Am Montagnachmittag (04. Mai) kam es auf der Bundesstraße B4 auf Höhe Großheirath (Landkreis Coburg) zu einem außergewöhnlichen Verkehrsunfall unter Beteiligung eines sogenannten Tragschraubers. Dabei wird der Rotor nicht durch ein Triebwerk, sondern durch Fahrtwind in Drehung versetzt wird.
Pilot muss auf der Bundesstraße notlanden
Ein 55-jähriger Pilot war mit seinem Fluggerät vom Flugplatz Feuerstein bei Ebermannstadt (Landkreis Forchheim) in Richtung Hildesheim (Niedersachsen) unterwegs, als er gegen 14:15 Uhr vermutlich aufgrund eines technischen Defekts eine Notlandung einleiten musste. Als einzige geeignete Landemöglichkeit stand zu diesem Zeitpunkt die Bundesstraße zur Verfügung.
Fluggerät streift entgegenkommendes Wohnmobil
Nach einer erfolgreichen Landung auf der Fahrbahn rollte der Tragschrauber aus. Zur gleichen Zeit befuhr ein 75-jähriger Mann mit seinem Wohnmobil die Strecke in entgegengesetzter Richtung. Trotz Ausweichversuchen beider Beteiligten streiften die sich noch drehenden Rotoren des Fluggeräts das Dach des Wohnmobils.
Keine Verletzten zu beklagen
Dabei entstand am Wohnmobil ein Sachschaden in Höhe von etwa 7.000 Euro. Der Tragschrauber wurde nur geringfügig beschädigt. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden.
Ursache vermutlich technischer Defekt
Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang hat die Polizeiinspektion Coburg aufgenommen. Die Unfallursache ist vermutlich ein technischer Defekt