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Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr: Unbekannte legen bei Forchheim Gegenstände auf die Gleise

Unbekannte legten am Sonntagabend (03. November) eine 2,20 Meter lange und 1,30 Meter hohe Absperrbarke sowie ein Fahrrad auf die Gleise der Bahnstrecke zwischen dem Bahnhof Forchheim und dem Haltepunkt Eggolsheim (Landkreis Forchheim). Ein Regionalzug wurde bei dem Überfahren der Gegenstände beschädigt. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden.

Luftleitung eines Regionalzuges wird beschädigt

Der Lokführer einer Regionalbahn bemerkte am gestrigen Abend zwischen Forchheim und Eggolsheim einen Schlag an der Lok. Unmittelbar danach kam es zu einem Druckverlust am Luftsystem des Zuges. Nachdem der Zug zum Stehen kam, stellte ein Bahnmitarbeiter fest, dass eine Luftleitung durch eine im Gleis liegende Warnbake abgerissen wurde.

Zweiter Zug kann rechtzeitig stoppen

Aus Sicherheitsgründen erhielten daraufhin alle Züge dieses Streckenabschnitts die Anordnung „auf Sicht“ zu fahren. Kurze Zeit später bemerkte ein Lokführer eines entgegenkommenden Zuges im gleichen Abschnitt ein Fahrrad im Gleis. Er konnte seinen Zug rechtzeitig vor dem Hindernis stoppen und anschließend das Fahrrad aus dem Gleisbett entfernen.

Personen werden nicht verletzt

Der beschädigte Zug konnte selbstständig seine Fahrt fortsetzen. Eine Gefahr, dass der Zug entgleisen würde, bestand nicht. Personen kamen den Angaben nach nicht zu Schaden. Geprüft wird jetzt, ob die beiden Vorfälle am gestrigen Tag in einem Zusammenhang stehen. Die Bundespolizei in Nürnberg hat ein Ermittlungsverfahren wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet. Sachdienliche Hinweise nehmen die Beamten unter der Telefonnummer 0911 / 205 551-0 entgegen.

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Coburg: Fußgängerin will trotz geschlossener Schranke die Gleise überqueren

Eine 62-Jährige sorgte am Samstagnachmittag (11. August) in Coburg mit ihrem Handeln für einen gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr. Die Frau machte sich trotz einer geschlossenen Schranke auf den Weg, die Gleise zu überqueren. Der Lokführer eines herannahenden Zuges sah sich gezwungen, eine Notbremsung einzuleiten.

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Umgestürzter Baum: Bahnstrecke Pegnitz – Marktredwitz gesperrt

Aufgrund eines umgestürzten Baumes ist derzeit die Bahnstrecke zwischen Kirchenlaibach (Landkreis Bayreuth) und Markredwitz (Landkreis Wunsiedel) gesperrt. Der Baum liegt im Gleisbett der Strecke. Die Züge aus Richtung Pegnitz (Landkreis Bayreuth) verkehren bis Kirchenlaibach und enden dort vorzeitig. Die Züge aus Richtung Hof / Cheb verkehren bis Marktredwitz und enden dort vorzeitig.

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Arzberg: Unbekannte legen Schottersteine auf Bahngleise!

Wie die Bundespolizei am heutigen Freitag (12. Mai) mitteilte, trieben unbekannte Täter haben gleich zwei Mal am Bahnhof in Arzberg (Landkreis Wunsiedel) ihr Unwesen. Im Zeitraum von Freitagabend (5. Mai) bis Samstag (6. Mai) machten sie sich an einem abgestellten Holzzug zu schaffen. Hierbei veränderten die Täter an einem Waggon die Hebelstellung der Bremseinrichtung.

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Rehau: „Endstation Gleisbett“ für einen Autofahrer

Endstation Gleisbett: Vielleicht wollte ein 44-jähriger Autofahrer am Donnerstagabend (06. April) in Rehau (Landkreis Hof) einfach eine Abkürzung über die Bahnschienen nehmen. Allerdings kam er statt schneller voran, gar nicht mehr weiter.

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Röslau: Unbekannte legten Steine auf die Gleise

Wie die Bundespolizei Selb informiert, legten Unbekannte am Donnerstagnachmittag (30. Juni) am Haltepunkt Röslau mehrere Schottersteine auf die Schienen. Gegen 15:30 Uhr wurden die Steine von mehreren Zügen überrollt. Glücklicherweise entstand laut Polizei kein Schaden.

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Lichtenfels: Betrunkener 19-Jähriger schläft auf Bahngleisen – vom Zug erfasst

Schier unfassbares Glück hatte am frühen Samstagmorgen (25. Juni) ein 19-Jähriger am Lichtenfelser Bahnhof. Der betrunkene junge Mann hatte die Bahngleise als Kopfkissen benutzt, war eingeschlafen und wurde dann von einem Zug erfasst. Er trug dabei allerdings keine lebensgefährlichen Verletzungen davon.

Lokführer kann nicht rechtzeitig bremsen

Der Fahrer eines Regionalexpresses von Coburg nach Lichtenfels bemerkte gegen 4.30 Uhr bei der Einfahrt in den Lichtenfelser Bahnhof eine Person, die knapp vor dem Bahnsteig im Gleisbett lag – mit dem Kopf auf den Schienen. Eine sofort eingeleitete Schnellbremsung konnte die Kollision nicht mehr vollständig verhindern, auch auf Warnsignale des Zuges reagierte der Mann nicht.

Kollision mit niedriger Geschwindigkeit

So erfasste der Zug den jungen Mann noch mit niedriger Geschwindigkeit. Dieser erlitt dabei zwar Kopfverletzungen, allerdings keine lebensgefährlichen. Die Einsatzkräfte gehen davon aus, dass der am Zug angebrachte Schienenräumer den Schlafenden vom Schienenstrang schob, sodass ihn der Zug nicht mehr mit voller Wucht erwischte.

Auf dem Heimweg von einer Party

Erste Ermittlungen der Bundespolizei ergaben, dass der 19-Jährige wohl vor dem Unfall auf einer Feier gewesen war. Wahrscheinlich ist er dann im betrunkenen Zustand im Gleisbereich eingeschlafen. Dem jungen Mann droht nun ein Verfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

 

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Strullendorf: 29-Jähriger stürzt nach Streit ins Gleisbett

Mit Kopfverletzungen wurde am Montagabend (1. Februar) ein 29-Jähriger in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Nigerianer stürzte am Bahnsteig in Strullendorf (Landkreis Bamberg) nach einer Auseinandersetzung unter Landsmännern aus bislang nicht zweifelsfrei geklärten Gründen in das Gleisbett.

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