Fr., 06.05.2016 , 15:03 Uhr

Mönchröden: Streit zwischen Syrern und Kurden eskalierte

Auseinandersetzung gipfelte in Steinewürfen

Wie das Polizeipräsidium Oberfranken am Freitagmittag (6. Mai) mitteilte, eskalierte ein bereits länger währender Streit unter syrischen und kurdischen Asylbewerbern am späten Sonntagabend (1. Mai) vor einer Unterkunft in Mönchröden (Landkreis Coburg). Hier kam es zu Steinewürfen und Sachbeschädigungen.

Gebäude, Zaun und Autos beschädigt

Gegen 22:45 Uhr suchte eine Gruppe Syrer die Unterkunft für Asylbewerber in Mönchröden auf und geriet mit den dort wohnenden Kurden zuerst in einen verbalen Streit. Im weiteren Verlauf der Auseinandersetzung warfen die Syrer Steine gegen die Unterkunft und beschädigten zudem den Zaun des Anwesens. Zudem wurden zwei parkende Autos beschädigt. Verletzt wurde niemand. Die Steinewerfer entkamen zunächst unerkannt.

Drei Syrer als Verdächtige ermittelt

Im Rahmen einer intensiven Fahndung und umfangreicher Ermittlungen durch die Coburger Kripo wurden drei syrische Asylbewerber im Alter von 16 und 18 Jahren als Tatverdächtige ermittelt. Sie müssen sich nun unter anderem wegen Sachbeschädigung strafrechtlich verantworten. Die Ermittlungen dauern an.

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