Am Karfreitag (03. April) ereignete sich im Zoo in Hof eine dramatische Szene: Ein schwer verletzter Rehbock flüchtete aus dem Theresienstein in den gut besuchten Zoo. Die Zootierärztin versorgte das blutende Reh. Die Verantwortlichen des Zoos gehen davon aus, dass das verletzte Tier auf der Flucht vor freilaufenden Hunden war, heißt es in einer Pressmitteilung.
Tierpfleger reagieren schnell
Stark blutend suchte das Tier offenbar Schutz in der Nähe von Menschen und rannte den gut besuchten Zoo. Dank des schnellen und fachkundigen Eingreifens der Tierpfleger konnte das Tier rasch gesichert und erstversorgt werden. Im Anschluss übernahm die Zootierärztin Dr. Zimmermann die medizinische Behandlung. Trotz des erheblichen Blutverlustes gelang es, den Rehbock zu stabilisieren. Die Maßnahmen erfolgten in enger Abstimmung mit dem zuständigen Jagdpächter sowie der Polizei, auch die Stadt wurde informiert.
Reh kann zurück in Freiheit
Am Ostermontag kam es schließlich zu einem glücklichen Ausgang: Gemeinsam mit dem Jagdpächter wurde der Rehbock zurück in den Theresienstein gebracht und dort wieder in die Freiheit entlassen. Ohne die Flucht in den Zoo hätte er seine Verletzungen vermutlich nicht überlebt. Der Vorfall macht deutlich, wie wichtig ein verantwortungsvoller Umgang mit Hunden in naturnahen Gebieten ist, heißt es in der Pressemitteilung.