A9 / Gefrees / Leupoldsgrün: Gleich zwei Unfallfluchten am Morgen

Am Freitagmorgen (23. Juni) ereigneten sich auf der Autobahn A9 zwei Verkehrsunfälle mit jeweils einer anschließenden Unfallflucht. Bei den beiden Unfällen wurde eine Person verletzt. Es entstand ein Gesamtschaden von mindestens 40.000 Euro.

Lkw fährt Pkw bei Gefrees Pkw-Spiegel ab

Um 05:40 Uhr befuhr ein ungarischer Sattelzug im Baustellenbereich bei Gefrees (Landkreis Bayreuth) die rechte Spur und wurde von einem Mercedes aus Dresden überholt. Als sich beide Fahrzeuge auf gleicher Höhe befanden, geriet der Lkw zu weit nach links und beide Fahrzeuge streiften sich. Hierbei wurde der Außenspiegel des Pkw beschädigt. Ohne sich um den Vorfall zu kümmern, setzte der Unfallverursacher seine Fahrt fort und reagierte nicht auf die Anhalteversuche des Geschädigten. Er konnte später durch eine Streife der Hofer Verkehrspolizei nach der Landesgrenze zu Thüringen gestellt werden. 

Lkw-Kastenwagen verursacht Auffahrunfall bei Leupoldsgrün

Unbekannt ist der Verursacher eines weiteren Unfalls, der sich um 09:20 Uhr kurz vor dem A9-Parkplatz Lipperts (Landkreis Hof) ereignete. Der Unbekannte wechselte mit seinem Lkw-Kastenwagen von der rechten auf die mittlere Spur, ohne auf den Verkehr zu achten. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, wich der auf der mittleren Spur befindliche Fahrer eines VW-Transporters nach links aus. Hier nahte ein BMW, dessen Fahrer zwar noch abbremste, ein Auffahren aber nicht mehr verhindern konnte. Der VW-Transporter schleuderte nach dem Anstoß nach rechts und prallte gegen die dortige Schutzplanke.

Unfallverursacher flüchtet

Der Verursacher, mit dem es keine Berührung gab, entfernte sich von der Unfallstelle. Von ihm ist lediglich bekannt, dass er mit einem weißen Lkw-Kastenwagen ohne Aufschrift unterwegs war. Zeugen werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizei Hof unter Telefonnummer 09281/704-803 in Verbindung zu setzen.

Rettungshubschrauber im Einsatz

Bei dem Unfall wurde der BMW-Fahrer aus Mecklenburg verletzt und es entstand ein Gesamtschaden in Höhe von rund 40.000 Euro. Wegen der Landung eines Rettungshubschraubers musste die Fahrbahn in Richtung Norden kurzfristig komplett gesperrt werden. Die Verletzungen stellten sich aber nicht so schwer wie zunächst befürchtet heraus.



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