Tag Archiv: Landrat

Bamberg: Kommunalwahlen 2020 – Acht Personen im Rennen um den „Chef-Posten“

Am 15. März 2020 finden die Kommunalwahlen statt. Somit nimmt derzeit auch das Rennen, um den Chef-Posten im Bamberger Rathaus, wieder Fahrt auf. Aktuell haben acht Personen aus verschiedenen Parteien ihre Kandidatur erklärt.

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© Kreisverband Grünen Bamberg-Land

Bamberg: Bernd Fricke heißt der gewählte Grüne Landratskandidat

Am Mittwoch (25. September) fand in Wernsdorf (Landkreis Gera) die Aufstellungsversammlung der Grünen im Landkreis Bamberg für das Amt des Landratskandidaten statt. Der zweite Bürgermeister von Stegaurach (Landkreis Bamberg) und grüner Fraktionsvorsitzender im Kreistag, Bernd Fricke, wurde einstimmig zum Landratskandidaten der Grünen gewählt.

„Zukunft mutig gestalten. Zusammen!“

Seine zentralen Anliegen sind ihm die Bewältigung des Strukturwandels der Autoregion in Bamberg, nachhaltige Arbeitsplätze, eine konsequente Klimaschutzpolitik und eine Mobilitätswende. Auch ein entschiedenes Eintreten gegen den Rechtspopulismus ist Fricke sehr wichtig. Dies alles könne allerdings nur möglich sein, wenn Kommunalpolitik transparent sei und die Bürger die Möglichkeit hätten, mitzumachen.

Unter dem Motto „Zukunft mutig gestalten. Zusammen!“ will er nicht nur reden, sondern auch konkret handeln.

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Bernd Fricke:

„Alle zwei Jahre schöne Konzepte im Kreistag beschließen und Sonntagsreden mit vielen schönen Worthülsen halten, damit muss Schluss sein!“

 

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Michelin-Werk in Hallstadt schließt: Über 850 Beschäftigte verlieren ihren Arbeitsplatz!

Wie die Michelin Gruppe am heutigen Mittwochnachmittag (25. September) mitteilte, wird der Standort in Hallstadt im Landkreis Bamberg schrittweise bis Anfang 2021 schließen. Bamberger Landrat Johann Kalb kündigte ein sofortiges Maßnahmepaket und eine Task Force an.

Mitarbeiter und Auszubildende sollen nicht ohne neue Jobs dastehen

Nach der Bekanntgabe von Michelin den Standort in Hallstadt zu schließen, kündigte Landrat Johann Kalb an, dafür zu sorgen, dass jeder Mitarbeiter und Auszubildende einen neuen Arbeitsplatz findet. Noch am heutigen Mittwoch wird er den Betriebsrat, die Geschäftsführung, den Bamberger Oberbürgermeister Andreas Starke, den Hallstadter Bürgermeister Thomas Söder und die Agentur für Arbeit in das Landratsamt Bamberg zum runden Tisch einladen.

„Wir werden um jeden einzelnen Arbeitsplatz kämpfen. All unsere Bemühungen gelten jetzt den rund 850 Mitarbeitern von Michelin in der Region. Wir werden dafür sorgen, dass jeder Mitarbeiter auch künftig hier Beschäftigung finden wird“,

so der Landrat Johann Kalb. Auf die Schließung des Werks reagierten ebenso die regionalen Landtagsabgeordneten Staatsministerin Melanie Huml und Holger Dremel. Beide nutzen direkt nach der Bekanntgabe der Schließung die Plenarsitzung in München für Gespräche. Auch Bundestagsabgeordneter, Andreas Schwarz, meldet sich zu Wort und ist trotz der aktuellen schwierigen Lage zuversichtlich, dass die Region mit ihrer wirtschaftlichen Lage die Werkschließung auffangen kann.

Landrat Johann Kalb bekommt für das Maßnahmepaket Unterstützung

Oberbürgermeister Andreas Starke wird Johann Kalb bei der Gründung einer Task Force unterstützen. Unter anderem auch Ministerpräsident Markus Söder und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger habe ihre Hilfe für das Maßnahmepaket zugesagt. Nach Einschätzung des Landrates sollen die Chancen gut stehen, dass jeder Mitarbeiter eine neue Beschäftigung findet. Aktuell gäbe es laut Jobcenter rund 3000 offene Stellen im Landkreis und Stadt Bamberg.

Michelin bietet ein umfassendes & personalisiertes Maßnahmepaket für die Mitarbeiter an

Die Michelin Gruppe wird für jeden Mitarbeiter des Standorts ein umfassendes und personalisiertes Maßnahmepaket anbieten. Dazu sollen die Dienste einer Transfergesellschaft gehören, wie rentennahe Berufsausstiegsmöglichkeiten und das Prüfen von internen Beschäftigungsmöglichkeiten.

Asiatische Konkurrenz und rückläufige globale Nachfrage nicht mehr tragbar gewesen

Das 1971 gegründete Michelin Werk in Hallstadt produziert überwiegend Pkw-Reifen der Marke MICHELIN in 16 Zoll. Dieses Marktsegment soll, laut Mitteilung der Michelin Gruppe, sowohl von einer stark rückläufigen globalen Nachfrage, als auch von einem extrem starken Wettbewerb asiatischer Herstellung geprägt gewesen sein. Obwohl die Gruppe seit 2013 60 Millionen Euro investierte, um diesem Marktwandel zu begegnen, reichten die Bemühungen nicht mehr aus.

Weiterführende Informationen zur Werk-Schließung in Hallstadt:
Hallstadt: Michelin Werk muss schließen!

Bayreuth: CSU will Klaus Bauer als Kandidaten für die Landratswahl

Der Goldkronacher Klaus Bauer soll für die CSU bei der Bayreuther Landratswahl im März 2020 in den Ring steigen. Herrmann Hübner tritt künftig nicht mehr für das Amt an. Bauer soll Nachfolger werden Der CSU-Kreisvorstand wünscht sich Bauer als Nachfolger. Der Goldkronacher ist 48 Jahre alt und seit 2011 Geschäftsstellenleiter der Verwaltungsgemeinschaft Weidenberg. Er selbst ist kein Mitglied der CSU, was laut Angaben der Kreisvorsitzenden Gudrun-Brendel Fischer aber auch keine Voraussetzung sei. Ihrer Meinung nach habe Bauer die nötige Autorität für die Aufgabe. Kandidat freut sich auf eine neue Herausforderung Er selbst sagt, die Nominierung sei eine Herausforderung, die er gern annehme. Die Kreisdelegiertenversammlung ist für den 20. September angesetzt – dort soll der Goldkronacher dann ganz offiziell für den Posten nominiert werden.

Stichwahl um den Landratsposten im Landkreis Coburg: Wahlempfehlung der ÖDP

Wie der Coburger ÖDP-Kreisverband am Mittwochnachmittag (06. Februar) mitteilte, sind die Mitgliederinnen und Mitglieder grundsätzlich beiden Kandidaten der Stichwahl um den Landratsposten des Landkreises Coburg, Martin Stingl (SPD) und Sebastian Straubel (CSU), gegenüber aufgeschlossen. In Vorbereitung der Wahlempfehlung erhielten beide Bewerber Fragen zu aktuellen Themen, die der ÖDP wichtig sind. Weiterlesen

Themenseite zur Landratswahl 2019 im Landkreis Coburg

Endergebnis der Stichwahl in Coburg:
Erste Eindrücke direkt nach der Wahl:

Am heutigen Sonntag (10. Februar) wurde in Coburg ein neuer Landrat gewählt. Nachdem sich im ersten Wahldurchgang keiner der sechs Kandidaten durchsetzen konnte, kam es zur Stichwahl zwischen Martin Stingl (SPD) und Sebastian Straubel (CSU). Am Ende konnte sich der Bürgermeister von Lautertal Sebastian Straubel durchsetzen. Damit ist das erste Mal ein CSU-Politiker Landrat in Coburg. Wir waren live im Landratsamt in Coburg mit dabei.

Landratswahl Coburg 2019: Historischer Sieg für Sebastian Straubel (CSU)
Das TVO-Wahlduell
TVO Spezial: Landratswahl Coburg - das Duell vor der Stichwahl

Am Sonntag wird in Coburg ein neuer Landrat gewählt – und nun aber wirklich. Nachdem am 27. Januar kein Kandidat die 50-Prozent-Marke knacken konnte, stehen sich nun der Erst- und der Zweitplatzierte gegenüber. Das sind Sebastian Straubel von der CSU und Martin Stingl von der SPD. Schon jetzt bringt TVO beide in diesem 30-minütigen Spezial zueinander – und zwar beim Duell zur Landratswahl. Andreas Heuberger hat die beiden Kandidaten im Sitzungssaal des Landratsamtes zusammen gebracht.


Eine Panne beim Auszählen, die zu einer Hängepartie führte. Favoriten, die lieferten. Und eine eher mickrige Wahlbeteiligung. Die Landratswahl in Coburg hatte am gestrigen Sonntag (27. Januar) einige Facetten. Am Ende steht eine Verlängerung – oder besser gesagt eine Stichwahl am 10. Februar. Grund ist dieses Ergebnis: Sebastian Straubel von der CSU & Landvolk kommt auf 43,5 Prozent. Gefolgt von Martin Stingl  von der SPD mit 23,3 Prozent. Christian Gunsenheimer von der Freien Wählern kommt auf 19,7 Prozent. Dahinter folgen noch Dagmar Escher von den Grünen mit 7,7 Prozent, Michael Höpflinger von der AfD mit vier Prozent und Martin Truckenbrodt von der ödp mit 1,9 Prozent.

Landratswahl Coburg: So verlief der Wahlabend
Das Endergebnis der Landratswahl 2019 im Landkreis Coburg:
Erste Statements vom Wahlabend :

Im Landkreis Coburg wurde am gestrigen Sonntag (27. Januar) gewählt. Sechs Kandidaten stellten sich zur Wahl: Martin Stingl (SPD), Sebastian Straubel (CSU), Christian Gunsenheimer (Freie Wähler), Dagmar Escher (Bündnis 90/Die Grünen), Michael Höpflinger (AfD) und Martin Truckenbrodt (ÖDP). Die Wahllokale wurden um 18:00 Uhr geschlossen. Der neue Landrat steht allerdings noch nicht fest. Am 10. Februar kommt es zu einer Stichwahl zwischen Sebastian Straubel (CSU) und Martin Stingl (SPD). Wir haben erste Statements eingeholt. 

Landratswahl in Coburg 2019: Zusammenfassung der Wahl vom Sonntag

SPD- und CSU-Kandidat

Im Landkreis Coburg wird am kommenden Sonntag (27. Januar) ein neuer Landrat gewählt. Da Michael Busch (SPD) bei der Landtagswahl 2018 über die Liste den Einzug in den Landtag schaffte, wird die SPD Martin Stingl in das Rennen schicken. Stingl ist derzeit dritter Bürgermeister in Neustadt bei Coburg. Die CSU setzt auf Sebastian Straubel. Der CSU-Politiker ist aktuell Bürgermeister in Lautertal. Er errang bei der Bezirkswahl 2018 das Direktmandat im Stimmkreis Coburg.

Freier Wähler-Kandidat und Grünen-Bewerberin

Die Freien Wähler nominierten Christian Gunsenheimer. Der ehemalige Bürgermeister von Weitramsdorf fungiert bereits als ein Stellvertreter von Michael Busch. Für die Grünen geht Dagmar Escher in das Rennen. Seit 2008 sitzt sie unter anderem im Coburger Kreistag.

AfD- und ÖDP-Kandidat

AfD-Kandidat ist Michael Höpflinger aus Neustadt bei Coburg. Er setzte sich in einer Kampfabstimmung laut Pressemitteilung seiner Partei mit 93 Prozent der Stimmen durch. Zu guter Letzt will auch ein in Thüringer der neue Coburger Landrat werden. Die ÖDP nominierte den 47-jährigen Martin Truckenbrodt, der in Untersiemau geboren wurde.

Landratswahl 2014
  • Michael Busch (SPD): 62,95 Prozent / 27.115 Stimmen
  • Rainer Mattern (CSU / LV): 29,28 Prozent / 12.612 Stimmen
  • Christoph Raabs (ÖDP): 7,77 Prozent / 3.346 Stimmen

 

  • Wahlbeteiligung: 61,09 Prozent
  • Stimmberechtigte: 71.540
  • Wähler: 43.702
  • Gültige Stimmen: 43.073
  • Ungültige Stimmen: 629
(Quelle: landkreis-coburg.de)
Die Bewerber/-in für 2019

Martin Stingl (SPD):

  • Geboren: 1962 in Mönchröden
  • Verheiratet, vier Kinder, sechs Enkel
  • Staatliche Prüfung für Berufe in der Jugend- und Volksmusikpflege 
  • Firmengründer und Unternehmer
  • Dritter Bürgermeister in Neustadt bei Coburg seit 2006
  • Stadtrat in Neustadt bei Coburg seit 2002
  • Seit 2008 Mitglied des Coburger Kreistages
  • Homepage
  • Facebook-Auftritt
  • Twitter-Auftritt
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Sebastian Straubel (CSU):

  • Geboren: 1983 in Coburg
  • Ledig
  • Gymnasium Ernestinum, Abschluss: Mittlere Reife
  • Seit 2014 1. Bürgermeister der Gemeinde Lautertal
  • Seit 2015: stv. Kreisvorsitzender der CSU Coburg-Land 
  • Seit 2018 Mitglied des Bezirksrats
  • Seit 1998 Mitglied der Verkehrswacht Coburg e.V.
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  • Instagram-Auftritt
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Christian Gunsenheimer (FW):

  • 44 Jahre alt
  • Verheiratet, eine Tochter
  • 2005 - 2014 Bürgermeister in Weitramsdorf
  • Seit 2014 ein Stellvertreter des Landrates
  • Vorsitzender der FW-Fraktion im Coburger Kreistag
  • Coburger Kreisvorsitzender der Freien Wähler
  • Klimaschutzbeauftragter des Landreises Coburg
  • Homepage
  • Facebook-Auftritt
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Dagmar Escher (Bündnis 90/Die Grünen):

  • 1956 in Oberlauter / Lautertal geboren
  • 1980 geheiratet, drei Kinder
  • 1975 - 1979 Studium der Sozialpädagogik FH Coburg, Abschluss Diplom Sozialpädagogin
  • seit 2008 Gemeinderätin Meeder
  • Kreisrätin im Kreistag Coburg
  • Sprecherin des Bündnisses „Bürger für ihre Region gegen den neuen Verkehrslandeplatz“
  • Homepage
  • Facebook-Auftritt
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Michael Höpflinger (AfD):

  • 55 Jahre alt
  • Verheiratet, fünf Kinder
  • Diplom-Ingenieur für Elektrotechnik
  • Vorsitzender des AfD-Ortsverbandes Neustadt bei Coburg
  • Mitglied des Kreisvorstandes der AfD Coburg-Kronach
  • Homepage
  • Facebook-Auftritt
© Privat

Martin Truckenbrodt (ÖDP):

  • 47 Jahre alt
  • Verheiratet, drei Kinder
  • aufgewachsen in Untersiemau, seit 15 Jahren wohnhaft in Thüringen
  • 1990 & 1996 Kandidatur für den Gemeinderat in Untersiemau
  • 2009 Eintritt in die ÖDP
  • Mitbegründer des Vereins Henneberg-Itzgrund-Franken
  • Gründungsmitglied des Vereins "Das bessere Bahnkonzept"
  • Homepage
  • Facebook-Auftritt
  • Twitter
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Berichte über die Kandidaten
Landratswahl Coburg: Die Kandidaten von CSU/Landvolk & ödp
Landratswahl Coburg: Die Kandidaten von SPD & Grüne
Landratswahl Coburg: Die Kandidaten von Freie Wähler & AfD
© Jürgen Henkel

Wunsiedel: Karl Döhler tritt 2020 nicht mehr als Landrat an

Der seit 2008 amtierende Landrat Karl Döhler tritt bei der Kommunalwahl 2020 nicht mehr an. Im Rahmen einer CSU-Kreisvorstandssitzung informierte er das Führungsgremium seiner Partei über seine Entscheidung. Die CSU würdigt Karl Döhlers Arbeit für den Landkreis und die Region und äußert Respekt vor der Entscheidung des Landrats. Persönliche Gründe führten letztendlich zu der Entscheidung Der Wunsiedler Landrat will aus persönlichen Gründen nicht wieder zur Wahl antreten. „Ich habe dieses Amt für den Landkreis und seine Menschen immer gerne ausgeübt und habe mich und meine Kraft zu 100% in den Dienst des Landkreises gestellt. Das hat auch Energie gekostet. Bei der nächsten Kommunalwahl würde ich aber mit 64 Jahren antreten. Im Falle meiner Wiederwahl wäre ich am Ende der Amtsperiode 70 Jahre alt. Dies hat bei mir die Überzeugung reifen lassen, dass jetzt ein guter Zeitpunkt für den Wechsel ist, für mich und meine Familie, für meine Partei und auch für den Landkreis.“ Bad Alexandersbader Bürgermeister Peter Berek bewirbt sich für Nachfolge Ein möglicher Nachfolger Karl Döhlers könnte der Bad Alexandersbader Bürgermeister Peter Berek sein. Er hat bereits seine Bereitschaft für eine Kandidatur erklärt. „Bereits nach der letzten Kommunalwahl 2014 hat mich die CSU-Kreistagsfraktion für eine Kandidatur ins Spiel gebracht, sobald Karl Döhler nicht mehr antritt. Ich sehe die Kommunalpolitik und die Weiterentwicklung des kleinsten Heilbades Bayerns auch als eine Politik für die gesamte Region. Ein historisch gewachsenes Heilbad zu reaktivieren ist nichts anderes als Regionalentwicklung. Das Wichtigste ist mir, dass ich gerne mit den Menschen und für die Menschen des Fichtelgebirges etwas bewegen will. Dafür brenne ich und dafür will ich mich gerne einbringen. Ich traue mir zu, das Amt des Landrats für unseren Landkreis mit Erfolg auszuüben. Deshalb bewerbe ich mich für die Nachfolge von Karl Döhler.“

Coburg: Die Suche nach dem neuen Landrat beginnt!

Mit der konstituierenden Sitzung des Landtags am heutigen Montag (05. November) endet auch die Amtszeit von Michael Busch als Coburger Landrat. Der SPD-Politiker schaffte bei der Wahl am 14. Oktober 2018 über die Liste den Einzug ins Parlament. Langsam wird klar, wer ins Rennen um seine Nachfolge geht.

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Landkreis Lichtenfels: Landratswahl 2017

Endergebnisse (21:20 Uhr)
Landratswahl - Ergebnis 2011
  • Christian Meißner (CSU): 59,33 Prozent / 15.728 Stimmen
  • Hans Peter Marx (SPD / FW): 40,67 Prozent / 10.783 Stimmen

  • Wahlbeteiligung: 48,16 Prozent
  • Stimmberechtigte: 55.611
  • Wähler: 26.782
  • Gültige Stimmen: 26.511
  • Ungültige Stimmen: 271

 

(Quelle: landkreis-lichtenfels.de)
Die Bewerber/-in für 2017
  Partei Name, Vorname Beruf / Stand Steckbrief
  CSU Meißner, Christian
Landrat siehe unten
  SPD Dr. Schille, Arnt-Uwe
Amtstierarzt siehe unten
  AfD Kunzelmann, Heike
selbst. Kauffr
siehe unten

 

Ausführliche Steckbriefe

Christian Meißner (CSU):

  • Geboren: 1969 in Kronach
  • Verheiratet, zwei Söhne
  • Studium der Rechtswissenschaften in Würzburg, mit Staatsexamen
  • Mitglied des Landtages von 1998 bis 2011
  • Seit 2011 Landrat des Landkreises Lichtenfels
  • Seit 2001 CSU-Kreisvorsitzender Lichtenfels
  • Homepage
  • Facebook-Auftritt
  • Twitter-Auftritt

Dr. Arnt-Uwe Schille (SPD):

  • Geboren: 1965 in Lichtenfels
  • Geschieden, drei Kinder
  • Amtstierarzt in Bamberg
  • Seit 2014 Mitglied im Stadtrat von Lichtenfels
  • Homepage
  • Facebook-Auftritt

Heike Kunzelmann (AfD):

  • Geboren: 1969 in Hof / Saale
  • ledig
  • Selbstständige Kauffrau
  • Diplom Betriebswirtin
  • 2014 bis 2017 Mitglied im Landesfachausschuss AfD Nordrhein-Westfalen
  • Homepage
  • Facebook-Auftritt

© Pixabay / CC0 Public Domain / TVO / Collage

Weihnachten 2016: Grüße von Johann Kalb

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

 

das Jahr 2016 neigt sich seinem Ende zu. Diese Zeit bietet Gelegenheit zur Besinnung, zum Innehalten und zum Rückblick. Aber auch, um Ihnen allen Dank zu sagen für Ihren weitreichenden Einsatz zugunsten unseres Landkreises Bamberg. Gemeinsam mit unseren Kommunen haben wir viele Pläne geschmiedet, Ideen vorangebracht und Projekte abgeschlossen. Das spiegelt sich im Ranking des Erfolgs-Atlas 2016 des Nachrichtenmagazins „Focus“ wider, bei dem der Landkreis Bamberg Platz 80 von 402 Kreisen belegt und zu den zehn besten Aufsteigerregionen in ganz Deutschland gehört.

 

Bereits im vergangenen Jahr hatte uns die Unterbringung und Betreuung der Asylbewerber in Atem gehalten. Derzeit leben 936 Flüchtlinge in 35 dezentralen Unterkünften im Landkreis Bamberg. Nachdem wir die Erstversorgung erfolgreich gemeistert haben, sind wir nun dabei, die Männer, Frauen und Kinder bestmöglich zu integrieren.

 

Mitte dieses Jahres überraschte ein Hochwasser auch den Landkreis Bamberg. Rund 700 Feuerwehrleute kämpften zusammen mit unserer Unterstützungsgruppe gegen die Wassermassen. Diese Einsätze waren auch eine erste Bewährungsprobe für die Wechselladerfahrzeuge, die der Landkreis Bamberg für seine Feuerwehren beschafft hatte.

 

Im Bereich der Bildung haben wir eine ganze Menge vorangebracht: Im September durften wir drei neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im eigens eingerichteten „Bildungsbüro“ begrüßen. Erst vor wenigen Wochen fiel mit dem Spatenstich an der Realschule Scheßlitz der Startschuss für das größte Schulbauprojekt des Landkreises Bamberg in den letzten Jahrzehnten.

 

Nicht nur die energetischen Sanierungen unserer Schulen führen wir bestmöglich durch. Für unser weitreichendes Klimaschutzmanagement wurde der Landkreis Bamberg mit dem Bayerischen Energiepreis ausgezeichnet. Insbesondere der Bereich der Elektromobilität steht aktuell auf der Agenda: Der Landkreis unterstützt seine Gemeinden finanziell bei der Errichtung von Ladesäulen, arbeitet ein landkreisweites E-Carsharingmodell aus und erweitert seinen Fuhrpark durch Elektrofahrzeuge.

 

Ob Wohnort oder Urlaubsregion – unser Landkreis ist beliebt. Dies spiegelt sich in den Zuwächsen um 9,4 % bei den Ankünften und um 11 % bei den Übernachtungen im ersten Halbjahr wider. Seit April lockt der Baumwipfelpfad im Steigerwald als ein neuer touristischer Anziehungspunkt, Gäste aus nah und fern. Dass wir auch in einer wahren Genussregion leben, war beim 1. Genusstag der Region Bamberg zu erfahren, zu spüren und insbesondere zu schmecken.

 

Der Landkreis Bamberg ist auch Kulturlandkreis. Anfang des Jahres startete das Literaturfestival „BamLit“ in die erste erfolgreiche Runde und wird im Februar 2017 eine Wiederholung erfahren. Ein weiterer Höhepunkt im kommenden Kulturjahr werden sicherlich auch die „Internationale Wochen“ im September 2017 sein…

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

wir stehen auch im nächsten Jahr wieder vor neuen und großen Aufgaben. Ich bitte Sie alle schon jetzt wieder um Ihre aktive und wohlwollende Mithilfe.

 

Am Ende des Jahres möchte ich die Gelegenheit nutzen, allen von Herzen zu danken, die ihre Zeit und ihr Können zum Wohle unseres Landkreises und der Gemeinden eingesetzt haben – sei es hauptberuflich oder ehrenamtlich, in Ämtern, Behörden, Vereinen und Verbänden oder auf andere Weise. Nur mit ihrer Hilfe kann unser Gemeinwesen funktionieren. Wenn Menschen außer ihren eigenen Interessen auch die Allgemeinheit im Blick haben, entsteht ein lebenswertes Miteinander und eine liebenswerte Heimat.

 

Für die anstehenden Festtage wünsche ich Ihnen eine ruhige und erholsame Zeit. Möge 2017 für Sie ein Jahr voller interessanter, erfolgreicher, glücklicher Ereignisse und großer Zufriedenheit werden.

 

Johann Kalb

Landrat Bamberg

© Oliver Bär / TVO / Collage

München / Hof: Landrat Bär in BLM-Medienrat berufen

Die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) hat den Hofer Landrat Oliver Bär in den Medienrat berufen. Der Hofer Landrat löst dort Tamara Bischof, Landrätin des Landkreises Kitzingen, ab. Bär nimmt mit Wirkung zum 1. Mai seine Tätigkeit auf.

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Weihnachten 2015: Grüße von Johann Kalb

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

 

mit der Adventszeit freuen wir uns auf die vor uns liegenden Tage der Ruhe und Einkehr und besonders auf das Fest Christi Geburt – auf Weihnachten! In all unseren Gemeinden ist diese besondere Stimmung zu spüren. Überall sind die Krippen in den Ortschaften und Kirchen aufgebaut, Weihnachtsfeiern finden statt und Weihnachtsmärkte laden uns zur Zusammenkunft ein. Wir genießen diese Zeit besonders und blicken deshalb auch dankbar und zufrieden auf das vergangene Jahr zurück.

 

Gemeinsam konnten wir in unseren Kommunen, in unserem Landkreis und in unserer Region wieder vieles bewegen, manches anstoßen und einiges erledigen. Beispielhaft seien genannt:

  • Investitionen in unsere Bildungslandschaft und der Aufbau einer Bildungsregion
  • das 50jährige Jubiläum der VHS Bamberg-Land
  • die Ernennung zur Gesundheitsregion PLUS
  • große Investitionen im Krankenhaus- und Pflegebereich
  • die Stärkung der Infrastruktur, der Ausbau des Breitband- sowie des Straßen- und Radwegenetzes
  • die aktive Unterstützung des Ehrenamtes durch die Ehrenamtsbeauftragte des Landkreises Bamberg
  • der Ausbau des Kunst- und Kulturlebens, die Einrichtung eines Kunststipendiums oder die Initiierung des Literaturfestivals.
  • Förderung der Musikkultur in unserem Landkreis

Mit 2,3 % weisen wir eine Rekordarbeitslosenquote auf und freuen uns über eine prosperierende Wirtschaft. Der Landkreis Bamberg wurde für seine Leistungsfähigkeit mit dem „Großen Preis des Mittelstandes“ ausgezeichnet.

 

Ganz besonders freue ich mich aber darüber, dass der Landkreis Bamberg neben all diesen Erfolgen und der Erledigung vieler anderer wichtiger Aufgaben sein menschliches Gesicht gezeigt hat.

 

Im Umgang mit den Asylsuchenden aus den unterschiedlichsten Ländern dieser Erde haben wir bewiesen, dass wir auch in schwierigen Zeiten Verantwortung für Menschen in Not übernehmen und so unsere Hilfsbereitschaft zeigen.

 

Allen gesellschaftlichen Gruppierungen, Vereinen und Sozialverbänden, allen Rettungskräften und Feuerwehren, allen Sicherheitskräften und unseren Kirchen danke ich für diese großen Zeichen der Nächstenliebe und sozialen Leistungsfähigkeit.

 

Auf solche Leute kann man bauen. In einer solchen Gemeinschaft lebt es sich gut.

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

wir stehen auch im nächsten Jahr wieder vor neuen und großen Aufgaben (ICE, Steigerwald, Schulbaumaßnahmen, LEADER-Projekte, ÖPNV,…).

 

Ich bitte Sie alle schon jetzt wieder um Ihre aktive und wohlwollende Mithilfe.

 

Das kommende Jahr steht bayernweit unter dem Zeichen „500 Jahre Reinheitsgebot“. Darauf will ich mit Ihnen mit unserem neuen Landkreisbier „36 Kreisla“ anstoßen.

 

Für die anstehenden Festtage wünsche ich Ihnen ein paar ruhige und erholsame Zeit.

 

Möge 2016 für Sie ein Jahr voller interessanter, erfolgreicher, glücklicher Ereignisse und großer Zufriedenheit werden.

 

Ihr Johann Kalb  

Weihnachten 2015: Grüße von Oliver Bär

Liebe Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Hof,

 

es ist mir wichtig, mich zuerst bei all denjenigen zu bedanken, die sich in diesem Jahr für das Wohl unserer Heimat eingesetzt haben. Dieser Dank gilt vor allem den Ehrenamtlichen, die sich Zeit für den Nächsten nehmen. Ein besonderes Beispiel des Zusammenhalts war der Einsatz von über 1.200 Helferinnen und Helfern bei der Brandkatastrophe in der Rauschenhammermühle. Ohne deren Engagement würde der Frankenwald heute nicht mehr so aussehen, wie wir ihn kennen, schätzen und lieben. Dieser Einsatz steht für viele Fälle, bei denen wir auf die Hilfe und Unterstützung Haupt- und Ehrenamtlicher angewiesen sind. Dafür möchte ich meinen tief empfundenen Respekt zum Ausdruck bringen. Schön, dass wir uns in unserer Heimat aufeinander verlassen können.

 

Mir war es wichtig, dieses Engagement auch durch die Einführung der Ehrenamtskarte zu würdigen. Es ist mir eine große Freude, dass wir in etwas mehr als einem Jahr bereits über 2.000 Ehrenamtskarten ausgeben konnten. Auch die Wirtschaft unterstützt die Ehrenamtskarte nachhaltig. So ist es uns gelungen, innerhalb von 18 Monaten mehr als 200 Akzeptanzstellen zu werben. Wir sind damit Spitze in Bayern.

 

Gut aufgestellt sind wir im Bereich der medizinischen Versorgung. Dies gilt vor allem auch für unsere Kliniken Hochfranken mit den Häusern in Münchberg und in Naila. Wir wollen unsere Kliniken weiter stärken. Dazu planen wir den Ausbau und die Erweiterung der Klinik in Naila. Die Planungsarbeiten sind weitgehend abgeschlossen, mit dem Bau wird 2016 begonnen werden können. Möglich ist dies u. a., weil wir im Sommer eine Förderzusage in Höhe von 29,7 Millionen Euro allein für den ersten Bauabschnitt seitens des Freistaates Bayern erhalten haben. Bereits in diesem Jahr haben wir mit der Geriatrie eine neue, sehr gut angenommene Abteilung in Betrieb nehmen können.

 

Unsere Kliniken sind ein Grund dafür, dass wir – Stadt und Landkreis Hof – im Dezember vom Freistaat Bayern das Siegel „Gesundheitsregion plus“ erhalten haben. Dabei richten wir den Blick auch auf die ambulante Versorgung. Es ist wichtig, Haus- und Fachärzte in Wohnortnähe zu haben. Die vorhandenen guten Strukturen zu erhalten und das Netz der Versorgung in einzelnen Bereichen wie der ambulanten Palliativversorgung noch enger zu machen, ist unser Ziel.

 

Wir wollen, dass Jung und Alt sich bei uns wohlfühlen. Deshalb haben wir u. a. die Einführung von Seniorenbeauftragten in allen Städten, Märkten und Gemeinden angeregt und sind erste Schritte auf dem Weg zur Barrierefreiheit gegangen. In dieser Hinsicht gilt es noch viel zu tun, dessen sind wir uns bewusst – die Aufgabe ist gleichwohl mehr als wichtig.

 

Einen großen, langersehnten Schritt konnten wir im Bereich des Öffentlichen Personennahverkehrs gehen: Ab dem 1. Januar 2016 wird es „ein Ticket für die Region“ geben, das sog. Hochfrankenticket. Damit geht nicht nur eine vereinfachte Tarifstruktur einher, sondern auch die Einführung eines Tagesfahrscheins, eines landkreisübergreifenden Seniorentickets und des Wochenendtarifs. Und – unsere Region wächst noch enger zusammen. 

 

Der Attraktivität des Öffentlichen Personennahverkehrs und unserer Region dient auch die Einführung des sog. Nightliners, der neben den herkömmlichen Buslinien an Wochenenden Besucher von und zu Festen und Veranstaltungen der Region bringt.

 

Neben dem Ausbau des Nahverkehrs drängen wir auf den Ausbau des Fernverkehrs: Vor allem die Elektrifizierung der sog. Franken-Sachsen-Magistrale und der Bahnstrecke Hof-Regensburg, einhergehend mit einer deutlich verbesserten Verbindung unserer Region nach München und den Münchner Flughafen, sind für die Region bedeutende Weichenstellungen. Ein maßgeblicher Schritt wäre dazu die Aufnahme in den Bundesverkehrswegeplan, der im nächsten Frühjahr aufgestellt werden wird.

 

In wirtschaftlicher Hinsicht konnten wir im Jahr 2015 zahlreiche Erweiterungen unserer mittelständischen Betriebe begleiten: Die Firmen Lamilux in Rehau, Sandler in Schwarzenbach an der Saale, Raumedic in Münchberg / Helmbrechts, Alukon in Konradsreuth, Ontec in Naila oder Rehau am Standort Schwarzenbach am Wald sind Beispiele dafür, dass starke Unternehmen in unserer Region investieren.

 

Daneben testet neuerdings auch BMW auf unserem Flughafen Hof/Plauen – eine duale Nutzung eines Flugplatzes, die in Deutschland einmalig ist. Insgesamt führt die konjunkturelle Situation dazu, dass die Arbeitslosenquote im Landkreis Hof niedriger ist als der bayerische Durchschnittswert.

 

Auch den Haushalt des Landkreises konnten wir weiter konsolidieren. 2,3 Millionen Euro an Stabilisierungshilfe, die wir aufgrund unseres Konsolidierungskonzeptes seitens des Freistaates Bayern erhalten haben, trugen dazu bei, den Schuldenstand von 40 Millionen Euro Anfang des Jahres 2015 auf den aktuellen Stand von knapp 36 Millionen Euro zu senken. Die erfolgreiche Bewerbung im Rahmen des sog. Leader-Programmes sichert uns darüber hinaus weitere Gelder für Projekte in und für die Region.

 

Der gewonnene Handlungsspielraum wird für die anstehenden Investitionen, vor allem in den Bereichen Gesundheit und Bildung, benötigt werden. Neben den Bauvorhaben unserseits im Landkreis gilt es den Freistaat Bayern weiter beim Ausbau der Hochschulen in unserer Region zu fordern. Die Zusage für das Wasserinstitut in Hof im vergangenen Jahr war extrem wichtig. Ein weiterer nächster Schritt sollte die Schaffung eines Textilkompetenzzentrums in Münchberg sein. Und natürlich bewerben wir uns auch um die Schaffung eines Digitalen Gründerzentrums.

 

Das bestimmende Thema in Deutschland und zugleich die größte Herausforderung war und ist die Aufnahme von Flüchtlingen aus den Krisengebieten der Welt. Diese Aufgabe kann nur gemeinsam geschultert werden. Dessen sind sich viele bewusst. Mir ist klar, dass unsere Anstrengungen nicht geringer werden und mir ist auch bewusst, dass nicht wenige Ängste haben. Umso wichtiger ist es, dass wir unsere Werte vertreten und unsere Werte leben. Vor allem aber gilt es, vor Ort zu versuchen, aus jeder Situation – so schwierig sie auch sein mag – das Beste zu machen. 

 

Damit schließt sich der Kreis zu meinen Eingangsworten. Das Beste für unsere Heimat suchen – daran arbeiten sehr viele mit, ehrenamtlich und hauptamtlich, im Beruf, im Verein oder im Privaten. Ihnen möchte ich danken und allen Bürgerinnen und Bürgern in Stadt und Landkreis Hof ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes Jahr 2016 wünschen.

 

Ihr Landrat Oliver Bär

Weihnachten 2014: Grüße von Johann Kalb

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,   die Kalender für 2014 sind mittlerweile ziemlich verbraucht, die ersten Einträge für 2015 bereits gemacht. Doch ehe man die alte Chronik schließt, hat er es verdient, dass man noch einmal einen Blick hinein wirft. Das Jahr 2014 war für mich persönlich ein ganz besonderes. Seit 1. Mai darf ich als Landrat unserem schönen Landkreis dienen. Für das entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich ganz herzlich. Die neuen Aufgaben erfüllen mich mit großer Freude und Zufriedenheit und ich stelle mich gerne der übertragenen Verantwortung. Gemeinsam mit Ihnen will ich unseren Landkreis gestalten. Ich danke für die bereits vielfältig erbrachte tatkräftige Unterstützung und bitte Sie auch weiterhin um Ihr Wohlwollen.   Unser Landkreis Bamberg ist gut aufgestellt. Jetzt gilt es, ihn zu stärken und zukunftsfähig zu machen. Die Schwerpunkte dabei liegen auf den Themenfeldern Bildung, Kommunikation, Wirtschaft, Mobilität und Verkehr, Breitband, Gesundheit, Energie und Umwelt, Internationale Kontakte sowie Jugend und Familie, demographische Entwicklung im ländlichen Raum, Ehrenamt und Tradition. Viele aktuelle Themen standen auf der Agenda der vergangenen Monate und werden uns auch in Zukunft weiterhin beschäftigen.   Die medizinische Versorgung im ländlichen Raum fordert unsere ganze Aufmerksamkeit. Mit der Gründung der „Regionalen Gesundheitskonferenz“ haben wir ein Gremium geschaffen, in dem nicht „praxisfern“ statistische Zahlen diskutiert, sondern ganz konkret der regionale Bedarf ermittelt und praktische Lösungen gefunden werden. Diese reichen von der Verbesserung der ärztlichen Versorgung in Pflegeheimen über die Verbesserung der Kommunikation an den medizinischen Schnittstellen bis hin zu verschiedene Lösungsansätzen zur Sicherstellung der hausärztlichen Versorgung auf dem Land. Im Hinblick auf die medizinische Versorgung freue ich mich, dass die Krankenhäuser der gemeinnützigen Krankenhausgesellschaft des Landkreises Bamberg mbH, im Gegensatz zu zahlreichen anderen Kliniken in Deutschland, schwarze Zahlen schreiben.   Ein klares Ziel des Landkreises Bamberg ist es, die Anerkennung des Steigerwaldes als Weltnaturerbe zu erreichen. Ein erster wichtiger Schritt sind die Planungen eines Baumwipfelpfades. Weiterhin ist beabsichtigt, bis spätestens Ende Januar 2015 ein landkreisübergreifendes Schutzkonzept für den Steigerwald vorzulegen und auf dieser Grundlage die Bewerbung für die Anerkennung als Welterbe zu verfolgen. Den Klimaschutz und den Ausbau der regenerativen Energien, insbesondere der Windenergie, hat der Landkreis Bamberg fest im Blick. Gemeinsam mit der Stadt Bamberg haben wir uns im Rahmen der „Klimaallianz Bamberg“ zum Ziel gesetzt, den Energiebedarf der Region bis zum Jahr 2035 vollkommen eigenständig und aus erneuerbaren Energien zu decken.   Vor einigen Wochen haben wir die Lokale Entwicklungsstrategie (LES) 2014-2020 für die Region Bamberg auf den Weg gebracht. Sie bietet auch in Zukunft auf unterschiedlichsten Ebenen wertvolle Entwicklungschancen für unseren Landkreis. Im Bereich Kultur bieten Stadt und Landkreis künftig ein Kunststipendium an, das Künstlerinnen und Künstlern ermöglichen soll, sich einige Monate lang auf ihre Arbeit zu konzentrieren, um Projekte zu beginnen, fortzusetzen oder fertigzustellen. Welche Ideen und Wünsche unsere jungen Landkreisbürgerinnen und -bürger haben, habe ich bei den ersten Jugendsprechstunden in Strullendorf und in Stappenbach erfahren. 2015 wird die Serie unter dem Motto „Landrat on Tour“ quer durch den Landkreis Bamberg fortgesetzt werden.   Während die Stationierung der Amerikaner in Bamberg mit der Schließung der US-Garnison im September endete, kamen zahlreiche Asylbewerber im Landkreis Bamberg an. Ihre menschenwürdige Versorgung stellt angesichts der ständig steigenden Zuwanderungszahlen eine humanitäre, gesamtgesellschaftliche Aufgabe dar, die uns auch in Zukunft beschäftigen wird. Am Ende des Jahres möchte ich die Gelegenheit nutzen, allen von Herzen zu danken, die ihre Zeit und ihr Können zum Wohle unseres Landkreises und der Gemeinden eingesetzt haben – sei es hauptberuflich oder ehrenamtlich, in Ämtern, Behörden, Vereinen und Verbänden oder auf andere Weise. Nur mit ihrer Hilfe kann unser Gemeinwesen funktionieren. Wenn Menschen außer ihren eigenen Interessen auch die Allgemeinheit im Blick haben, entsteht ein für uns alle lebenswertes Miteinander und liebenswerte Heimat.   Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein friedvolles Weihnachtsfest und Gesundheit, Glück und Gottes Segen für das Jahr 2015!   Ihr Johann Kalb  


 

Weihnachten 2014: Grüße von Oliver Bär

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,   es ist mir ein besonderes Anliegen zum Jahreswechsel, allen herzlich zu danken, die sich in oder für unseren Landkreis haupt- oder ehrenamtlich engagieren und für die Menschen unserer Heimat einsetzen.   Oft geschieht dies nicht im Rampenlicht der Öffentlichkeit und ohne großes Aufsehen. Unsere Bürgerinnen und Bürger wirken außerordentlich zahlreich in Vereinen, Hilfsorganisationen und anderen gemeinnützigen Institutionen. Wir wissen, dass dieses zuverlässige Engagement herausragend und unbezahlbar ist. Mit der Einführung der Ehrenamtskarte wollen wir in Stadt und Landkreis Hof ein sichtbares Zeichen der Wertschätzung und des Dankes setzen. Die Inhaber einer Karte genießen Vorteile in 150 unterschiedlichen Einrichtungen in der Region und darüber hinaus bei 3.000 Stellen in ganz Bayern. Seit Einführung der Ehrenamtskarte wurden in Stadt und Landkreis Hof bereits 1.000 Anträge gestellt. Die Ehrenamtskarte ist ein Erfolgsmodell. Das Ehrenamt rechtfertigt jeden Dank.   Dank verdienen insbesondere auch die Verantwortlichen in unseren mittelständischen Betrieben in Handwerk, Landwirtschaft, Handel und Industrie. Der Mittelstand ist das wirtschaftliche Rückgrat Hochfrankens. Wir können und sollten stolz auf die Leistung unseres Handwerks und unserer Industrie sein. Beide genießen einen hervorragenden Ruf. Wir leben in einer der industriestärksten Regionen Deutschlands und sind in nicht wenigen Bereichen führend in Europa.   Die zentrale infrastrukturelle Aufgabe im Hinblick auf Wirtschaft und Gesellschaft ist der Breitbandausbau. Die Gemeinden, Märkte und Städte in unserer Region erkennen diese Aufgabe und handeln: Unser Landkreis war 2014 der erste Landkreis Oberfrankens, in dem alle Kommunen am neuen Breitbandförderprogramm des Freistaates Bayern teilnehmen. Damit haben wir in Bayern eine Spitzenposition eingenommen. Wir wollen so schnell wie möglich so viele Haushalte wie möglich mit schnellem Internet versorgen – dazu ist noch viel zu tun. Der Breitbandausbau ist für unsere Heimat wesentlich. Dieser Verantwortung sind wir uns bewusst.   Gesellschaftliche Entwicklungen und die wirtschaftliche Lage haben eine große Auswirkung auf die finanzielle Situation der Kommunen. Wir dürfen den späteren Generationen keine Aufgaben aufbürden, die sie nicht leisten können. Dieser Kernsatz fordert uns gerade in Zeiten guter Konjunktur zum Handeln auf.   Mir war es ein besonderes Anliegen, eine Haushaltskonsolidierung einzuleiten. Das vom Kreistag verabschiedete Konsolidierungskonzept umfasst Einsparungen in zahlreichen Bereichen – Einsparungen die notwendig und zum Teil auch schmerzhaft sind. Aufgrund der Konsolidierungsmaßnahmen erhalten wir eine stärkere Unterstützung durch den Freistaat Bayern. So haben wir allein in diesem Jahr neben den uns zustehenden Finanzausgleichszahlungen 2,1 Millionen Euro erhalten, die wir ohne Konsolidierungskonzept nicht bekommen hätten. Vor allem wird uns die Konsolidierung ermöglichen, in den für uns zentralen Zukunftsfeldern zu investieren.   Wir investieren in Bildung: In Rehau wird ein neuer Gebäudekomplex bestehend aus Berufsschule, Fachschule für Kunststofftechnik und dem Innovations- und Forschungscenter Kekutex entstehen. Unsere Region wird sich dadurch als Bildungs- und Kunststoffkompetenzstandort weiter etablieren. Davon wird die regionale Wirtschaft profitieren. Mir ist es wichtig, ansässige Unternehmen, bestmöglich zu unterstützen.   Wichtig sind in diesem Zusammenhang die Maßnahmen der Bayerischen Staatsregierung auf dem Hochschulsektor: Aufgrund des sog. Nordbayernplanes wird an der Hochschule Hof ein Wasserinstitut eingerichtet. Darüber hinaus wurden die Gelder für die Errichtung eines Anwendungszentrums des Fraunhofer Instituts bereitgestellt. Die Maßnahmen zum Ausbau des Hochschulstandortes Hochfranken sind zentral für die Entwicklung unserer Region.   Wir wollen auch in die Gesundheitsversorgung investieren und haben Weichenstellungen getroffen, die u. a. einen Ausbau der Klinik in Naila vorsehen. In diesem Zusammenhang darf ich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unseren Kliniken Hochfranken danken, die eine hervorragende und wertvolle Arbeit erbringen. Die Zertifizierung als EndoProthetikzentrum ist jüngstes Beispiel dafür, dass an unseren Krankenhäusern über die Grenzen der Region hinaus Anerkennenswertes geleistet wird.   Bei allem Fortentwickeln – nicht allen ging es im vergangenen Jahr gut und vielleicht lassen Schicksalsschläge im privaten Bereich oder Enttäuschungen im Beruf es schwer zu, die Weihnachtszeit genießen zu können. Denjenigen wünsche ich, dass Ihnen ein Neunanfang gelingt und sie Menschen um sich haben, die Ihnen hilfreich zur Seite stehen   Eine große Herausforderung war und ist der Zustrom von Flüchtlingen aus den Krisengebieten. Dank der beeindruckenden Unterstützung durch die Bevölkerung konnten wir Hilfe leisten und in ausreichendem Maß Wohnraum zur Verfügung stellen. Die Reaktionen aus der Bürgerschaft und die Hilfsbereitschaft waren bemerkenswert. Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass unsere Anstrengungen im nächsten Jahr keinesfalls geringer sein werden und von Integration alle profitieren. Dazu bitte ich um Ihre anhaltende Unterstützung. Gemeinsam können wir Herausforderungen bewältigen. Mit diesem Gefühl können wir zuversichtlich ins Neue Jahr gehen.   Ich wünsche ich Ihnen und Ihrer Familie ein gesegnetes Weihnachtsfest sowie für das Jahr 2015 Gesundheit, Glück und Gottes Segen.   Ihr Dr. Oliver Bär  
 


 
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