Ein unbedachter Fahrstreifenwechsel sorgte am Dienstagabendabend (29. September) auf der Autobahn A73 auf Höhe Bamberg in Richtung Suhl für einen schweren Verkehrsunfall. Dabei entstand ein hoher Sachschaden im sechsstelligen Bereich. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.
Zusammenstoß nach plötzlichem Spurwechsel
Ein 57-jähriger BMW-Fahrer war auf dem linken Fahrstreifen unterwegs, um einen Skoda zu überholen. Plötzlich zog der 59-jährige Skoda-Fahrer aus bislang ungeklärter Ursache ebenfalls auf die linke Spur. Trotz einer sofort eingeleiteten Vollbremsung konnte der BMW-Fahrer einen seitlichen Zusammenstoß nicht mehr verhindern.
Fahrzeuge schleudern über die Fahrbahn
Durch die Kollision gerieten beide Fahrzeuge außer Kontrolle. Der BMW prallte gegen die Mittelschutzplanke, schleuderte anschließend quer über die Fahrbahn und kam auf dem rechten Fahrstreifen zum Stillstand. Der Skoda wurde zunächst nach rechts abgewiesen, schleuderte anschließend zurück nach links und prallte ebenfalls gegen die Mittelschutzplanke. Danach blieb das Fahrzeug entgegen der Fahrtrichtung auf dem linken Fahrstreifen liegen.
Notarzt sofort an der Unfallstelle
Bei beiden Autos lösten die Airbags aus. Ein zufällig an der Unfallstelle vorbeikommender Notarzt untersuchte die beiden Fahrer sowie einen 49-jährigen Beifahrer im BMW. Alle drei kamen nach ersten Erkenntnissen mit dem Schrecken davon und blieben unverletzt.
Autos haben nur noch Schrottwert
An beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Sie mussten abgeschleppt werden. Für die Rettungs- und Aufräumarbeiten musste die A73 in Richtung Suhl für rund zwei Stunden vollständig gesperrt werden.
Schaden von 140.000 Euro
Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 140.000 Euro geschätzt. Warum der Skoda-Fahrer auf den linken Fahrstreifen geriet, ist bislang noch unklar.