anderem die Bereiche Maskenpflicht, Besuche in Einrichtungen und Gottesdienste. Wie das Landratsamt zudem am heutigen Freitag bekannt gab, befindet sich derzeit Landrat Klaus Löffler als Kontaktperson 1 in Quarantäne. Weiterlesen
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Der dritte Tag in Folge: Hof führt weiterhin im bundesweiten Hotspot-Ranking

Die Stadt Hof ist bereits drei Tage in Folge die von der Pandemie am stärksten betroffene Region im bundesweiten Vergleich. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts am Mittwoch (07. April, 0 Uhr) beträgt die aktuelle 7-Tage-Inzidenz der Saalestadt 456,1. Zum Vergleich: Am gestrigen Dienstag war diese bei 486,6. Wir berichteten ausführlich. Dahinter folgen der Landkreis Kronach auf dem dritten Platz mit 353,6 und das Hofer Land mit 329,1 auf dem vierten Platz.

54 neue Fälle am Mittwoch in Stadt und Landkreis Hof gemeldet

Am Mittwoch vermeldet Stadt und Landkreis Hof 54 neue Corona-Fälle. Davon waren 18 Personen bereits als Kontaktpersonen bekannt. Zwei Fälle stehen im Zusammenhang mit Ausbruchgeschehen in Firmen.

Die aktuellen Zahlen für Stadt und Landkreis Hof auf einem Blick:

  • Derzeit Infizierte: 977 (-11)
  • Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie: 8.124 (+54)
  • Genesene Personen: 6.935 (+43)
  • Todesfälle: 212 (=)
  • 7-Tage-Inzidenz (Kreis): 329,1
  • 7-Tage-Inzidenz (Stadt): 456,1

(Stand: 07. April 2021)

Der Aktuell-Beitrag vom 06. April zum Hotspot Hof:
Corona-Hotspot Hof: Stadt hat erneut bundesweit die höchste Inzidenz
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Trotz Verbot im Landkreis Kronach: Textil-Discounter „KiK“ und „Takko“ haben geöffnet

Wie die Polizeiinspektion Kronach am Sonntag (04. April) mitteilte, wurde am gestrigen Samstagvormittag bekannt, dass die ansässigen Filialen der Textil-Discounter „KiK“ und „Takko“ im Landkreis trotz Verbot geöffnet hatten. Weiterlesen
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Drei-Länder-Gespräch: Landräte beraten über weitere Maßnahmen in der Pandemie

Im Kampf gegen die Pandemie tauschten sich die Landräte der Grenzlandkreise wie Hofer Land, Saale-Orla-Kreis und Vogtlandkreis im Rahmen des Drei-Länder-Gesprächs über weitere Maßnahmen aus. Der Grund hierfür sind die anhaltenden hohen Infektionszahlen in den betroffenen Landkreisen. So beträgt sie unter anderem am Montag (29. März) im Landkreis Hof 229,2 (Stand: 0 Uhr, RKI). Folgende Ziele werden angestrebt:

Schnelle Immunisierung

Auf das Impfen soll ein stärkerer Fokus gelegt werden. Sowohl in Bayern, Sachsen als auch in Thüringen wurden Regionen mit besonders hohen Inzidenzwerten bereits mit zusätzlichem Impfstoff versorgt. „Dennoch muss es angesichts der Zahlen unser Bestreben sein, noch schneller und noch mehr impfen zu können. Dies wäre ein Mehrwert für ganz Deutschland“, so die Landräte Bär, Fügmann und Keil. Neben zusätzlichem Impfstoff sollen neben den Impfzentren auch die Hausärzte in der Dreiländerregion erweitert mit eingebunden werden. Dies ist insbesondere im Vogtland und im Hofer Land bereits im Rahmen von Pilotprojekten geschehen.

Testen und Öffnen

„Besonders Bürgerinnen und Bürger aus Regionen mit hohen Inzidenzwerten brauchen eine Orientierung und Perspektiven, da hier bislang kaum Öffnungsmaßnahmen erfolgt sind“, so die Landräte. Das Konzept von "Testen und Öffnen" in Schulen aber auch im Bereich von Dienstleistungen, ist ein sinnvolles Mittel, um Perspektiven für die Menschen aber auch den Einzelhandel zu schaffen. Die Testung ist eine Brücke bis zur Immunisierung der Bevölkerung. Gleichzeitig trägt dieses Modell zur Sicherheit einer Region bei, da durch testgebundene Öffnungen auch die Zahl der getesteten Personen steigt und somit Infektionsketten unterbrochen werden. Bei dem Konzept gilt es auch die Eltern mitzunehmen.

Situation der Kliniken

Die hohen Inzidenzwerte stellen insbesondere die Kliniken vor große Herausforderungen. Hier bedarf es ebenso einer gemeinschaftlichen Betrachtungs- und Handlungsweise. Die Regionen unterstützen sich, wenn es um die Verteilung der Patienten auf Intensivbetten geht. Dennoch könnte übergeordneten Hilfe zunehmend Bedeutung erlangen, sobald die Zahl der Covid-Patienten weiter steigt.

Corona-Aufbau-Fonds

Die Corona-Pandemie hat einen erheblichen Einfluss auf Wirtschaft und Gesellschaft. Um die entstandenen Schäden zu beheben, haben sich EU-Kommission, Europäisches Parlament und EU-Spitzen auf einen Aufbauplan geeinigt, der den Weg aus der Krise ebnen soll. Deutschland erhalte in den kommenden zwei Jahren 22,7 Milliarden Euro an Fördermitteln. Die Landräte fordern, dass dieses Geld vor allem dorthin fließt, wo die größte Last zu tragen ist. Dies ist insbesondere in Regionen in direkter Nachbarschaft zu Tschechien der Fall, das die höchsten Corona-Fallzahlen im europäischen Vergleich hat. Die hohen Inzidenzen in unserer Region haben einen europäische Dimension, so die Landräte. Es sei daher richtig, an dieser Stelle für die Zukunft zu investieren.

Aktuell-Bericht vom Montag
Corona-Pandemie: Kooperation zwischen drei Landkreisen
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Hof: Drei-Punkte-Programm soll Corona-Infektionen eindämmen

Die Inzidenzwerte in Stadt und Landkreis Hof bleiben auf hohem Niveau. Jetzt intensiviert die Stadt Hof mit einem zusätzlichen Drei-Punkte-Programm ihre Anstrengungen, die Anzahl der Covid-19-Infektionen zu verringern. Das Maßnahmenpaket ist Teil der gemeinsamen Schnelltest-Strategie mit dem Landkreis Hof, wie es in einer Pressemitteilung am heutigen Dienstag (16. März) heißt. Zudem sollen die Abstandsregeln und die Einhaltung der Maskenpflicht stärker kontrolliert werden. 

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Wegen der dritten Welle: Stadt und Landkreis Bamberg treffen Vorkehrungen

Der gemeinsame Krisenstab von Stadt und Landkreis Bamberg legte am Dienstag (16. März) ein Schnelltest-Angebot für Kinder und Jugendliche fest. Zudem sollen die Grundschulen in der Domstadt in den Wechselunterricht zurückkehren. Der Grund für die getroffenen Vorkehrungen ist die Sorge vor der Dritten Welle und der steigenden 7-Tage-Inzidenz in der Stadt. Rund 40 Prozent aller Neuinfektionen stehen im Zusammenhang mit der britischen Mutation B117. Weiterlesen
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Corona-Krise: Stadt Coburg knapp vor dem Inzidenzwert von 430!

Nach Berechnungen des Robert-Koch-Instituts (kurz: RKI) erreicht die Stadt Coburg am Mittwoch (23. Dezember, 0 Uhr) eine 7-Tage-Inzidenz von 428,5. Mit diesem Wert liegt die Vestestadt bayernweit auf Platz 2, kurz nach Regen mit einem Inzidenzwert von 576,2. Auf Platz 3 folgt das zweite Sorgenkind von Oberfranken, die Stadt Hof mit einem Wert von 386,3. Zudem steigt die Zahl der Corona-Toten in Coburg weiter. Diese liegt inzwischen bei 90. Weiterlesen
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Hof: Coronavirus fordert zwei weitere Todesopfer

Das Coronavirus forderte zwei weitere Todesopfer in der Stadt Hof. Das teilte am Samstag (05. Dezember) das zuständige Landratsamt mit. Bei den Verstorbenen handelt es sich um eine 97 Jahre alte Dame, die mit dem Virus und um einen 73 Jahre alten Mann, der an einer Coronainfektion verstarb. Somit steigt die Zahl der Todesfälle in Stadt und Landkreis auf 52. Weiterlesen
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Marktredwitz: Positive Corona-Fälle an drei Schulen

Wie das Landratsamt Wunsiedel am Donnerstag (29. Oktober) bekannt gab, sind aktuell von positiven Corona-Fällen drei Schulen betroffen. Die Mittelschule, das Otto-Hahn-Gymnasium und die BOS in Marktredwitz. Weiterlesen

Corona-Krise in Bayern: Katastrophenfall soll erneut ausgerufen werden

Am Donnerstag (29. Oktober) befasste sich das Bayerische Kabinett erneut mit der Corona-Pandemie und deren Folgen. In einer anschließenden Pressekonferenz teilten Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger die Ergebnisse der Beratungen mit. In der Pressekonferenz sind die Corona-Maßnahmen, die in der Ministerpräsidentenkonferenz am Mittwoch (28. Oktober) festgelegt wurden (Wir berichteten), bestätigt worden. Ab Montag (02. November) gilt eine Kontaktbeschränkung.

"Wir sind in einer sehr, sehr ernsten Situation," so Markus Söder.

Mit über 16.000 Corona-Neuinfektionen in Deutschland und über 3.000 in Bayern, ist am heutigen Donnerstag ein neuer Höchstwert erreicht worden. Der starke Anstieg der Infektionen belastet das Gesundheitssystem in Bayern. Söder erklärt, dass sich die Belegung der Intensivbetten in den letzten neun Tagen bereits verdoppelt hat. Um eine gute medizinische Versorgung dauerhaft zu gewährleisten, kündigte der Ministerpräsident bereits an, dass er in den kommenden Tagen den Katastrophenfall auslösen will.

Corona-Krise in Bayern: "Wir sind in einer sehr, sehr ernsten Situation"

Markus Söder betont: "Corona hat nichts von seinem Schrecken verloren."

Führende Wissenschaftler aus Deutschland haben sich an die Politik gewandt. Sie befürchten bis Ende November einen Anstieg auf 90.000 Neuinfektionen pro Tag, wenn jetzt keine Maßnahmen getroffen werden. Unter anderem deshalb hat sich das Bayerische Kabinett dafür entschieden, die von der Kanzlerin und den Länderchefs am Vortag beschlossenen Corona-Maßnahmen eins zu eins zu übernehmen. Dadurch will man einen Kollaps des Gesundheitssystems verhindern. Söder bedankte sich bei den anderen Ministerpräsidenten für die schnelle Einigung.

Infektionsketten sind kaum noch nachvollziehbar 

Markus Söder macht deutlich, dass er nichts von einer Durchseuchung der Bevölkerung hält und hofft, dass sich die Situation bis Weihnachten etwas entspannt. Zudem betonte er, dass es sich um Kontaktbeschränkungen handelt und nicht um eine Ausgangsbeschränkung. Für diese hat man sich auch entschieden, da laut Robert-Koch-Institut die Infektionsketten aktuell nur noch zu 20 Prozent nachvollziehbar sind.

Entschädigung für Gastronomie, Kultur & Freizeitbranche

Von den Corona-Maßnahmen besonders betroffen sind Gastronomen, Kulturschaffende und Freizeiteinrichtungen. Sie sollen eine finanzielle Entschädigung erhalten. Zehn Milliarden Euro stellt der Bund dafür bereit. Unternehmen und Selbstständige können bis zu 75 Prozent der Einnahmen aus dem November 2019 erhalten.

Corona-Maßnahmen ab Montag (02. November) im Überblick:

  • Kontaktbeschränkungen: Treffen von zehn Personen aus maximal zwei Haushalten sind erlaubt
  • Feiern und Veranstaltungen sind nicht erlaubt
  • Kultur- und Sporteinrichtungen müssen schließen
  • Kosmetikstudios, Massagepraxen und Tattoostudios müssen schließen
  • Gastronomiebetriebe müssen schließen
  • Die Abholung und Lieferung von Speisen ist weiterhin erlaubt
  • Groß- und Einzelhandel dürfen weiter öffnen
  • Friseurbesuche und medizinische Behandlungen wie Physiotherapien sind weiter möglich
  • Schulen und Kindertagesstätten bleiben geöffnet
  • Verstöße ziehen Sanktionen nach sich

 

 

Reaktionen auf den Lockdown-Light:
Corona Lockdown Light: Die Reaktionen der Gastronomie in Bamberg
Lockdown 2.0: Reaktion des Hofer Kreisvorsitzenden des Hotel-und Gaststättenverbandes, Peter Hagen
Lockdown 2.0: Reaktionen aus der Wirtschaft
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Landkreis Hof: Coronavirus fordert weiteres Todesopfer

Wie das Landratsamt Hof am Donnerstag (29. Oktober) mitteilte, verstarb eine 88 Jahre alte Frau durch das Coronavirus. Die Dame war Bewohnerin eines Pflegeheimes aus dem Landkreis Hof. Somit steigt die Zahl der Todesfälle in Stadt und Landkreis Hof auf 38. Weiterlesen
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Aus mehreren Bildungseinrichtungen in Bamberg: 250 Personen in Quarantäne

Wie das Landratsamt Bamberg am Donnerstag (29. Oktober) bekannt gab, müssen rund 250 Personen in Stadt und Landkreis Bamberg aus sechs weiteren Bildungseinrichtungen in Quarantäne. Dies verfügte am Mittwoch (28. Oktober) der Fachbereich Gesundheitswesen beim Landratsamt, nachdem es in den Einrichtungen positiv getestete Personen gab. Erzieher, Lehrer, Schüler und Kinder der betroffenen Einrichtungen werden am Donnerstag und Freitag getestet. Weiterlesen
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