Am späten Donnerstagabend (19. März) kam es im Osten von Bamberg zu einem größeren Polizeieinsatz. Ein 37-jähriger Mann soll versucht haben, die Wohnungstür eines Nachbarn in Brand zu setzen und ihn anschließend mit einer vermeintlichen Schusswaffe bedroht zu haben.
37-Jähriger bedroht seinen Nachbarn
Nach bisherigen Erkenntnissen verständigte ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses gegen 23 Uhr den Notruf, nachdem er von seinem Nachbarn bedroht worden sein soll. Zuvor habe der Tatverdächtige versucht, die Wohnungstür des Geschädigten in Brand zu setzen. Der Versuch blieb jedoch ohne Erfolg.
Tatverdächtiger lässt sich widerstandslos festnehmen
Der Tatverdächtige zog sich im Anschluss in seine Wohnung zurück. Die Polizei rückte daraufhin mit mehreren Streifenbesatzungen an und konnte den 37-Jährigen noch vor Ort widerstandslos festnehmen. Verletzt wurde niemand, zudem entstand kein nennenswerter Sachschaden.
Polizei findet Pistole und Brandmittel
Bei der Durchsuchung stellten die Einsatzkräfte unter anderem eine Reizstoffpistole sicher, die optisch einer echten Schusswaffe ähnelte. Zudem wurden mögliche Brandmittel aufgefunden. Der Mann stand zum Zeitpunkt des Einsatzes unter erheblichem Alkoholeinfluss.
Einweisung in ein psychiatrisches Krankenhaus
Die Staatsanwaltschaft Bamberg ordnete eine Blutentnahme sowie die vorläufige Festnahme an. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde der 37-Jährige am Folgetag einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser ordnete die vorläufige Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus an. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Kriminalpolizei Bamberg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Bamberg geführt.